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Gehirnerschütterung: Symptome, Erstversorgung und Behandlung

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Commotio Cerebri  

Gehirnerschütterung: Symptome, Erstversorgung und Behandlung

09.08.2017, 10:17 Uhr | ade, t-online.de, LT

Gehirnerschütterung: Symptome, Erstversorgung und Behandlung. Wir klären darüber auf, was bei einer Gehirnerschütterung beachtet werden muss. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wir klären darüber auf, was bei einer Gehirnerschütterung beachtet werden muss. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Gehirnerschütterung ist in der Regel die Folge einer Verletzung des Kopfes. Dies kann durch einen Schlag oder Tritt – beispielsweise beim Sport – oder durch einen Verkehrsunfall passieren. Wir klären über die Symptome, die Behandlung und eventuelle Folgeschäden einer Gehirnerschütterung auf.  

Wie entsteht eine Gehirnerschütterung?

Innerhalb des Schädels wird unser Gehirn durch eine Flüssigkeit vor Aufprallverletzungen geschützt. Ist die Einwirkung auf den Kopf sehr heftig oder abrupt, kann die Flüssigkeit den Stoß nicht abfangen. Das Gehirn schlägt an die Schädelknochen – eine Gehirnerschütterung kann die Folge sein. Diese wird auch als Schädel-Hirn-Trauma bezeichnet und verursacht keine bleibenden Schäden.

Symptome und Anzeichen einer Gehirnerschütterung

Typische Symptome und Anzeichen für eine Gehirnerschütterung sind folgende:

  • Erinnerungslücken
  • Schwindel
  • Bewusstlosigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Zittern der Augen
  • Kopfschmerzen

Schädel-Hirn-Trauma: Unbedingt einen Arzt aufsuchen

Eine leichte Commotio Cerebri, wie der lateinische Begriff für Gehirnerschütterung lautet, bildet sich vollständig zurück. Dennoch sollten Sie die Schwere des Schädel-Hirn-Traumas durch einen Arzt beurteilen lassen. Die große Gefahr bei einer Gehirnerschütterung sind Blutungen, die lebensgefährlich werden können. Nehmen Sie deshalb auch vermeintlich leichte Verletzungen ernst und suchen Sie einen Arzt auf. In einem leichten Fall wird weder der Röntgenbefund, noch eine CT-Untersuchung auffällig sein. Nur selten werden Untersuchungen wie beispielsweise die Messung von Hirnströmen nötig. Die betroffene Person wird häufig für 24 Stunden ärztlich überwacht, um schlimmere Verletzungen auszuschließen. Eine normale Gehirnerschütterung zieht keine Folgeschäden nach sich.

Behandlung einer Gehirnerschütterung

Liegt eine leichte Gehirnerschütterung ohne ernsthafte Verletzungen vor, liegt die Behandlung in der Linderung der Symptome. Gönnen Sie sich Bettruhe – gegebenenfalls sogar für mehrere Tage. Das Gehirn braucht Zeit, um sich zu erholen. Leichte Schmerzmittel können nötig sein. Kälte- oder Wärmebehandlungen und in seltenen Fällen auch Physiotherapie bringen Sie schnell wieder auf die Beine. 

Verhalten bei der Erstversorgung

Sollten Sie den Verdacht haben, dass eine andere Person eine Gehirnerschütterung haben könnte, gibt es mehrere Punkte, auf die Sie achten sollten. Solange die verletzte Person ansprechbar ist, beachten Sie folgendes:

  • Rufen Sie sofort einen Notarzt
  • versuchen Sie, die Person mit leicht erhöhtem Oberkörper zu positionieren
  • sollte Übelkeit auftreten, bringen Sie den Verletzten in eine seitliche Lage
  • auf keinen Fall Medikamente wie Schmerzmittel verabreichen, solange der Arzt nicht da ist
  • sprechen Sie beruhigend auf die Person ein, um Panik zu vermeiden

Falls der Unfall so heftig war, dass die Person nicht bei Bewusstsein ist, sollten Sie wie folgt vorgehen:

  • die verletzte Person in die stabile Seitenlage bringen
  • falls möglich können Sie Nacken und Stirn kühlen
  • achten Sie auf die Vitalzeichen (Atmung und Herzschlag)
  • rufen Sie sofort den Notarzt und lassen Sie die Person nicht alleine

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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