Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Bauen > Einbruchschutz >

Aktuelle Einbruchstatistik: Alle wichtigen Zahlen auf einen Blick

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Die aktuelle Einbruchstatistik auf einen Blick

11.01.2016, 13:11 Uhr | zuhause.de

167.136 Mal wurde 2015 in Deutschland eingebrochen – ein Anstieg von fast zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nur rund jeder siebte Einbruch wird aufgeklärt. Die meisten Täter bleiben also unentdeckt. Die Infografik zeigt die wichtigsten Daten und Fakten der aktuellen Einbruchstatistik auf einen Blick.

Einbruchstatistik 2015 (Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention)

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

Erklärungen zur Einbruchstatistik 2015

Im Jahr 2015 verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik einen deutlichen Anstieg der Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl. Waren es im Jahr 2014 noch 152.123 Fälle, wurden 2015 insgesamt 167.136 Einbrüche und Einbruchversuche erfasst. Das ist ein Anstieg von 9,9 Prozent.

Die Aufklärungsquote ist auf 15,2 Prozent gesunken (15,9 Prozent in 2014). Die Einbrecher verursachten einen Gesamtschaden von 440,8 Millionen Euro. Gleichzeitig ist aber auch die Zahl der gescheiterten Einbrüche weiter gestiegen (2014: 41,4 Prozent, 2015: 42,7 Prozent).

Immer mehr Einbrecher scheitern an Einbruchschutz-Maßnahmen

Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Fenstertüren (Balkon-/Terrassentür) sowie in Mehrfamilienhäusern über die Wohnungstüren. Hier kann man ansetzen. Bestehende Fenster und Fenstertüren kann man einbruchsicher machen, ohne sie gegen neue austauschen zu müssen. Eine Nachrüstung mit Aufschraubsicherung oder Pilzkopfzapfenbeschlägen ist fast immer möglich.

Für Wohnungen bieten nachrüstbare Türsicherungen zusätzliche Sicherheit. Welche Produkte etwas taugen, hat die Stiftung Warentest in einem Test von 15 Türsicherungen ermittelt.

Die Zahlen der Statistik zeigen, dass Einbruchschutz-Maßnahmen wirken: Mittlerweile misslingen fast 43 Prozent der Einbrüche. Technische Sicherungseinrichtungen und eine aufmerksame Nachbarschaft spielen nach Einschätzung der Polizei hierbei eine entscheidende Rolle.

Einbruch-Opfer beklagen nicht nur materielle Schäden

Zwar ist auch die Gesamtschadenssumme laut Einbruchstatistik 2015 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Viel schwerer als der materielle Verlust wiegt für viele Opfer aber das psychologische Trauma, das mit einem Einbruch einhergeht. Viele Menschen brauchen Wochen oder Monate, bis sie sich in Ihrem Zuhause wieder wohl und sicher fühlen können. Manche halten es dort gar nicht aus und ziehen sogar um.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
England-Prank 
Böser Streich: Mann freut sich zu früh über Jackpot

Der 35-jährige Gary Boon rubbelt ein paar Lotterielose frei. Dann der Schock: Er hat den Hauptgewinn von 100.000 Pfund gewonnen. Video

Anzeige
Ähnliche Themen im Web

Shopping
Anzeige
Funktionale Sport- und Outdoor-Mode für sie und ihn

Mit der perfekten Kleidung und dem passenden Equipment sportliche Ziele erreichen. bei tchibo.de

Shopping
Samsung Galaxy S8 für nur 1,- €*

Im Tarif MagentaMobil L mit Top-Smartphone. Jetzt vorbestellen bei der Telekom. Shopping

Meistgesuchte Themen A bis Z

Anzeige
shopping-portal