Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

iOS 10: Das können iPhone- oder iPad-Nutzer erwarten

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Neue Funktionen  

Apple bohrt den Sperrbildschirm von iOS 10 auf

17.09.2016, 07:39 Uhr |

iOS 10: Das können iPhone- oder iPad-Nutzer erwarten. iPhone- und iPad-Nutzer bekommen mit iOS 10 einige Neuerungen. (Quelle: dpa/Montage: t-online.de)

iPhone- und iPad-Nutzer bekommen mit iOS 10 einige Neuerungen. (Quelle: Montage: t-online.de/dpa)

Apple hat in iOS 10 zahlreiche Funktionen überarbeitet oder neu eingeführt. Unter anderem bietet der Sperrbildschirm jetzt deutlich mehr Möglichkeiten. Wir zeigen, was iPhone- oder iPad-Nutzer mit iOS 10 erwartet.

Zunächst fällt auf, das Apple das Design überarbeitet hat. Die einzelnen Info-Blöcke sind etwas größer und schweben halb transparent über dem Hintergrundbild. Die Informationen wirken dadurch nicht mehr so zusammengedrängt wie noch bei iOS 9. Aber der Nutzer muss dafür auch mehr scrollen.

Diese Funktion gab es seit dem Ur-iPhone

Aber Apple hat nicht nur die Optik des Sperrbildschirms überarbeitet. So fällt eine Funktion weg, mit der Nutzer seit dem Erscheinen des Ur-iPhones im Jahr 2007 das Apple-Smartphone entsperrt haben: die "Slide to unlock-Geste". Früher war es ein Schiebeschalter, später der ganze Sperrbildschirm, den der Nutzer von links nach rechts schubsen musste, um zur PIN-Eingabe zu gelangen. Der mit dem iPhone 5s eingeführte Fingerabdruckscanner "Touch-ID" war die erste Abkehr von "Slide to unlock". 

Der Apple-Watch-Effekt

Besitzer einer Apple Watch kennen den Effekt bereits: Sobald sie das Handgelenk in Blickrichtung kippen, aktiviert sich die Uhr und zeigt die Uhrzeit an. Mit iOS 10 bringt Apple die praktische Funktion auch auf iPhone und iPad. Zieht der Nutzer das Apple-Smartphone aus der Hand- oder Hosentasche, erkennt der interne Bewegungssensor eine Kippbewegung, aktiviert das Display und zeigt den Sperrbildschirm.

Der Nutzer muss also nicht mehr die Home- oder Einschalttaste drücken, um den Bildschirm zu aktivieren. Legt er dann seinen Finger auf die Home-Taste, wird der Fingerabdruck erkannt und das iPhone entsperrt. Wer die Fingerabdruck-Erkennung nicht nutzen will, muss wie bisher die Home-Taste drücken, um die PIN einzugeben. 

Leider kann der Nutzer nicht konfigurieren, wie lange der Bildschirm nach der Kippbewegung "stehen bleiben" soll. Tippt man nicht direkt auf das Display oder die Home-Taste, schaltet sich das iPhone nach nicht einmal zwei Sekunden wieder aus. Der Effekt lässt sich bisher nur ein oder ausschalten.

Neue Wischgesten auf dem Sperrbildschirm

Bei aktivem Sperrbildschirm kann der Nutzer mit iOS 10 vier verschiedene Wischgesten einsetzen. Wischt er von unten nach oben, ruft er wie früher auch das Kontrollzentrum auf, das aber jetzt mit mehreren Seiten aufgebohrt wurde. Ein Wischen von oben nach unten zeigt die Suchfunktion und die zuletzt verwendeten Apps.

Neue Funktionen für den Sperrbildschirm von iOS 10

iOS 10 bietet vier neue Wischgesten für Funktionen direkt auf dem Sperrbildschirm

Neue Funktionen für den Sperrbildschirm von iOS 10


Wischt der Nutzer mit dem Finger von links nach rechts, zeigen Widgets beispielsweise das Wetter, Termine, Aktienkurse, News und so weiter. Die hier angezeigten Widgets können konfiguriert werden. Zieht er den Bildschirm von rechts nach links, aktiviert er die Kamerafunktion und kann fotografieren oder filmen. Außer bei der Kamera kann der Nutzer die jeweiligen Funktionen oder die Anzeige mit einem Wischen in die Gegenrichtung auch wieder schließen. Zudem lässt sich konfigurieren, welche Funktionen auf dem Sperrbildschirm zugelassen werden.

Hey Siri auf dem Sperrbildschirm

Wer Siri aktiviert, kann bei gesperrtem iPhone die Sprachassistentin nutzen. Es reicht, aus einiger Entfernung "Hey Siri" zu sagen und eine Frage zu stellen oder einen Sprachbefehl zu geben, zum Beispiel "Hey Siri, wie wird das Wetter morgen?"

Fazit zum neuen Sperrbildschim von iOS 10:

Apple hat den Sperrbildschirm um mehrere durchaus sinnvolle Funktionen erweitert. Das bedeutet aber auch, dass ein Unbefugter, dem das iPhone oder iPad in die Hände fällt, bereits einige Informationen oder gar Funktionen nutzen kann, ohne das Gerät überhaupt entsperren zu müssen.

In der Vergangenheit machten Fehler des iOS-Sperrbildschirmes schon von sich reden, weil sie mehr Zugriffe erlaubten, als dem Besitzer des Gerätes lieb und von Apple vorgesehen waren. Daher sollten Sie sich gut überlegen, welche Funktionen Sie auf dem iOS 10-Sperrbildschirm aktivieren.

Weitere spannende Themen finden Sie auf unserer Digital-Startseite.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal