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Kosten für den Einbruchschutz sind überschaubar

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Wirksamer Einbruchschutz kostet keine Unsummen

28.12.2016, 10:48 Uhr | rw, zuhause.de

Kosten für den Einbruchschutz sind überschaubar. Die Kosten für wirksamen Einbruchschutz sind überschaubar. Trotzdem wird er oft vernachlässigt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wirksamer Einbruchschutz kostet nicht die Welt. Trotzdem wird er oft vernachlässigt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Schutz vor Einbrechern wird beim Hausbau und beim Umbau von Bestandsimmobilien fast immer vernachlässigt. Darauf weist die Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!" hin. Aus Kostengründen werde an der Sicherheit gespart.

In ein ungesichertes Haus dringen Einbrecher binnen weniger Sekunden ein und könne es ausräumen. Die Kosten für wirksamen Einbruchschutz sind überschaubar: Eine einbruchhemmende Haustür inklusive eines VdS-geprüften Schließzylinders mit Sicherungskarte sowie einbruchhemmende Fenster mit Pilzkopfbeschlägen im Erdgeschoss – das sei das Minimum der notwendigen Sicherheitstechnik, so die Initiative.

Mehrkosten für wirksame Einbruchschutz-Maßnahmen

Für diese Grundausstattung entstünden bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus je nach Größe Mehrkosten zwischen 1500 und 2500 Euro. Noch umfassenderen Schutz biete darüber hinaus eine einfache Alarmanlage, die mit etwa 2000 Euro zu Buche schlage. 

"Eine gute Einbruchmeldeanlage erkennen Sie an der Zertifizierung 'VDS' oder an der europäischen Norm '50131 Klasse 2'", erklärte Dirk Struckmeier, Kriminalhauptkommissar bei der Polizei Gütersloh, im Expertenchat Einbruchschutz bei zuhause.de.

Um finanzielle Hürden zu senken, wird der Einbruchsschutz staatlich gefördert. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezuschusst den Einbau von einbruchhemmenden Türen und Fenstern, Alarmanlagen sowie Beleuchtungs- und Zugangskontrollsystemen. 

Einbruchschutz beim Hausbau gleich mit berücksichtigen

"Einbruchsicherheit beginnt schon beim Neubau", mahnt auch der Verband privater Bauherren (VPB). Türen und Fenster sollten der Norm "DIN EN 1627" entsprechen. Die Polizei empfiehlt die Widerstandsklasse "RC 2".

Wenn in der Baubeschreibung lediglich unkonkret vom Einbau einbruchsicherer Türen die Rede sei, reiche das nicht aus, warnt der VPB. Häuslebauer sollten darauf achten, dass DIN-Zertifizierung und Widerstandsklasse explizit genannt werden. Am Bau sollte dann überprüft werden, ob die vertraglich vereinbarte Qualität auch wirklich geliefert wurde.

Einbruchschutz 
Viele Türsicherungen taugen nichts

Jede zweite rasselt bei Stiftung Warentest mit "mangelhaft" durch. So sichert man die Tür wirksam. Video

Einbruchschutz sinnvoll nachrüsten

Auch wer in einem alten Haus wohnt, der ist dunklen Gestalten nicht schutzlos ausgeliefert. Jedes Haus lässt sich nachrüsten. Einbrüche werden in Mehrfamilienhäusern zu 56 Prozent über die Wohnungstür verübt. 81 Prozent der Einbrüche bei Einfamilienhäusern erfolgen über die Fenster und Fenstertüren.

Vor allem an diesen neuralgischen Punkten sollte man also nachrüsten. Mit Aufschraubsicherungen oder dem Einbau von Pilzkopfzapfenbeschlägen kann man Fenster und Terrassentüren nachträglich einbruchsicher machen.

Zur nachträglichen Sicherung der Wohnungstür kommen Querriegelschlösser, Stangenschlösser, Bandsicherungen und Kastenzusatzschlösser infrage. Allerdings taugen viele dieser Produkte wenig, wie die Stiftung Warentest herausfand. Beim Test von 15 Türsicherungen zum Nachrüsten fielen neun Produkte mit "mangelhaft" durch. Von Kastenzusatzschlössern raten die Prüfer komplett ab.

Welche Sicherheitstechnik im Einzelfall am sinnvollsten ist, darüber beraten die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen kostenlos und oft sogar vor Ort im eigenen Zuhause

Einbruchschutz in professionelle Hände geben

Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung – effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissen und Erfahrung. Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte daher immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos. 

Geeignete Profis können die polizeilichen Beratungsstellen empfehlen. Viele Landeskriminalämter bieten auf ihren Webseiten auch Herstellerverzeichnisse und Errichterlisten zum Download an. Darin werden sowohl vertrauenswürdige Produkte als auch qualifizierte Fachbetriebe für deren Einbau aufgelistet.

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