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Erste Hilfe bei Schlaganfall: Jede Minute zählt

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Schnell handeln  

Erste Hilfe beim Schlaganfall: Jede Minute zählt

12.03.2013, 15:01 Uhr | km (CF)

Erste Hilfe bei Schlaganfall: Jede Minute zählt. Bei einem Schlaganfall müssen Sie schnell handeln (Quelle: imago/Blickwinkel)

Bei einem Schlaganfall müssen Sie schnell handeln (Quelle: Blickwinkel/imago)

Bei einem Schlaganfall ist schnelle Erste Hilfe das oberste Gebot. Lassen sich bestimmte Symptome erkennen, muss unverzüglich der Notruf (112) alarmiert werden. Denn nur wenige Minuten können über Leben und Tod entscheiden. Doch woran erkennt der Laie, dass es sich um einen Notfall handelt? Und welche Maßnahmen sollten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte getroffen werden? Hier erfahren Sie, wie sich ein Schlaganfall darstellt und welches die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen sind.

Typische Schlaganfallsymptome erkennen

In der Regel macht sich ein Schlaganfall durch neurologische Störungen bemerkbar: Die Betroffenen können sich plötzlich nicht richtig bewegen und es treten vereinzelt Lähmungserscheinungen auf. In vielen Fällen erscheint das Gesicht der Person aufgrund hängender Mundwinkel schief. Auch eine klare Artikulation ist häufig nicht mehr möglich. Außerdem kann es zu geistiger Verwirrung kommen.

Starke Kopfschmerzen in Kombination mit den genannten Symptomen deuten ebenfalls darauf hin, dass eine Hirnblutung vorliegen könnte, wie das Informationsportal schlaganfall-hilfe.de erklärt.

Wichtigste Maßnahme: Sofort den Notarzt rufen

Sobald Sie diese Anzeichen bei anderen Personen erkennen, ist eine schnelle Erste Hilfe nötig. Zögern Sie nicht, den Notruf (112) zu alarmieren – auch dann, wenn der Betroffene Sie bittet, davon abzusehen. Immer wieder kommt es nach Informationen des Gesundheitsportals aponet.de vor, dass oft der Wunsch geäußert wird, auf einen Rettungswagen zu verzichten. Dabei kann ein Transport im eigenen PKW lebensgefährlich sein. "Auf keinen Fall sollte man den Patienten selbst ins Auto packen, um ihn zum Arzt oder ins Krankenhaus zu bringen, denn wenn unterwegs eine Verschlechterung eintritt, wird alles noch komplizierter", erklärt der Neurologe Gerhard Neumann in der Sendung "Gesundheitsgespräch" des Radiosenders Bayern 2.

Jede Minute zählt

Rufen Sie auch den Notarzt, sobald Sie die genannten Symptome bei sich selbst erkennen und kein anderer in der Nähe ist. Denn bei einem Schlaganfall zählt jede Minute: Je schneller die betroffene Person in professionelle Behandlung kommt, desto größer sind anschließend die Chancen auf eine vollständige Rehabilitation.

Erste Hilfe beim Schlaganfall: Weitere Maßnahmen

Bis die Rettungskräfte vor Ort sind, sollten Sie dem Schlaganfallpatienten Erste Hilfe leisten. Das Deutsche Rote Kreuz erklärt in diesem Zusammenhang, dass der Betroffene, sofern er bei Bewusstsein ist, bequem und mit erhöhtem Oberkörper betreut werden sollte. Sollte der Betroffene bewusstlos sein, stellen Sie eine stabile Seitenlage her. Kontrollieren Sie Puls und Atmung. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand muss eine Reanimation in Kombination mit einer Beatmung erfolgen.

Spezielle "Stroke Unit" für Schlaganfallpatienten

Sorgen Sie zudem für ausreichend Sauerstoff, indem Sie das Fenster öffnen. Bleiben Sie in jedem Fall an der Seite des Betroffenen, bis der Notarzt eingetroffen ist. Die "Apotheken Umschau" rät außerdem, den Patienten idealerweise in eine Klinik mit einer sogenannten "Stroke Unit" (Schlaganfallspezialstation) bringen zu lassen. Falls diese nicht zeitnah zu erreichen ist, hat aber eine schnelle Einlieferung in die nächstgelegene Klinik Vorrang. Sobald der Notarzt eingetroffen ist, sollten Sie ihm die beobachtete Symptomatik und die Vorerkrankungen des Patienten mitteilen, damit dieser sich ein Bild vom Zustand des Patienten machen kann.

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