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Kaufberatung  

So finden Sie das passende Smartphone

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Kaufberatung: So finden Sie das passende Smartphone. Die Qual der Wahl – der Kauf eines neuen Handys ist oft alles andere als einfach. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Qual der Wahl – der Kauf eines neuen Handys ist oft alles andere als einfach. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob Sie einfach nur telefonieren und SMS verschicken wollen, einen Spezialisten für besondere Zwecke oder ein opulent ausgestattetes Smartphone suchen: Die Auswahl in nahezu jeder Preis- und Qualitätsklasse ist riesig und daher nicht gerade leicht. Wir verraten, worauf Sie achten müssen, und stellen die besten Handys und Smartphones für jede Preisklasse vor.

Wenn Sie mit ihrem Mobiltelefon hauptsächlich telefonieren und SMS schreiben wollen, dann genügt Ihnen ein einfaches Handy mit klassischen Nummerntasten. Es gibt sie in verschiedenen Ausstattungen vom einfachen Plastikhandy ohne Kamera wie das Samsung E1050 für deutlich weniger als 50 Euro bis hin zum Komfort-Modell mit Tasten und Touchscreen, etwa beim Nokia Asha 300 für zirka 80 Euro.

Akku-Dauerläufer

Ein großer Vorteil der Einfach-Handys ist die lange Akku-Ausdauer. Zudem sind sie meistens robuster als ein schweres Fullscreen-Smartphone, bei dem schon ein einziger Sturz zum Totalschaden führen kann. Nicht wenige Nutzer schätzen auch die im Vergleich zum Touchscreen bessere Haptik echter Tasten: Sie sind fühlbar voneinander getrennt und haben einen deutlichen Druckpunkt.

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Daten vom alten aufs neue Handy umziehen

So gelingt der Wechsel leicht und schnell. Video

Die besseren Tastenhandys können mehr als nur telefonieren und haben auch Funktionen wie MP3-Player, Speicherkarten-Steckplatz und Kamera an Bord.

1. Einsteiger-Smartphone – vielseitig und günstig

Etwa 100 Euro muss man für ein Smartphone mit Touchscreen rechnen. Im Unterschied zum einfachen Handy ist das Betriebssystem individuell konfigurierbar und die Installation von Anwendungen (Apps) möglich. Ihr entscheidender Nachteil: Sie sind in erster Linie auf billig getrimmt, was zu Lasten von Komponenten, Ausstattung und Verarbeitung geht. Ihr Gehäuse ist aus einfachem Plastik, die Kamera macht oft nur verrauschte Bilder, der Speicherplatz ist knapp und das Display grobpixelig.

Aus Sparsamkeit auf alles zu verzichten, ist nicht ratsam: Ein Einsteiger-Smartphone sollte mindestens die Möglichkeit bieten, sich per WLAN mit dem Internet zu verbinden. Sonst lassen sich Apps nur über eine langsamere und je nach Vertrag gebührenpflichtige Mobilfunkverbindung herunterladen.

Speicherkartenschacht ist Pflicht

Ebenfalls Pflicht in dieser Preisklasse ist ein Speicherkartenschacht, damit der knappe interne Speicher nicht mit wenigen Bildern und Musikstücken sofort erschöpft ist. Ein weiterer Vorteil einer Speicherkarte ist der einfache und schnelle Transfer von Fotos und MP3-Dateien zwischen Smartphone und PC. Ebenfalls sinnvoll ist eine Blitz-LED auf der Rückseite, damit das Fotografieren bei wenig Licht überhaupt möglich ist.

2. Mittelklasse-Smartphone – Hightech ab 200 Euro

Größere Displays mit feinerer Auflösung und höherwertige Kameras zeichnen Mittelklasse-Smartphones aus. Schnelles WLAN ist genauso Standard wie ein GPS-Sensor, mit dem es möglich ist, den Standort eines geschossenen Fotos festzuhalten. Mit GPS lässt sich das Smartphone auch mit entsprechender Software als Navi nutzen. Sportler werden Tracking-Apps zu schätzen wissen, die dank GPS die gejoggten Kilometer aufzeichnen.

Die in Mittelklasse-Smartphones verbauten Prozessoren haben in der Regel zwei Rechenkerne und reichen üblicherweise für eine flüssige Bedienung und ruckelfreie Videos und Spiele aus. Preislich bewegen sie sich bei etwa 200 bis 250 Euro. Die Kamera fotografiert bei den meisten Mittelklasse-Modellen mit 5 bis 8 Megapixeln, der Arbeitsspeicher liegt bei 768 oder 1024 Megabyte.

Gute Leistung zum halben Preis

Die Mittelklasse ist technisch gesehen die Spitzenklasse vergangener Jahre zu Preisen von heute: Die Modelle ähneln in Ausstattung und Größe den Top-Modellen von 2010 oder 2011, sind allerdings nicht einmal halb so teuer wie einst. Typische Vertreter sind das Samsung Galaxy S Advance, das dem ehemaligen Top-Modell Galaxy S i9000 nachempfunden ist und sogar einen schnelleren Prozessor hat.

Weitere Mittelklasse-Smartphones sind zum Beispiel die HTC-Modelle Desire X oder Desire SV. Das Urmodell HTC Desire ist ebenfalls 2010 erschienen.

3. High-End-Smartphone – nur vom Feinsten

Hochpreisige High-End-Smartphones lassen kaum Wünsche offen. Die Hersteller verbauen hier neueste Technik von HD-Display über Mehrkern-Prozessor bis zur Kamera. Auch wenn es einzelne, günstigere Foto- oder Multimedia-Spezialisten gibt: Die Smartphone-Flaggschiffe der Hersteller sind auch dort ebenbürtig oder sogar besser.

So protzen die in ihnen verbauten Kameras nicht nur mit mehr Megapixeln, sondern haben auch die hochwertigere Optik. Manche haben sogar einen größeren Bildsensor als Spezialkameras und machen auch bessere Fotos.

XL-Displays in hoher Auflösung

Die Displays der Top-Smartphones sind üblicherweise sehr groß und messen in der Diagonale 5 Zoll und mehr. Ausnahmen sind das iPhone 5c und das iPhone 5s mit "nur" 4 Zoll. Alle Displays sind hochauflösend, einzelne Pixel nicht mehr erkennbar.

Android-Smartphones sind zurzeit bei der Full-HD-Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln angekommen. Das iPhone hat nicht nur deutlich weniger Bildpunkte auf kleinerer Fläche, sondern auch eine geringere Pixeldichte. Dennoch liefert sein Retina-Display ein sehr gutes Bild, Einschränkungen bei der Nutzung sind weder bei ihnen noch bei Smartphones mit einer Breite von 1280 Pixeln zu befürchten.

Super-Smartphones sind teurer Spaß

Mehr als 500 Euro kostet ein Super-Smartphone üblicherweise. Die Preise bleiben mehr oder weniger stabil – zumindest bis zur Ankündigung des Nachfolgers. Das gilt vor allem für das Apple iPhone und für Samsungs Galaxy-Topmodelle. Bei Herstellern in der zweiten Reihe wie etwa LG, Sony oder HTC lässt sich eher auf fallende Preise hoffen.

Auch andere weniger verbreitete Smartphone-Betriebssysteme führten in der Vergangenheit häufig dazu, dass die Preise fielen – die damit ausgestatteten Geräte sind weniger gefragt.

4. Die obere Mittelklasse - Top-Technik zum kleinen Preis

Zwischen der Mittelklasse und den Hersteller-Flaggschiffen mit Full-HD-Display hat sich eine neue Smartphone-Klasse etabliert, die oft als "obere Mittelklasse" bezeichnet wird. Doch das wird dem tatsächlichen Nutzwert der so bezeichneten Smartphones kaum gerecht.

Denn hier handelt es sich um abgelöste Spitzenmodelle wie das Samsung Galaxy S3, die "nur" eine Display-Auflösung von 1280 × 720 Pixel aufweisen, einen etwas langsamer getakteten Prozessor und typischerweise eine 8-MP-Kamera haben.

Unterschiede oft kaum spürbar

Die Unterschiede zwischen der Top-Technik des aktuellen und des vergangenen Jahres sind oft nicht spürbar: Auch auf einem Smartphone-Display mit 1280×720 Pixeln lassen sich mit bloßem Auge keine einzelnen Bildpunkte erkennen, die Darstellung wirkt genauso scharf wie die eines Full-HD-Displays.

Auch bei den verbauten Prozessoren sind die Unterschiede zu den aktuellen Spitzenmodellen kaum zu merken; das Arbeitstempo ist in fast allen Belangen ebenbürtig. Weder Betriebssystem noch Apps sind auf superschnelle Vierkern-Prozessoren angewiesen. Und bei der Kamera sind mehr Megapixel kein zwingendes Argument für bessere Fotos.

Die derzeitigen Top-Smartphones der zweiten Reihe wie das Galaxy S3, das HTC One X+ oder das Sony Xperia T kosten etwa 300 bis 350 Euro. Damit sind sie rund 200 Euro billiger als die neuesten High-End-Boliden, haben jedoch einen vergleichbaren Nutzwert.

5. Phablets – wenn es doch auf die Größe ankommt

Mittlerweile hat sich eine neue Smartphone-Gattung etabliert, die sich Phablets nennt. Das sind Geräte, die zu groß sind, um so handlich wie ein Smartphone zu sein, aber noch zu klein, um schon als ausgewachsenes Tablet zu gelten. Da wäre beispielsweise das Samsung Galaxy Note 3, das mit einer Bildschirmdiagonalen von 5,7 Zoll (zirka 14,5 Zentimeter) aufwartet.

Technisch sind Phablets jeweils mit den Spitzenmodellen der Smartphones der Hersteller zu vergleichen. Sie haben vergleichbare Kameras und Prozessoren, bieten beim Mobilfunk auch den LTE-Standard, WLAN und Bluetooth. Nur sie sind eben deutlich größer. Oft bieten diese Geräte einen Multitouchscreen, der auch mit einem Eingabestift bedient werden kann. Die Preise beginnen bei 600 Euro - Tendenz fallend.

6. Spezialisten für Business und Outdoor

Wer täglich E-Mails versendet, Termine synchronisiert und Präsentationen bearbeitet, sollte zu einem Business-Smartphone greifen. Einige der speziell für den Büroalltag konzipierten Modelle haben eine vollständige, echte Tastatur, vorinstallierte Office-Programme und glänzen mit besonders sicherer Datenübertragung.

Es gibt auch mittlerweile eine gute Auswahl an Handys mit zwei SIM-Kartenschächten. Damit lassen sie sich privat und beruflich ohne SIM-Kartenwechsel betreiben. In vielen Ländern sind Dual-SIM-Handys seit längerer Zeit üblich, um parallel verschiedene Mobilfunkprovider für Telefonate und Internet zu nutzen.

Wer ein Mobiltelefon hauptsächlich für die Arbeit im Freien sucht, ist mit einem stoßgeschützten und wasserabweisenden Outdoor-Handy oft besser beraten. Hier sind Abstriche in der weiteren Ausstattung oft nicht zu vermeiden. Bis auf wenige Ausnahmen haben die robusten Smartphones weder riesige HD-Displays noch besonders schnelle Prozessoren.

Ab in den Laden

Bevor Sie sich für ein Smartphone entschieden haben, sollten Sie es auch in die Hand nehmen. Achten Sie beispielsweise darauf, ob Sie mit der Größe gut zurecht kommen. Die Riesendisplays vieler Smartphones und vor allem Phablets bieten eine tolle Darstellung, sind aber nichts für die Hosentasche und können nicht mehr mit einer Hand bedient werden.

Auch auf die Verarbeitung sollten Sie achten: Wie fühlt sich das Gehäuse an? Billiges Plastik kann schnell zerkratzen. Andererseits fehlt vielen Unibody-Handys, die aus einem Stück gefräst und makellos verarbeitet sind, ein wechselbarer Akku und ein Speicherkartenslot. Hier ist ein großer interner Speicher wichtig: Weniger als 16 Gigabyte sollte ein Smartphone ohne Kartensteckplatz nicht haben.

Zusätzlicher Cloud-Speicher ist keine gleichwertige Alternative – auch wenn einige Hersteller damit werben. Denn Cloud-Speicher gibt es in der Regel nicht umsonst.

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