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Was ist ein Fersensporn? Ursachen, Diagnose, Behandlung

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Wenn jeder Schritt schmerzt  

Fersensporn: Das sollten Sie über Ursachen und Behandlung wissen

11.10.2017, 15:40 Uhr | t-online.de, lk

Was ist ein Fersensporn? Ursachen, Diagnose, Behandlung. Wissenswertes zum Fersensporn. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wissenswertes zum Fersensporn. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Fersensporn ist einer der häufigsten Gründe für Fußerkrankungen und Beschwerden an den Fersen. Was viele nicht wissen – der Fersensporn selbst ist keine Erkrankung, sondern nur eine Begleiterscheinung. Über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten erfahren Sie hier das Wichtigste.

Der Fersensporn, auch Kalkaneussporn genannt, ist ein dornartiger Knochenauswuchs am Fersenbein. Fast jeder dritte Mensch hat einen Fersensporn, bei Älteren über 50 nimmt die Häufigkeit noch zu. 

Mediziner unterscheiden zwei Varianten des Fersensporns: Den oberen Fersensporn an der Achillessehne und den unteren Knochenauswuchs an der Fußsohle.

  • Der obere Fersensporn (auch Haglund-Exostose oder dorsaler Fersenschmerz) ist eine Verknöcherung am oberen Teil des Fersenknochens, zwischen Achillessehne und Fersenbein, und tritt meist in Verbindung mit einer Schleimbeutelentzündung auf.
  • Der untere, plantare Fersensporn an der Fußsohle ist in der Regel harmlos und schmerzfrei. Daher wird er meist erst dann entdeckt, wenn es zu einer Entzündung des umliegenden Gewebes kommt (Plantarfasziitis) und dem Patienten ziemlich heftige Schmerzen bereitet.

Plantarfasziitis: Entzündung an der Plantarsehne

Während der obere Fersensporn an der Achillessehne nur sehr selten auftritt, ist der untere Fersensporn an der Plantarsehne viel verbreiteter. Häufig sind Sportler betroffen, da sie diesen Bereich besonders strapazieren. 

Wie und warum entsteht ein Fersensporn?

Die häufigste Ursache eines Fersensporns ist eine enorme Überlastung des Fußes über längere Zeit, die oft durch folgende Faktoren ausgelöst wird:

  • Übergewicht

  • Fehlstellungen der Füße

  • Tragen falscher Schuhe

  • Sport

Die Belastung führt zu kleinen Rissen an den Sehnen, die wiederum zu Kalkablagerungen an den Sehnenplatten führen, die für mehr Stabilität sorgen sollen. Daraus bildet sich dann der Fersensporn.

Oft bleibt ein plantarer Fersensporn symptomlos. Erst wenn eine Plantarfasziitis vorliegt, kann es sich anfühlen, als stecke ein Nagel in der Fußsohle. Als besonders schmerzhaft wird das erste Auftreten am Morgen beschrieben. Wenn die Schmerzen chronisch werden, sollten Sie zum Orthopäden gehen.

Diagnose und Behandlung des Fersensporns

Der Fersensporn kann verlässlich durch Röntgenbilder diagnostiziert werden.

Tauchen Symptome wie Fersenschmerzen auf, gibt es je nach Schweregrad der Beschwerden verschiedene Therapiemöglichkeiten.

Akute Behandlungsmöglichkeiten sind Erste-Hilfe-Maßnahmen gegen die Schmerzen, wie zum Beispiel entzündungshemmende Medikamente. Auch Dehnübungen lindern die Beschwerden.

Außerdem helfen spezielle Einlagen, den Druck des Fersensporns zu verringern. So gibt es sogenannte Locheinlagen im Handel, die eine Aussparung am hinteren Teil der Einlage besitzen. 

Verschlimmern sich die Schmerzen, bieten viele Ärzte Therapien an. Dazu gehört:

  • manuelle Therapie und Physiotherapie
  • Dehnübungen der Achillessehne und der Plantarsehne
  • Tapeverbände
  • Schienen für die Nacht

Auch Strahlentherapien und Stoßwellentherapien werden angeboten. Bislang fehlen aber  wissenschaftliche Nachweise zur Wirksamkeit. Daher werden die Kosten meist nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Zeigen die oben genannten Behandlungen keine Wirkung und lassen die Schmerzen nicht nach, wird in seltenen Fällen zu einer Operation geraten.

Fersensporn vorbeugen: Belastung des Fußes vermeiden

Will man einen Fersensporn und die damit einhergehenden Schmerzen vorbeugen, sollte man eine Belastung der Füße vermeiden. Daher sollte darauf geachtet werden, Übergewicht zu reduzieren und gut sitzende Schuhe zu tragen – vor allem Sportler sollten ein besonderes Augenmerk darauf legen, zu Sportschuhen zu greifen, die einen guten Halt bieten. Wird eine Fehlstellung der Füße diagnostiziert, helfen spezielle Einlagen, die der Orthopäde verschreibt.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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