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Potenzstörungen: Auf Impotenz folgt häufig der Schlaganfall

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Impotenz als Warnzeichen  

Auf die Potenzstörung folgt häufig der Herzinfarkt

20.11.2013, 14:42 Uhr | cme

Potenzstörungen: Auf Impotenz folgt häufig der Schlaganfall. Potenzstörungen sind oft Vorbote für den Herzinfarkt.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Potenzstörungen sind oft Vorbote für den Herzinfarkt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn es im Bett mal nicht klappt, ist das kein Grund zur Sorge. Treten die Potenzstörungen allerdings regelmäßig auf, sollte ein Arzt die Ursache abklären. Denn eine verringerte Durchblutung im Penis weist fast immer auf ein erhöhtes Herzinfarktrisiko hin. Professor Frank Sommer, Professor für Männergesundheit und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V., erklärt, wie Potenz und Herzkrankheiten zusammenhängen.

Penis ist "Seismograf für Herzerkrankungen"

"Traditionell werden Potenzstörungen als Begleiterscheinung von koronaren Herzerkrankungen, Diabetes mellitus und Bluthochdruck angesehen", sagt Sommer. Jedoch zeigten verschiedene Studien, dass die Erektile Dysfunktion - so der Fachbegriff - ein Frühmarker für Gefäßerkrankungen sei. "Der Penis ist eine Art Seismograf für drohende Herz- und Gefäßerkrankungen", so der Urologe.

Gefäßschäden zeigen sich am Penis zuerst

Dass sich die Gefäßschäden ausgerechnet am Penis so früh zeigen, ist kein Zufall. Denn bei einer Erektion nimmt der Blutfluss in dem Geschlechtsorgan um das 20- bis 100-Fache zu. Kein anderes Blutgefäß im Körper muss diese Leistung bringen. Sind die Gefäße verengt oder beschädigt, klappt auch die Erektion nicht mehr einwandfrei.

Verringerter Blutfluss = erhöhtes Infarktrisiko

Doch ab wann spricht man überhaupt von Erektiler Dysfunktion? Als Faustregel gilt: Misslingen über sechs Monate hinweg mehr als 30 bis 50 Prozent der Versuche, mit einer Frau zu schlafen, sollte man die Ursache ärztlich abklären lassen. Denn mindestens 55 bis 90 Prozent aller Potenzstörungen liegen organische Ursachen zugrunde. Der Arzt kann dann zum Beispiel den Blutfluss im Schwellkörper messen. "Ist diese im stimulierten Zustand verringert, weiß man, der Infarktkandidat ist da", sagt Sommer.

Für Betroffene ist diese Diagnose allerdings nicht nur negativ. Das Infarktrisiko wird auf diese Weise frühzeitig entdeckt und die Arteriosklerose kann behandelt werden.

Hohe Blutfettwerte führen zu verengten Gefäßen

Um der Arterienverkalkung und damit auch den Potenzstörungen vorzubeugen, sollte das LDL-Cholesterin im Blut nicht zu hoch sein. Zur Behandlung eines bereits erhöhten Cholesterinspiegels werden häufig Medikamente verschrieben. Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung und einer gesunden, fettarmen Ernährung beeinflusst den Cholesterinspiegel ebenfalls positiv.

Weitere Risikofaktoren für Arteriosklerose sind Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Diabetes und Rauchen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.maennergesundheit.info/ratgeber/sexualitaet/index.html

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