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Scheidentrockenheit  

Scheidentrockenheit: Symptome und Ursachen

13.07.2016, 12:15 Uhr | tl (CF)

Scheidentrockenheit: Symptome und Ursachen. Die Ursache für Scheidentrockenheit liegt oftmals in seelischen Problemen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Ursache für Scheidentrockenheit liegt oftmals in seelischen Problemen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Scheidentrockenheit kann sich durch eine vergleichsweise große Zahl an Symptomen äußern. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Anzeichen und Ursachen des Leidens, das oft ein Tabuthema ist.

Scheidentrockenheit: Zahlreiche Symptome

Zu den typischen Symptomen von Scheidentrockenheit gehören Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, auch geringe Blutungen im Anschluss sind möglich. Darüber hinaus leiden viele betroffene Frauen unter brennenden Schmerzen oder einem Jucken im Intimbereich. Besonders das Wasserlassen kann unangenehm sein. Die Scheide kann sich leicht entzünden, Harnwegsinfektionen sind ebenso möglich. Blasenentzündungen gehören ebenfalls zu den möglichen Scheidentrockenheits-Symptomen. Aufgrund der Trockenheit können die Scheidenwände außerdem porös werden.

Körperliche und seelische Ursachen für eine gestörte Lubrikation

Besonders häufig leiden Frauen in den Wechseljahren unter den Symptomen der Trockenheit. Denn das weibliche Geschlechtshormon Östrogen spielt eine wichtige Rolle beim Verhindern von Scheidentrockenheit. Es regt die Produktion von Scheidenflüssigkeit an, einem milchigen Sekret, das auch als Fluor genitalis bezeichnet wird. Das Sekret, das viele Frauen vor allem in Form von Ausfluss bemerken, schützt beispielsweise vor Krankheitserregern, indem es die Scheide feucht hält. Entsprechend zählt ein veränderter Hormonhaushalt zu den häufigsten Ursachen von Scheidentrockenheit. Neben Frauen in den Wechseljahren leiden deshalb auch Schwangere und Stillende recht häufig unter der Trockenheit.

Scheidentrockenheit kann auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente hervorgerufen werden, beispielsweise Verhütungsmitteln, die Gestagene enthalten. Neben Krankheiten wie Diabetes, Endometriose oder Bluthochdruck können weiterhin seelische Probleme wie Stress, Nervosität oder Ängste Ursachen für eine Scheidentrockenheit darstellen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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