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Herzinfarktrisiko durch Schmerzmittel bei Grippe

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Erhöhtes Herzinfarktrisiko  

Gesundheitsgefahr durch Schmerzmittel bei Grippe

12.03.2017, 08:15 Uhr | jb

Herzinfarktrisiko durch Schmerzmittel bei Grippe. Eine Frau liegt im Bett, auf ihrem Nachtisch liegen Tabletten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/KatarzynaBialasiewicz)

Bestimmte Medikamente gegen eine Erkältung können zum Herzinfarkt führen (Quelle: KatarzynaBialasiewicz/Thinkstock by Getty-Images)

Laut einer Studie der Nationaluniversität Taiwan erhöht die Einnahme von Schmerzmitteln bei Atemwegsinfektionen das Herzinfarktrisiko drastisch. Welche Medikamente betroffen sind und was Sie stattdessen tun können, lesen Sie hier.

Welche Medikamente sind wann gefährlich?

Bei schmerzenden Gliedern und Fieber greifen viele Erkältungsgeplagte schnell zu Schmerzmitteln. Diese können aber zum Herzinfarkt führen. So stellten Forscher der Nationaluniversität Taiwan fest, dass sich durch die Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac bei einer Atemwegsinfektion oder Grippe, das Herzinfarktrisiko um 340 Prozent erhöht. Die Studie wurde im "Journal of Infectious Diseases" veröffentlicht und auf der 5. "Hannover Herz Lungen Messe" diskutiert.

Wieso erhöhen diese Medikamente das Herzinfarktrisiko?

Zwar wirken die Schmerzmittel entzündungshemmend und fiebersenkend, allerdings verhindern Ibuprofen und Co hiermit auch, dass bestimmte Körperregionen durchblutet werden. In den Blutgefäßen können sich so leichter Blutgerinnsel bilden. Wenn sich diese dann ablösen, können die Blutpfropfen zum Schlaganfall oder Herzinfarkt führen.

Auch Grippe kann zum Herzinfarkt und Schlaganfall führen

Doch nicht nur diese Wirkstoffe erhöhen das Risiko, nach einer Atemwegserkrankung einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Auch die Infektion an sich steigert das Risiko einer derartigen Erkrankung drastisch. Sehr gefährlich sind dabei die ersten drei Krankheitstage, weshalb sich Grippe- und Erkältungsgeplagte hier besonders schonen sollten.

Welche Medikamente dürfen bei einer Infektion eingenommen werden?

Prof. Dr. Martin Smollich, Professor für Klinische Pharmakologie und Pharmakonutrition an der Praxishochschule Rheine, erklärt in einem Interview gegenüber dem "Abendblatt", dass besonders „Diclofenac und hoch dosiertes Ibuprofen“ das Infarktrisiko deutlich erhöhen. Auch Kombipräparate, die diese Wirkstoffe enthalten, können eine ähnlich tödliche Wirkung haben. "In Bezug auf das Herzinfarktrisiko sind etwa Naproxen oder Paracetamol eine bessere Alternative, um Schmerzen bei Atemwegsinfekten zu lindern“, erklärt Smollich.

Schützen können Sie sich, indem Sie sich rechtzeitig impfen lassen und bei einer Erkrankung auf die alt bekannten Hausmittel wie Bettruhe, ausreichend Flüssigkeitszufuhr, Wadenwickel und Hühnersuppe setzen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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