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Potenzstörungen lassen sich oft durch Sport beheben

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Forscher empfehlen 30 Minuten Training  

Sport hilft der Potenz auf die Sprünge

16.11.2015, 15:09 Uhr | ag

Potenzstörungen lassen sich oft durch Sport beheben. Etwa jeder fünfte Mann leidet unter Erektionsstörungen. Dabei sind Couch Potatos öfter betroffen als sportlich Aktive.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Etwa jeder fünfte Mann leidet unter Erektionsstörungen. Dabei sind Couch Potatos öfter betroffen als sportlich Aktive. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Männer in fortgeschrittenem Alter klagen über Probleme mit der Potenz. Liegen keine organischen Ursachen zugrunde, können die Betroffenen aktiv Einfluss auf ihre Manneskraft nehmen. Das zeigt eine Studie an der Universität von Mississippi in Oxford (USA). Demnach reichen bereits 30 Minuten Sport pro Tag aus, um das Risiko einer erektilen Dysfunktion spürbar zu senken. 

Der Studie liegen Daten von 692 Männern im Alter von 50 bis 85 Jahren zugrunde. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher Paul Loprinzi und Meghan Edwards im "Journal of Sexual Medicine". 


Je aktiver desto standfähiger 

Die Probanden waren sieben Tage lang mit einem Bewegungssensor ausgerüstet. Dieser ermöglichte es, ihre sportliche Aktivität zu messen. Während dieser Zeit wurden die Männer auch zu ihrer sexuellen Aktivität befragt. Aus diesen Angaben ermittelten Loprinzi und Edwards eine durchschnittliche ED-Quote. Sie lag bei allen Studienteilnehmern im Durchschnitt bei 54 Prozent.

Anschließend betrachteten die Forscher die Daten im Detail. Hierzu teilten die Forscher die Männer je nach Intensität täglichen Trainingspensums in vier Gruppen ein Dabei fiel auf, dass eine Erhöhung der sportlichen Aktivität um eine halbe Stunde pro Tag das Risiko einer Potenzstörung um etwa 40 Prozent verminderte. Je aktiver die Teilnehmer waren desto seltener klagten sie über Erektionsprobleme. 

Gesündere Arterien und bessere Durchblutung 

Körperliche Aktivität scheint den Erektionsmechanismus auf verschiedene Art positiv zu beeinflussen. "Arterienverkalkungen, die schlecht für die Potenz sind, werden vermindert", heißt es in einer Erklärung der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin (DGSP). Zudem gebe es  Anhaltspunkte, dass durch regelmäßigen Sport die männlichen Sexualhormone positiv beeinflusst würden. 

In Studien konnte man nachweisen, dass durch Sport die Durchblutung des Penis verbessert wird und als Resultat auch die Potenz. Insbesondere ein Krafttraining der Oberschenkelmuskulatur sowie spezielle Intervalltrainingsprogramme der Beckenbodenmuskulatur begünstigen nicht nur die Durchblutung der Schwellkörper, sondern verbessern auch die Erektion.

Joggen und Skippen für die Potenz

Mit einem speziellen Penis-Training ("Vigor Robic") hilft auch der Kölner Urologe und Sportmediziner Dr. Frank Sommer der Potenz seiner Patienten auf die Sprünge. Da zwischen Schwellkörpern und Beinen ein ständiger Blutaustausch stattfindet, kommt dem Training der Oberschenkelmuskulatur besondere Bedeutung zu. Dabei gilt: Je stärker das Blut mit Sauerstoff angereichert ist, desto weniger Probleme gibt es mit der Potenz.

Im Mittelpunkt des von Sommer entwickelten Workouts steht der Wechsel zwischen Laufen und "Skippen". Beim "Skippen" treten die Füße auf einer Stelle. Dabei werden die Knie mit voller Kraft hochgezogen. Dieses Intervalltraining findet idealerweise fünfmal statt. Danach folgt eine zehnminütige Ruhepause, während der das sauerstoffhaltige Blut in den Penis strömt.


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