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Ischiasschmerzen: Was hilft wirklich?

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Eingeklemmter Nerv  

Was hilft wirklich gegen Ischias-Schmerzen?

14.02.2017, 13:28 Uhr | rk (CF)

Ischiasschmerzen: Was hilft wirklich?. Zur Vorbeugung hilft Bewegung, bei Betroffenheit mit dem Ischias-Schmerz nur der Gang zum Arzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zur Vorbeugung hilft Bewegung, bei Betroffenheit mit dem Ischias-Schmerz nur der Gang zum Arzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schmerzen vom unteren Rücken bis in die Beine hinein deuten auf Probleme mit dem Ischiasnerv hin. Oft hilft eine Spritze vom Arzt, langfristig haben Dehnübungen und Gymnastik positive Effekte.

Was sind Ischias-Schmerzen?

Der Ischias ist der größte Nerv, der im menschlichen Körper zu finden ist. Er steuert zahlreiche Funktionen, unter anderem die Bewegungen der Beine. Im Bereich des Gesäßes tritt der Nerv aus dem Rückenmark aus, er führt dann in die Beine und bis in die Füße hinein.

Wenn der Nerv eingeklemmt ist, was sowohl im Gesäß als auch im Bereich der Lendenwirbelsäule geschehen kann, verursacht er starke Schmerzen vom Po bis in die Beine.

Was ist eine Ischialgie?

Die Ischialgie, auch Ischiasreizung oder Ischiassyndrom genannt, ist eine Sammelbezeichnung für Schmerzen im Versorgungsbereich des Ischiasnerves (Nervus ischiadicus). Sie gehört zu den Neuralgien und ist meist durch eine Reizung der Nervenwurzeln bedingt.

Gut ist, was schnell hilft

Gegen die akuten Schmerzen hilft oftmals nur eine Spritze. Auch Medikamente zum Einnehmen, die die Muskeln entspannen und entzündungshemmend wirken, können sinnvoll sein. Auch Wärme ist bei Ischiasschmerzen auf jeden Fall immer hilfreich. Ein Heizkissen, eine Wärmelampe oder ein warmes Kirschkernkissen sorgen bei leichteren Schmerzen für Linderung.

Gang zum Arzt klärt die Ursachen

Wenn die Ursache des Ischias eine Muskelverspannung ist, kann eine Triggerpunktmassage helfen. Triggerpunkte sind lokale Muskelverhärtungen, welche Schmerzen verursachen und durch spezielle Massagetechniken vom Physiotherapeuten gelöst werden können. Als Sofortmaßnahme ist es hilfreich, wenn Sie die Wirbelsäule entlasten und sich mit angewinkelten Beinen auf den Rücken legen.

Ischias-Schmerzen können aber auch durch einen Bandscheibenvorfall oder in seltenen Fällen durch einen Tumor hervorgerufen werden. Lassen Sie sich daher in jedem Fall vom Arzt untersuchen. Er kann herausfinden, ob und gegebenenfalls wie stark der Nerv gereizt ist. Er überprüft den Kniesehnenreflex und kann seine Diagnose bei Bedarf mit einer Computertomographie oder einer Magnet-Resonanz-Tomographie untermauern.

Sonderfall: Ischias in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft kann Ischias durch eine Entzündungsreaktion des Ischiasnervs ausgelöst werden. Aufgrund des wachsenden Ungeborenen verschieben sich verschiedene anatomische Strukturen im Körper der Schwangeren. Drücken diese auf den Ischiasnerv, entstehen die oben beschriebenen Symptome.

Auch das Ungeborene selbst kann auf den Nerv drücken und so Beschwerden verursachen. Schließlich wird während der Schwangerschaft die Gesäßmuskulatur stark beansprucht, was ebenfalls Ischias-Symptome hervorruft. Liegt die Ursache in der Schwangerschaft selbst, können verschriebene Massagen oder Kompressen die Symptome lindern.

Erfolgreiche Behandlungsmethoden

Gegen Ischias-Schmerzen hilft am besten Bewegung. Auch zur Vorbeugung ist regelmäßig betriebener Sport, wie Nordic Walking optimal. Wenn die Schmerzen zu stark sind, um kräftigende Übungen oder Gymnastik auszuführen, werden vorab scherzstillende Medikamente verabreicht.

Möglicherweise kann auch Kortison, das Entzündungen hemmt, in der Nähe der schmerzenden Stelle zum Einsatz kommen. Wenn der Ischias durch einen Bandscheibenvorfall in Mitleidenschaft gezogen wurde, hilft oftmals nur eine Operation weiter.

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