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WhatsApp ändert AGB: So gut sind die Alternativen Threema und Signal

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Messenger-App Threema und Signal  

Zwei clevere Alternativen zu WhatsApp

01.09.2016, 08:33 Uhr | t-online.de

Die besten Alternativen zu WhatsApp

WhatsApp ist immer noch der beliebteste Messenger. Wir stellen euch die drei beliebte Alternativen vor!

Die besten Alternativen zu WhatsApp


WhatsApp hat seine AGB geändert: Der Messaging-Dienst kann jetzt umfangreiche Daten an den Mutterkonzern Facebook weiterleiten. Diese Ankündigung bescherten Messaging-Apps wie Threema und Signal einen massiven Zulauf. Anlass, diese WhatsApp-Alternativen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Downloads von Threema haben sich seit der Ankündigung der Datenweitergabe an Facebook verdreifacht. Der Instant-Messenger aus der Schweiz erlebte schon einmal einen Boom, als Facebook im Spätsommer 2014 WhatsApp für 17 Milliarden Euro übernahm. Gleich gut nachgefragt ist Signal, eine vom Geheimdienst-Insider Edward Snowden empfohlene SMS-App.

Was können die WhatsApp-Alternativen?

Mit einer Kurznachrichten-App wie Threema oder Signal können Nutzer ganz wie bei WhatsApp Texte, Bilder und Videos an einzelne Kontakte aber auch Gruppen senden. Auch Emoticons werden vom jeweiligen Betriebssystem genutzt und können entsprechend verschickt werden.

Standardmäßig übertragen beide Instant-Messenger Nachrichten über die Datenverbindung zu anderen Nutzern derselben App. Dabei fallen keine Kosten für SMS-Dienste an.

Kann ich mit Threema auch telefonieren?

Nein. Threema ist bisher als reiner Messaging-Dienst konzipiert. Eine Anruffunktion, die WhatsApp mittlerweile in seine App eingebaut hat, gibt es nicht. Wer auch per WLAN telefonieren möchten, sollte auf eine Messaging-App wie Signal zurückgreifen.

Mit Signal lassen sich neben verschlüsselten Textnachrichten auch Telefongespräche über Internetverbindungen führt, auch das unverschlüsselte Senden und Empfangen von SMS und MMS ist möglich. Die von der Gegenseite verwendete App spielt dabei keine Rolle.

Wie sicher sind Threema und Signal?

Threema und Signal bieten eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Ein Nachricht wird vor dem Versenden auf dem Gerät des Absenders verschlüsselt und erst auf dem Gerät des Empfängers wieder entschlüsselt. "Unterwegs" kann also niemand mitlesen. 

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Sind Threema oder Signal schwierig zu bedienen?

Nein. Die Sicherheitsanforderungen verlangen von den Nutzern nur minimalen Einsatz. Wer Threema nutzen möchte, muss beim ersten Start der App einen privaten und einen öffentlichen Sicherheitsschlüssel erstellen. Dafür reichen ein paar mehr oder weniger zufällige Wischgesten auf dem Touchscreen aus.

Signal generiert aus der Telefonnummer des Smartphones einen digitalen Schlüssel, der zur Codierung der Daten dient. Ähnlich wie der QR-Code bei Threema dient ein Barcode als zusätzliche Identifizierung zwischen zwei Nutzern, wenn diese sich direkt treffen. Der private Schlüssel verbleibt stets auf dem Gerät seines Besitzers. 

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Wo werden meine Daten gespeichert?

Threema wurde von dem Schweizer Manuel Kasper entwickelt, und der Sitz der Threema GmbH ist in der Schweiz. Auch alle Daten, die Nutzer über die App senden, werden laut Threema in der Schweiz gespeichert. Und da diese verschlüsselt sind, können sogar die Server-Betreiber selbst die Daten nicht lesen. 

Signal wurde von Open Whisper Systems in den USA entwickelt. Die Anwendung legt die versendeten Nachrichten in einer verschlüsselten Datenbank auf dem Benutzergerät ab, falls vom Nutzer die Verwendung eines Passworts aktiviert wurde. Überdies sind alle Kommunikationsdaten verschlüsselt.

Was kosten Threema und Signal?

Für iOS-Geräte kostet der Kurznachrichtendienst Threema einmalig 2,99 Euro. Die App für Windows Phone kostet 1,99 Euro und die Version für Android-Smartphones 2,49 Euro. Eine Version für Amazon-Fire-OS-App gibt es ebenfalls. Es fallen keine jährlichen Nutzergebühren an. Vorteil: Die verschlüsselten Daten bleiben in Europa.

Die Messenger-App Signal ist kostenlos nur für iOS und Android erhältlich. Der Quellcode der Anwendung ist Open Source, also für jeden Programmierer einsehbar. Der Haken: Für die Nutzung wird eine Telefonnummer benötigt. Auch liegen die verschlüsselten Kommunikationsdaten und Nachrichten auf Servern, die außerhalb von Europa stehen.

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