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Altersdepressionen: So erkennen Sie die Warnzeichen

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Behandlung und Vorbeugung  

Altersdepressionen: So erkennen Sie die Warnzeichen

03.02.2017, 09:29 Uhr | hs

Altersdepressionen: So erkennen Sie die Warnzeichen. Senioren mit einer Depression bekommen Hilfe beim Hausarzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Senioren mit einer Depression bekommen Hilfe beim Hausarzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Gefahr, dass ältere Menschen an einer Depression erkranken, ist deutlich höher als bei jüngeren. Jedoch wird eine Altersdepression nicht immer erkannt. Dabei ist eine Behandlung wichtig, denn die schwere Krankheit kann tödlich verlaufen.

Was ist eine Altersdepression?

Im Alter können alle Arten von Depressionen auftreten. Wie das "Ärzteblatt" berichtet, ist die Depression nach der Demenz die häufigste psychische Erkrankung bei über 65-jährigen. Eine spezielle Altersdepression gibt es im ärztlichen Diagnosesystem (ICD-10) nicht. Allerdings weist die Depression im Alter besondere Symptome auf und wird nur schwer erkannt. Die Suizidrate bei depressiven Senioren ist außerdem höher.

Wie kommt es zu einer Altersdepression?

Wenn Ihre Eltern oder Großeltern über 65 sind, dann sind sie anfälliger für schwere Krankheiten. Damit steigt auch die Gefahr für eine Depression. Ob ein Mensch depressiv wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • schweren Krankheiten

  • depressiven Familienmitgliedern

  • chronischem Stress

  • Drogenabhängigkeit

  • Angst- oder Essstörungen

Welche Symptome können auftreten?

Wenn Sie bemerken, dass Ihre Eltern oder Großeltern nur noch über ihren Gesundheitszustand klagen, dann sollten Sie aufmerksam sein und genau hinhören. Denn nach Angaben der Barmer/GEK sind bei älteren Menschen körperliche Beschwerden erste Anzeichen für eine Depression. Senioren richten ihre Aufmerksamkeit besonders auf körperliche Leiden und nicht auf die gedrückte Stimmung. Eine eindeutige Diagnose ist daher oftmals schwierig. Folgende Symptome können ein Anzeichen für eine Depression sein:

Wie bekommen Depressive Hilfe?

Die Depression im Alter wird nicht anders behandelt, als die von jungen Menschen. Wenn Sie einen Betroffenen in der Familie haben, dann können Sie eine große Hilfe sein, indem Sie ihn zu einem Arztbesuch begleiten. Der Hausarzt kann dann körperliche Beschwerden wie eine Schilddrüsenunterfunktion ausschließen und eine Überweisung an einen Psychologen oder Psychotherapeuten ausstellen. Die Behandlung einer Depression ruht meistens auf drei Säulen:

Rufen Sie bei einer akuten Krisensituation die Telefonseelsorge an. Zu jeder Tages- und Nachtzeit bekommen Sie eine kostenlose und anonyme Beratung unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Wie können Sie einer Altersdepression vorbeugen?

Ein Patentrezept, um einer Depression vorzubeugen, gibt es nicht. Reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung, indem Sie emotionalen Stress abbauen und negative Gedanken vermeiden. Mit diesen Maßnahmen können Sie einer Depression im Alter vorbeugen:

Holen Sie sich ärztlichen Rat, wenn eine gedrückte Stimmung längere Zeit anhält.

Wie können Angehörige helfen?

Als Angehöriger können Sie erste Anzeichen der Krankheit am leichtesten bemerken und einen Anstoß zu einer Behandlung geben. Informieren Sie sich gut über Depressionen, damit Sie die Probleme von Depressiven besser nachvollziehen können und mehr Verständnis aufbringen. Folgendes sollten Sie beim Umgang mit depressiven Menschen beachten:

  • einen Arzt zu Rate ziehen

  • zu einer Therapie ermuntern

  • Verständnis für die Probleme aufbringen

  • mit Ratschlägen vorsichtig sein

Freunde oder Angehörige von depressiven Menschen können selbst durch die Krankheit belastet werden. Achten Sie auf sich und haben Sie realistische Erwartungen an sich selbst. Angehörige sind wichtig, können aber einen Therapeuten nicht ersetzen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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