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Die besten Tipps gegen schmerzhaftes Sodbrennen

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Haferflocken wirken wie ein Schwamm  

Die besten Tipps gegen schmerzhaftes Sodbrennen

05.05.2017, 11:56 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Die besten Tipps gegen schmerzhaftes Sodbrennen. Der Körper bei Sodbrennen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/magicmine)

Sodbrennen: Wenn die Speiseröhre angegriffen wird (Quelle: magicmine/Thinkstock by Getty-Images)

Die Auslöser für Sodbrennen sind vielfältig und meist harmlos: zu fettes Essen, zu viel Alkohol, Stress sowie zu enge Kleidung oder körperliche Belastung. Dann verspürt der Betroffene ein unangenehmes Brennen, das vom Magen über die Speiseröhre bis hin zum Rachen aufsteigen kann. Die besten Tipps gegen schmerzhaftes Sodbrennen.

Als Sodbrennen bezeichnen Ärzte einen brennenden, stechenden Schmerz, der sich vom Oberbauch über die Speiseröhre bis hin zum Rachen ziehen kann. Magendruck und Magenschmerzen begleiten häufig das Beschwerdebild.

Sodbrennen: GERD greift die Speiseröhre an

Ebenso häufig kommt saures Aufstoßen hinzu, bei dem Speisebrei und Magensäure die Speiseröhre hinauf steigen. Schuld ist ein geschwächter Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre. Mediziner sprechen dann von Refluxkrankheit oder Gastroesophageal Reflux Disease, kurz GERD.

Während der Magen eine schützende Schicht gegen die aggressive Salzsäure hat, ist die Speiseröhre ihr ausgeliefert und reagiert empfindlich und gereizt auf den Angriff. Viele Betroffene leiden zudem unter Heiserkeit, Reizhusten und Schluckbeschwerden oder müssen sich häufig räuspern.

Diese Hausmittel helfen gegen akutes Sodbrennen

Doch was kann man gegen die Säure-Attacken aus dem Magen tun? Kommt es nur hin und wieder zu Sodbrennen, reicht meist der Einsatz altbewährter Hausmittel wie Haferflocken, Kartoffeln, Milch, Bananen oder Brot aus. Bei akutem Sodbrennen haben sich Haferflocken schon oft bewährt. Sie sind reich an Stärke und nehmen überschüssige Magensäure gut auf.

So wirken Haferflocken gegen Sodbrennen

Zudem sind sie reich an Schleimstoffen, die wie ein Schutzschild wirken. Am besten zwei bis drei Esslöffel pure Haferflocken gut zerkauen. Je besser man kaut, desto mehr Schleimstoffe können sich lösen. Da Haferflocken außerdem leicht verdaulich sind, regen sie die Säureproduktion nicht an. Auch vorbeugend können die Flocken zum Einsatz kommen – in Form von einer kleinen Portion Müsli, Suppe oder Brei. Um Verstopfung vorzubeugen, sollte man zudem ausreichend trinken. Das verdünnt zudem die Magensäure.

Bananen und Milch schützen die Schleimhaut

Wer Haferflocken nicht mag, kann es mit Bananen versuchen. Auch sie sind reich an Schleimstoffen und können eine zarte Schutzschicht gegen die Säure bilden. Bei Bedarf eine Banane in kleinen Bissen essen und gut kauen. Viele Betroffene schwören zudem auf ein Glas warme Milch, wenn die Säure-Attacke kommt.

Trockenes Brot und Kartoffeln binden ein Zuviel an Magensäure

Auch ein Stück trockenes Brot, etwa Weißbrot oder Zwieback, kann akutes Sodbrennen lindern. Es bindet, genau wie Haferflocken, das Zuviel an Säure, da es sehr stärkereich und saugfähig ist. Eine zerdrückte Pellkartoffel hat die gleiche Wirkung. Viele Patienten mit Sodbrennen berichten zudem, dass ihnen Kartoffelsaft gut hilft.

Sodbrennen: Diese Lebensmittel regen die Säure-Produktion an

Auf Lebens- und Genussmittel, die die Produktion der Magensäure stimulieren und den Schließmuskel schwächen können, sollte man hingegen verzichten. Dazu zählen nicht nur Zigaretten, sondern auch Alkohol, Kaffee, scharfe sowie fettige und stark gezuckerte Speisen. Kohlensäurehaltige Getränke und Säfte regen die Bildung von Magensaft ebenso an.

Ständig saures Aufstoßen? Besser zum Arzt

Meist ist das Symptom Sodbrennen harmlos und die genannten Tipps können die akuten Beschwerden rasch lindern. Wer allerdings immer wieder unter dem Brennen und saurem Aufstoßen leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Nicht nur, dass verschiedene Erkrankungen wie eine Entzündungen der Speiseröhre oder ein Reizmagen hinter dem Sodbrennen stecken können. Wird die empfindliche Schleimhaut immer wieder den Säure-Angriffen ausgesetzt, kann sie auf Dauer Schaden nehmen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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