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iPhone 8: Apple setzt auf Glas-Gehäuse und OLED-Display

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Jubiläums-Smartphone  

iPhone 8 könnte Glas-Gehäuse und OLED-Display bekommen

10.10.2016, 11:04 Uhr | t-online.de

iPhone 8: Apple setzt auf Glas-Gehäuse und OLED-Display. Noch ist das iPhone 7 aktuell, aber Apple arbeitet längst am Nachfolger.  (Quelle: Reuters)

Noch ist das iPhone 7 aktuell, aber Apple arbeitet längst am Nachfolger. (Quelle: Reuters)

Das iPhone 8 soll für Apple ein ganz großer Wurf werden, wird mit diesem Modell doch das zehnjährige Jubiläum des Smartphones gefeiert. Daher munkeln verschiedene Quellen von einem Gehäuse aus Glas und einem OLED-Display.

In den letzten Jahren war die typische "Taktung" der Apple-Smartphones stets dieselbe: Auf eine Versionsnummer wie beim iPhone 6 folgte im nächsten Jahr das nur leicht verbesserte iPhone 6s und zwei Jahre später der große Versionssprung auf das iPhone 7. Doch im Herbst 2017 wird Apple angeblich kein iPhone 7s, sondern das iPhone 8 vorstellen.

Glasgehäuse für das iPhone 8

Das iPhone 8 soll kein Unibody-Metallgehäuse mehr bekommen, also ein Gehäuse das aus einem Block gefräst wird. Vielmehr soll es einen Metallrahmen geben, der als Montagefundament für alle Komponenten dient. Auf der Vorder- und Rückseite werden angeblich zwei Gehäusedeckel aus gehärtetem Glas sitzen. Das prognostiziert der meist recht gut informierte Technik-Analyst Ming-Chi Kuo, der für die taiwanische Handelsgruppe KGI Securities den Smartphone-Markt beobachtet.

Endlich ein OLED-Display

Das US-Wirtschaftsmagazin Bloomberg will zudem erfahren haben, dass Apple derzeit mit dem Hersteller Sharp über die Zulieferung eines OLED-Displays verhandelt. Gleiche Gespräche sollen auch mit LG und Samsung laufen. Apple will damit angeblich den Konkurrenzkampf der Zulieferer anschüren um bessere Preise zu bekommen.

Konkurrenten wie Samsung, HTC oder Huawei bauen OLED-Displays schon längst in ihre Premium-Smartphones ein. OLED-Displays bieten in der Regel einen deutlich höheren Kontrast und eine bessere Farbdarstellung als LCDs.

+++ Neuer Hinweis auf den Namen des iPhone 8 +++

29. September 2016: Spekulationen über den Namen des "Jubiläums-iPhones", das 2017 kommt – zehn Jahre nach dem ersten iPhone – werden durch eine angebliche interne Quelle mit neuer Nahrung versorgt. Ein Mitarbeiter der Apple-Niederlassung in Israel soll aus dem Nähkästchen geplaudert haben.

Demnach heißt das für den Herbst kommenden Jahres erwartete Apple-Smartphone schlicht und ergreifen "iPhone 8". Damit würde Apple der Namens-Reihung treu bleiben. Das will das US-Wirtschaftsmagazin "Business Insider" von einer Person erfahren haben, die in einem Entwicklungszentrum von Apple in Herzliya in Israel arbeitet. Apple beschäftigt dort 800 Mitarbeiter, die sich mit Chipdesign befassen sollen.

Doch der Redakteur von "Business Insider" wertet diese Aussage nicht als Fakt, denn die Angestellten in diesem Standort würden eher interne Produktionsbezeichnungen statt des tatsächlichen Namens erfahren. Daher betrachtet er die Aussage des Informanten eher als dessen persönliche Vermutung.

+++ Das iPhone 8 verzichtet wohl ganz auf Kabel +++

19. September 2016: Besser spät als nie? Apple könnte das iPhone 8 endlich für die kabellose Ladung des Akkus auslegen. Das Knowhow dafür ist längst vorhanden, die Apple Watch nutzt diese Technik bereits. Aber Apple will eventuell mehr bieten: das Laden aus der Distanz.

Am 8. September hat das US-Patentamt ein Patent von Apple veröffentlicht, dass eine induktive Ladestation beschreibt, mit dem Geräte drahtlos aufgeladen werden können. Auch wenn das Patent sich tatsächlich mit Techniken zum Polieren von runden metallischen Oberflächen beschäftigt, so werden in der Patentschrift explizit eine "induktive Ladestation" sowie entsprechende elektromagnetische Spulen erwähnt.

Das könnte bedeuten, dass Apple für das im kommenden Jahr erwartete iPhone 8 eine Ladestation ähnlich der der Apple Watch einführt. Die Patentschrift zeigt eine kreisrunde dicke Ladestation mit einem Anschlusskabel. Auch die Apple Watch wird über einen "Lade-Puck" geladen. Die Internetseite "Bloomberg Technology" mutmaßt, dass diese drahtlose Ladeschale schon 2017 marktreif sein könnte.

Dieses Bild aus der Patentschrift stellt die Induktion-Ladestation dar. Sie wird mit einem USB Typ C-Stecker mit Strom versorgt. (Quelle: US-Patentamt)Dieses Bild aus der Patentschrift stellt die Induktion-Ladestation dar. Sie wird mit einem USB Typ C-Stecker mit Strom versorgt. (Quelle: US-Patentamt)

Laden aus der Distanz

Das könnte für Apple aber nur der Anfang sein. Seit 2014 arbeitet Apple angeblich daran, Akkus sogar aus einer gewissen Distanz aufladen zu können. Ein entsprechendes Patent beschreibt dabei eine "Near Field Magnetic Resonance" (NFMR) genannte Technik, mit der Geräte auch über "mehrere Meter" geladen werden können.

Bereits 2010 meldete Apple ein Patent an, das den iMac als "Lade-Hub" für das drahtlose Laden von Akku-Geräten in einem Meter Umkreis um den Computer beschreibt. Auch "Bloomberg Technology" geht davon aus, dass Apple das anstrebt. Der Besitzer eines iPhones müsste das Smartphone dann nicht mehr auf eine "Ladematte" auflegen. Es würde genügen, wenn er sich mit dem Telefon in der Hosentasche in der Nähe aufhält. 

+++ Das iPhone 8 könnte ein "Um-die-Ecke-Display" bekommen +++

Apple lässt sich vielleicht vom Samsung S6/S7 Edge "inspirieren", denn Display-Experte Raymond Soneira spekuliert auf ein "Um-die-Ecke-Display" beim iPhone 8.

Raymond Soneira ist Chef des Unternehmens "DisplayMate Technologies", das sich auf das Testen, Kalibieren und Optimieren von Displays spezialisiert hat. Ihm werden intime Kenntnisse der Branche und ihrer Entwicklung nachgesagt.

Apples iPhone 8 könnte ein "Wraparound-Display" bekommen. (Quelle: MacRumors)Apples iPhone 8 könnte ein "Wraparound-Display" bekommen. (Quelle: MacRumors)

Er rechnet damit, dass Apple das iPhone 8 mit einem 5,8 Zoll großen Display ausstattet, das jeweils 7,25 Millimeter um die seitlichen Kanten des Gehäuses herum reicht. Damit würde die Vorderseite des Displays mit 5,5 Zoll die gleiche Größe des iPhone 6s Plus bieten, aber die Seiten wären ebenfalls als Display nutzbar, wie Samsung das bei seinen Edge-Modellen bereits anbietet. 

+++ Radikal neues Design für das iPhone 8 +++

14. Mai 2016: Für das 10-jährige iPhone-Jubiläum im Jahr 2017 entwickelt Apple angeblich ein radikal neues iPhone 8. Es soll unter anderem ein Display bekommen, das die komplette Vorderseite des Smartphones einnimmt.

Die Prognose stammt von Apple-Kenner John Gruber, der sie in seinem Podcast erläutert. In Insider-Kreisen will er aufgeschnappt haben, dass Apple das Design des Jubiläums-iPhone radikal optimieren werde. Das Display werde demnach die komplette Vorderseite einnehmen, was bedeutet, dass Homebutton, Fingerabdrucksensor und Frontkamera unter dem Display verschwinden würden.

Unrealistisch ist das nicht, denn Apple hat dafür bereits entsprechende Patente angemeldet und Prototypen produzieren lassen. Für die neuen Displays ist auch schon gesorgt: Samsung soll im Jahr 2017 100 Millionen 5,5 Zoll große OLED-Displays an Apple liefern.

Die Rückseite des iPhone 8 soll wie beim iPhone 4 und beim iPhone 4s wieder aus Glas bestehen: Das wäre der Abschied vom Aluminium-Body, den Apple mit dem iPhone 5 eingeführt hat. 

+++ Neuer Prozessor für das iPhone 8 bereits fertig +++

11. Mai 2016: Angeblich hat Apple das Design des Hauptprozessors A11 für das iPhone 8 bereits fertig entwickelt. Das meldet die taiwanesische IT-Zeitung "Digitimes" unter Berufung auf den weltweit größten Chiphersteller TSMC. Das iPhone 8 wird 2017 erwartet.

Der Chiphersteller habe unlängst begonnen, das Design in ein produktionsfertiges Chip-Layout umzusetzen. Laut "Digitimes" soll der A11-Prozessor in 10-Nanometer-Technologie gefertigt werden. Der A9, der im iPhone 6s verbaut ist, baut auf 16-Nanometer-Layout auf. Der A11 wird damit also mehr Schaltkreise auf einer geringeren Fläche unterbringen und damit ein ganzes Stück effizienter und stromsparender sein.

Die 10-Nanometer-Technologie ist bei TSMC noch in der Entwicklung. Die Zertifizierung des Verfahrens steht für das vierte Quartal 2016 an, daher wird es beim iPhone 7, mit dem im Herbst gerechnet wird, noch nicht zum Einsatz kommen. Laut "Digitimes" soll die Produktion des A11 im zweiten Quartal 2017 im Probebetrieb anlaufen und im dritten Quartal in die Massenfertigung gehen. Das würde zum iPhone 8 passen, das vermutlich in der zweiten Jahreshälfte 2017 in den Handel kommt.

+++ iPhone 8 bekommt ein Amoled-Display in 5,8 Zoll +++

30. März 2016: Im kommenden Jahr wird Apple seine iPhone-Palette komplett erneuern – das erwartet der auf Apple spezialisierte Analyst Ming-Chi Kuo. Das übernächste Apple-Smartphone, vermutlich das iPhone 8, werde sich durch einen "vollständig neuen Formfaktor" auszeichnen, ein neues Display sowie neue biometrische Funktionen erhalten.

Die Prognosen für die übernächste iPhone-Modellreihe stammen aus einer Investorenmeldung des Analysten, berichtet das Apple-Fanblog "9to5Mac". Das neue iPhone – entweder iPhone 8 oder iPhone 7s genannt – soll demnach ein 5,8 Zoll großes Amoled-Display haben.

Gerüchte um ein solches Display gab es bereits beim iPhone 5, aber für 2017 ist der Analyst offenbar zuversichtlich. Amoled-Displays zeichnen sich durch hohe Kontraste, tiefe Schwarzwerte und satte Farben, aus. Sie brauchen weniger Akkuleistung, sind aber teurer in der Produktion. Bislang lässt Apple LCD-Displays verbauen.

iPhone Plus-Version fällt offenbar weg

Insgesamt werde das übernächste iPhone trotz des größeren Displays jedoch kleiner ausfallen als das iPhone 6s Plus (5,5 Zoll), das wegfallen soll. Das 4,7 Zoll große iPhone bleibe erhalten.

Auch das oft herbeigewünschte drahtlose Aufladen soll mit dem iPhone 7s oder dem iPhone 8 umgesetzt werden. Desweiteren erwartet Kuo, dass Apple weitere biometrische Funktionen ergänzt, beispielsweise einen Iris-Scanner oder Gesichtserkennung.

Gebogenes Display und Glasrückseite

Für das Gehäuse tippt der Analyst auf eine Vorder- und Rückseite aus Glas und Ränder aus Metall. Kunststoff sei für dünne und leichte Formen wenig geeignet und Keramik zu fehleranfällig in der Produktion, so seine Begründung. Die Materialien erinnern an das iPhone 4, aber das Design werde vollständig anders ausfallen. Kuo vermutet ein seitlich gebogenes Display mit schmalen Rändern und einer angenehmen Griffposition.

Vor dem übernächsten iPhone wird Apple im September 2016 aber zunächst das iPhone 7 vorstellen. Auch über das iPhone 7 spekulieren Analysten und Insider seit Monaten.

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