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25 Handy-Meilensteine: Vom "Knochen" bis zum iPhone

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Handy-Meilensteine: Vom "Knochen" bis zum iPhone

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25 Handy-Meilensteine: Vom "Knochen" bis zum iPhone. Handy-Erfinder Martin Cooper mit Prototypen des Motorola Dynatac 8000X (Quelle: dpa)

Handy-Erfinder Martin Cooper mit Prototypen des Motorola Dynatac 8000X (Quelle: dpa)

Wir sind immer und überall erreichbar, pflegen Freundschaften per SMS und lassen uns vom Handy an wichtige Termine erinnern: Nur wenige Erfindungen haben die Welt in den vergangenen Jahren so stark verändert wie das Mobiltelefon. Einige Modelle haben das Mobilfunkzeitalter nachhaltig geprägt und gelten zurecht als Handy-Meilensteine. Wir nennen die wichtigsten Handys aller Zeiten.

Eine besondere Rolle in der Geschichte des Mobilfunks spielt das Motorola Dynatac 8000X, auch als "Knochen" bekannt. Das erste Handy der Welt erhielt im September 1983 seine offizielle Zulassung und ging innerhalb eines Jahres immerhin 300.000 Mal über die Ladentheke. Das ist eine erstaunliche Zahl für die damalige Zeit, denn das Motorola Dynatac 8000X kostete knapp 4000 Dollar und wog stolze 800 Gramm - heute fast unvorstellbar. Dem Akku ging allerdings nach nur einer Stunde Gesprächszeit die Puste aus.

Motorola, Nokia und Ericsson am Puls der Zeit

Neben dem US-Unternehmen Motorola sorgten insbesondere Nokia und (Sony) Ericsson mit ihren Neuentwicklungen für Handy-Meilensteine. Der finnische Handy-Riese Nokia verbannte als erster die Handy-Antenne ins Gehäuseinnere, setzte beim Nokia 7110 auf Internet per WAP und verkaufte mit dem Nokia 7650 das erste Kamerahandy in Europa. Ericsson erhöhte unterdessen die Farbanzahl bei Handy-Displays und entwickelte 2002 mit dem P800 das erste Handy mit Farb-Touchscreen.

Siemens prägt Handy-Welt

Auch der deutsche Hersteller Siemens gehörte Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre zu den wichtigsten Vertretern der Mobilfunkbranche. Unter anderem brachte Siemens mit dem S10 das erste Handy mit Farbdisplay auf den Markt, das Siemens SL45 spielte als erstes Mobiltelefon MP3-Dateien ab. Daneben veröffentlichte T-Mobile mit dem MDA III das erste Handy mit WLAN – damals war dies eine kleine Sensation. Heutzutage zählt dies bei Smartphones zur Mindestausstattung.

Erstes Smartphone kaum bekannt

Mancher Meilenstein der Mobilfunk-Geschichte hat den verdienten Ruhm nie erfahren – oder kann sich jemand an ein Handy von IBM erinnern? Dabei stellte der Computer-Riese bereits 1993 mit dem IBM Simon das erste Smartphone vor, fast 15 Jahre vor iPhone und Co. Das Mobiltelefon besaß einen Touchscreen und konnte E-Mails empfangen und senden. Bekannter hingegen war das Nokia Communicator 9000, das schon 1996 problemlos HTML-Webseiten darstellte. Den Begriff "Smartphone" prägte 2000 hingegen Ericsson mit dem R380.

Die Ahnen von iPhone & Co.

Den Ruhm seiner Ahnen erntete später das Apple iPhone. Das Handy versetzte 2007 die gesamte Mobilfunkbranche ins Smartphone-Fieber, gerade als allerorts die Meinung vorherrschte, in Design und Technik sei das Ende der Fahnenstange erreicht. Noch heute muss sich jedes neue Smartphone mit der aktuellen Variante des iPhones messen.

Mini-Computer statt Telefonapparat

Dabei setzten die Konkurrenten etliche Neuerungen weit vor Apple um. Das Startup-Unternehmen OpenMoko bot mit seinem Handy Neo 1973 bereits Entwicklern die Möglichkeit, den Funktionsumfang mit selbst programmierten Mini-Anwendungen zu erweitern – mehr als ein Jahr bevor Apple seinen App-Store in Betrieb nahm. Mittlerweile sind Handys mit schnellen Vierkern-Prozessoren und Full-HD-Displays ausgestattet. Das Ende der Handy-Entwicklung scheint noch lange nicht abgeschlossen, wenn auch die Telefonie-Funktion immer mehr in den Hintergrund rückt. Das hätte sich Martin Cooper, der Erfinder des "Knochens", anno 1983 wohl niemals träumen lassen.

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