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Magenlähmung  

Magenlähmung ist gar nicht so selten

18.03.2013, 15:59 Uhr | akl

Magenlähmung ist gar nicht so selten. Magenlähmung: Symptome wie Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen bestimmen den Alltag der Betroffenen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Magenlähmung: Symptome wie Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen bestimmen den Alltag der Betroffenen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Übelkeit, Völlegefühl, Blähungen: Probleme mit dem Magen hat jeder mal. Schwierig wird es aber, wenn der Magen seine Bewegung großteils einstellt. Ärzte sprechen dann von Magenlähmung oder Gastoparese. Dann bleibt die Nahrung zu lange im Magen. Die Erkrankung ist nicht heilbar und nimmt nach Angaben von Experten immer weiter zu.

Frauen sind häufiger betroffen als Männer

Wer unter einer Magenlähmung leidet, hat neben Übelkeit und Völlegefühlen auch mit Gewichtsabnahme zu kämpfen. Würgereiz, Brustschmerzen und Erbrechen quälen die Betroffenen ebenfalls häufig. Die Ursache der Lähmung liegt in den meisten Fällen in einer Schädigung der Magennerven. Besonders betroffen sind Menschen mit Diabetes mellitus.

Experten zufolge leiden 30 bis 65 Prozent aller Langzeitdiabetiker unter der Lähmung des Magens. Doch es gibt auch Fälle, bei denen der Auslöser nicht gefunden werden kann. Die meisten Erkrankungsfälle lassen sich bei Frauen finden. Die Diagnose kann der Arzt durch einen Atemtest und mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung stellen.

Transport des Nahrungsbreis behindert

Normalerweise wird der Speisebrei mit Hilfe von wellenartigen Muskelbewegungen in der Magenwand weitertransportiert. Passiert dies nicht oder nur sehr langsam, weil die Nerven im Magen beschädigt sind, kann es unter anderem zu starken Entzündungen kommen. Es gibt verschiedene Therapien, die den Transport der Nahrung unterstützen. So kann beispielsweise eine Ballon-Aufdehnung der Speiseröhre oder die Durchtrennung der gelähmten Muskulatur helfen.

Meist werden auch Medikamente eingesetzt, die zum einen verhindern sollen, dass weitere Nerven angegriffen werden und zum anderen die Entleerung des Magens unterstützen. Hilft das alles nichts, empfehlen Ärzte in manchen Fällen auch einen Magenschrittmacher, der die Bewegungen des Magens nachahmt.

Besser mehrere kleine Mahlzeiten essen

Betroffenen wird meist empfohlen, am Tag sechs bis acht kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, statt drei große. Das überfordert den Magen nicht so sehr. Fettige Lebensmittel erschweren die Verdauung und sollten vermieden werden. Bei Ballaststoffen muss der Betroffene selbst herausfinden, ob sie ihm helfen oder zu Beschwerden führen. Zudem ist es wichtig, dass die Patienten sehr gut kauen und dem Magen so bei der Arbeit helfen.

Experten empfehlen zudem, sich nach dem Essen eine halbe Stunde nicht hinzulegen, damit der Speisebrei besser rutschen kann.

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