Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Parasiten >

Parasiten: Acht fiese Untermieter im menschlichen Körper

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Zecken, Würmer, Leberegel  

Diese fiesen Viecher können echt gefährlich werden

07.11.2015, 15:06 Uhr | t-online.de

Parasiten: Acht fiese Untermieter im menschlichen Körper. Der Augenwurm Loa loa zählt zu den Fadenwürmern. (Quelle: dpa)

Der Augenwurm Loa loa zählt zu den Fadenwürmern. (Quelle: dpa)

Um ein Haar wäre der 26-jährigen Kalifornier Luis Ortiz gestorben, weil sich eine Bandwurmlarve in seinem Kopf eingenistet hatte. Nur 30 Minuten blieben für eine Not-OP. Doch Bandwürmer sind nicht die einzigen Parasiten, die für Menschen extrem unangenehm werden können.

Parasit ist nicht gleich Parasit. Grundsätzlich unterscheidet man sie nach der Art, wie sie in den Körper des Wirts eindringen. Ekto- oder Außenparasiten leben auf der Körperoberfläche. Zu ihnen zählen Milben, Zecken, Läuse, Flöhe, Wanzen oder Mücken. Auch sie können Erkrankungen verursachen oder Infektionen übertragen.

Endoparasiten wie Würmer oder Egel siedeln sich dagegen im Inneren des Wirts an, häufig im Darm aber auch anderen Organen wie der Leber sowie in den Muskeln oder der Haut. Einige der unangenehmsten Gesellen stellen wir hier vor.

 

Zecken

Zecken gibt es überall auf der Welt. Hierzulande ist der Gemeine Holzbock am häufigsten. Unter den Parasiten sind Zecken die Krankheitsüberträger Nummer eins. Sie können den Wirt unter anderem mit Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Babesiose oder einer Ehrlichiose infizieren. Wer einen Zeckenstich bemerkt, sollte daher immer zum Arzt gehen.

 (Quelle: imago) (Quelle: imago)

 

Fuchsbandwurm

Dieser zwei bis vier Millimeter lange Wurm lebt vor allem in verschiedenen Fuchsarten. Beim Menschen können die Larven in Leber, Lunge oder Gehirn gelangen und eine so genannte alveoläre Echinokokkose hervorrufen. Dabei bilden sich in den betroffenen Organen Zysten, die häufig zum Tod des Wirts führen. Bis zum Auftreten der ersten Symptome können bis zu 15 Jahre vergehen. Ein möglicher Übertragungsweg auf den Menschen ist der Verzehr Walderdbeeren in Bodennähe, die mit dem Kot infizierter Füchse verunreinigt sind. Auch Hunde und Katzen können derartige Larven mit dem Kot ausscheiden.

Kopfregion des Fuchsbandwurms (Quelle: dpa)Kopfregion des Fuchsbandwurms (Quelle: dpa)

 

Toxoplasmen

Dieser Einzeller kann ebenfalls durch den Kontakt mit Katzenkot übertragen werden. Beim überwiegenden Teil der Betroffenen löst er keine nennenswerten Symptome aus. Problematisch ist der Parasit aber für Schwangere. Die von ihm ausgelöste Toxoplasmose kann in der frühen Phase zu Fehlgeburten führen. Auch Hirn, Augen und andere Organe des Säuglings können stark geschädigt werden. Zudem kann das Kind einen Hydrocephalus (Wasserkopf) entwickeln.

 (Quelle: wikipedia) (Quelle: wikipedia)

 

Loa loa

Dieser kleine Kerl mit dem harmlos klingenden Namen wird auch Augenwurm genannt. Er kommt ausschließlich in Westafrika vor und wird durch den Biss verschiedener Bremsenarten übertragen. Die im Wirt hinterlassenen Würmchen wandern gut sichtbar unter der Haut entlang und führen dort bereis zu Entzündungen. Gelangen sie ins Auge, können sie dort extreme Schmerzen verursachen. Bis zu 17 Jahre alt kann solch ein Untermieter werden.

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

 

Bandwurm

Einen Bandwurm kann man sich vor allem durch den Verzehr von rohen oder ungenügend erhitztem Fleisch einfangen. Rinder-, Schweine- und Fischbandwurm gehören zu jener Sorte, die beim Menschen Infektionskrankheiten hervorrufen können. In der Regel siedeln sich die Würmer, die je nach Art bis zu 15 Meter lang werden können, im Darm an. Dort können sie Verdauungsprobleme und Übelkeit verursachen aber auch dort verweilen, ohne das der Mensch etwas bemerkt. Bestimmte Arten können allerdings auch ins Gehirn oder die Leber wandern. Dann drohen lebensbedrohliche Krankheiten.

 (Quelle: imago) (Quelle: imago)

 

Hakenwürmer

Man geht davon aus, dass knapp eine Milliarde Menschen auf der Welt mit Hakenwürmern infiziert ist. Etwa 60.000 von ihren sterben jährlich an den Folgen der Infektion, vor allem in den Tropen und Subtropen. Mittels Medikamenten lässt sich der Wurm gut behandeln. Unbehandelt allerdings führt eine Infektion zu blutigen Durchfällen, zu Ödemen und Schwellungen an befallenen Körperstellen.  

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

 

Trichinen

Auch sie zählen zu den häufigsten Verursachern von Wurminfektionen. Die Würmer werden über ungenügend gekochtes Fleisch aufgenommen und können beim Menschen je nach Befallstadium eine breite Palette von Symptomen auslösen. Diese reicht von Mattigkeit, Schlaflosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu Muskelschmerzen, Atembeschwerden, Herzrasen und Schwellungen im Gesicht. Ist der Befall sehr stark, können die Symptome lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

 

Leberegel

Dieser Egel nistet sich, sein Name verrät es, in der Leber des Wirts ein. Menschen nehmen ihn durch den Verzehr von Wasserkresse oder roher Schafs- und Ziegenleber auf. Er kann eine Leberegelkrankheit (Fasciolose) hervorrufen, die mit Bauchschmerzen, vergrößerter Leber und Fieber einher geht. Bei chronischem Befall kann sich sogar eine Leukämie entwickeln.

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Mit Echtgold-Dekor! 18-teiliges Kaffeeservice „Christmas“
nur 59,99 € bei Weltbild
Shopping
Neu: NIVEA PURE SKIN Gesichtsreinigungsbürste
jetzt versandkostenfrei bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017