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WhatsApp-AGB und Facebook: Beachten Sie die 30-Tage-Frist

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Datenaustausch mit Facebook  

Neue WhatsApp-AGB – das können Sie tun

30.08.2016, 12:10 Uhr | t-online.de

Neue WhatsApp-AGB – das können Sie tun

Wir erklären Schritt für Schritt, ob und was Sie gegen den Datenaustausch tun können.

Neue WhatsApp-AGB – das können Sie tun. (Quelle: dpa)


Die Ankündigung von WhatsApp, die Telefonnummer von Nutzern künftig an Facebook zu übermitteln, hat viele verunsichert. Wir erklären Schritt für Schritt, ob und was Sie gegen den Datenaustausch tun können. Oder ob es sinnvoller wäre, auf eine andere Messaging-App umzusteigen.

WhatsApp-Nutzer werden derzeit beim Start der App darum gebeten, den geänderten AGB zuzustimmen. Wer dies nicht möchte oder sich nicht sicher ist, kann diese Entscheidung vorerst vertagen und auf die Schaltfläche "nicht jetzt" klicken, die oben rechts eingeblendet ist. Doch auch wer zustimmt, kann die Datenweitergabe einschränken, doch die Einstellung ist gut versteckt.Die Möglichkeit zum Widerspruch öffnet sich nach Klick auf den Pfeil. (Quelle: WhatsApp)Die Möglichkeit zum Widerspruch öffnet sich nach Klick auf den Pfeil. (Quelle: WhatsApp)

Hier versteckt WhatsApp den Ausschalter in seinen AGB

  1. Unterhalb der "ZUSTIMMEN"-Schaltfläche befindet sich der Hinweis "Lies mehr über die wesentlichen Updates unserer Nutzungsbedingungen...".
  2. Beim Klick auf den Pfeil rechts (Android) oder links (iOS) daneben öffnet sich ein weiterer Hinweis, in dem darauf hingewiesen wird, dass die WhatsApp-Daten mit Facebook geteilt werden.
  3. Rechts daneben kann das Häkchen entfernt (Android) oder der Schalter, der auf grün steht, deaktiviert werden (iOS). Er wird daraufhin weiß.

Widerspruch gegen Datenweitergabe nicht möglich

Mit der Deaktivierung verhindern Sie, dass Ihre WhatsApp-Daten für Werbezwecke benutzt werden. Nicht verhindern können Sie, dass die Daten Facebook zur Verfügung gestellt werden – obwohl der Text das nahelegt. Dazu gehören zurzeit die Telefonnummer und die Nutzungszeit; WhatsApp nimmt sich auch das Recht heraus, Kontaktlisten und Chatpartner weiterzuleiten. Profilbilder sollen "Im Moment" noch nicht weitergegeben werden – das könnte sich jedoch ändern. Die Inhalte der Chats kann WhatsApp nicht weitergeben, da sie verschlüsselt sind. Durch diese Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kann kein Dritter den Nachrichtentext einsehen, selbst WhatsApp nicht.

Aus dem rechts eingeblendeten Text wird etwas deutlicher, dass die Account-Infos in jedem Fall übermittelt werden. Wird das Häkchen entfernt, werden sie nur nicht für Werbezwecke genutzt.Aus dem rechts eingeblendeten Text wird etwas deutlicher, dass die Account-Infos in jedem Fall übermittelt werden. Wird das Häkchen entfernt, werden sie nur nicht für Werbezwecke genutzt.

Zustimmung innerhalb von 30 Tagen zurückziehen

Wer bereits bedenkenlos zugestimmt, es sich jedoch anders überlegt hat, kann innerhalb von 30 Tagen sein Einverständnis zurückziehen, indem er den auf grün gestellten Schalter wieder rückgängig macht bzw. das Häkchen nachträglich entfernt. 

  • Dazu muss er in "Einstellungen" – "Account" –  "Meine Account-Info teilen" das Häkchen entfernen.

Wer überhaupt nicht damit einverstanden ist, dass WhatsApp seine Daten an Facebook weitergibt und das ganz verhindern möchte, darf nicht auf "ZUSTIMMEN" klicken. Irgendwann wird WhatsApp dann jedoch den Dienst verweigern.

Ohne WhatsApp?

Als Alternative zu WhatsApp bieten sich verschiedene Messaging-Apps an, die – je nach App – genauso leistungsfähig sind und die sich nur geringfügig in der Bedienung unterscheiden. So setzt Threema schon wesentlich länger Verschlüsselung ein, schnitt in verschiedenen Tests gut ab und ist bei Datenschutz unbedenklicher. Um miteinander zu kommunizieren, muss jedoch jeder Chatpartner den gleichen Messenger installieren. 

Weitere spannende Themen finden Sie auf unserer Digital-Startseite.

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