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Kirschlorbeer ist die ideale Strauch- und Heckenpflanze

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Wuchs und Anbau  

Kirschlorbeer ist die ideale Strauch- und Heckenpflanze

10.08.2017, 10:33 Uhr | GSK, Dorothée Waechter, t-online.de, dpa

Screenshot: t-online.de
Kirschlorbeer: Perfekter Sichtschutz auch im Winter

Er wächst rasant und bildet auch im Winter einen perfekten Sichtschutz. Trotzdem ist eine Kirschlorbeer-Hecke nicht für jeden Garten gut geeignet.

Kirschlorbeer: Perfekter Sichtschutz auch im Winter


Der Kirschlorbeer eignet sich wegen seiner immergrünen Blätter gut als Heckenpflanze. Da eine ausgewachsene Pflanze ein bis zwei Meter hoch werden kann und einen dementsprechend starken Stamm ausbildet, sollte man den Kirschlorbeer schon früh in Heckenform bringen. Was man dabei beachten sollte – die besten Pflege-Tipps für den Kirschlorbeer.

Wuchs und Anbau

Kirschlorbeer wird idealerweise im Frühjahr gepflanzt. Die jungen Sträucher sind zwischen fünfzig Zentimeter und einem Meter hoch und haben mehrere Ruten, an denen die Blätter bereits ausgetrieben sind. Diese Pflanzen stellen an den Boden und die Pflege keine besonderen Ansprüche. Lediglich Staunässe sollte vermieden werden.

Der ideale Standort für den Kirschlorbeer liegt im Halbschatten. Für richtig schattige Plätze sollten Hobbygärtner auf starkwüchsige Sorten zurückgreifen, empfiehlt Fink. Allerdings: Etwa unter Bäumen kann der Druck durch die Wurzeln der Gehölze auf den Kirschlorbeer eine Rolle spielen. 

Beim Pflanzen muss beachtet werden, dass der einzelne Strauch eine Höhe von zwei Metern und mehr erreichen kann und der mittlere Stamm mitunter die Stärke eines Obstbaumes hat. Wenn mehrere Sträucher des Kirschlorbeers zu einer Hecke zusammenwachsen sollen, muss ein entsprechender Pflanzabstand von etwa einem Meter eingehalten werden, damit sich die einzelnen Pflanzen optimal entwickeln können.

Kirschlorbeer frühzeitig in Heckenform schneiden

Ist eine Hecke aus Kirschlorbeer geplant, muss man rechtzeitig mit dem Schnitt beginnen. In jedem Frühjahr treiben die Pflanzen neue Zweige mit Blättern aus. Diese sollte man zeitnah in die gewünschte Form bringen, denn eine ausgewachsene Pflanze kann man im Nachhinein schlecht zu einer schlanken Hecke schneiden. Bekommt der Kirschlorbeer dagegen in jedem Frühjahr seinen obligatorischen Schnitt, bleibt die Pflanze schlank und man bekommt innerhalb von zwei Jahren eine schöne grüne und ganzjährig dichte Hecke.

Pflegeleichte Zierpflanze

Der Kirschlorbeer eignet sich jedoch auch als Strauchpflanze. Besonders beliebt ist er in Parks und auf großen Familiengräbern auf dem Friedhof. Hier bleibt es dem eigenen Geschmack überlassen, ob er gestutzt und auf einer bestimmten Größe gehalten werden soll oder sich voll entfalten darf. Über den Schnitt hinaus bedarf der Kirschlorbeer keiner besonderen Pflege. Die dicken Blätter nehmen so viel Wasser auf, dass er auch eine längere Trockenperiode unbeschadet übersteht.

Der Kirschlorbeer kommt mit fast allen Bodenarten zurecht, und er wächst rasend schnell zur Hecke heran. Seine Vorteile liegen auf der Hand – trotzdem ist das unter Hobbygärtner beliebte Gehölz bei Profis ein wenig umstritten.

Nachteile des beliebten Gehölz

"Das Gehölz ist leicht zu kultivieren und preiswert", sagt August Forster, Präsident des Bundesverbands Garten- und Landschaftsbau. So lässt sich ein neuer Garten schnell umgrenzen. "Dabei werden leider die längerfristigen Folgen übersehen." Die Sträucher haben große immergrüne Blätter, was aus Sicht der Gartengestalter Langeweile und Monotonie bedeutet. Das gilt auch aus ökologischer Sicht: Der Strauch bietet wenig Mehrwert. Außerdem gerät das starkwüchsige Gehölz schnell aus der Form. Und es erleidet im Winter durchaus Frostschäden, ergänzt Forster.

Viele Probleme lassen sich aber mit der richtigen Pflege und Auswahl bestimmter Sorten umgehen. "Eine Sorte, die in Süddeutschland gut wächst, kann im Bergischen Land beispielsweise frostgefährdet sein", erklärt Oliver Fink, Vorsitzender des Verbands der Gartenbaumschulen. Seinen Angaben zufolge gibt es im Angebot der Baumschulen bis zu 20 Sorten – "so dass man auf jeden Fall etwas Passendes finden wird". Hobbygärtner sollten sich um diese Informationen beim Kauf bemühen.

Diese Sorten sind beliebt

Beliebt sind aktuell Sorten, die einen schlanken und langsamen Wuchs haben. Forster rät zu der Sorte 'Etna', die schwächer in die Höhe schießt. Unter den neuen Sorten hat etwa 'Kleopatra' recht mäßigen Zuwachsrate und 'Genolia' einen sehr schlanken Wuchs. Bewährt habe sich die Sorte 'Lusitanica', berichtet Fink. Sie ist schlank, gut winterhart, mäßig wüchsig und außerdem gut formbar.

Breitbuschig wird 'Otto Luyken'. "Mit dieser Sorte kann man kleine, kniehohe Hecken gestalten, aber man muss ausreichend Platz für den Zuwachs in der Breite lassen", erklärt Fink. Er rät, vor allem auf einen guten Boden zu achten. "'Mount Vernon' hat sich ebenfalls bewährt", ergänzt Forster. Ihr Laub trägt frisches Grün, wird eher länglich und schmal. "Diese niedrige Sorte ist einer der wenigen Bodendecker", ergänzt Fink. Mit einer maximalen Höhe von 30 Zentimetern deckt die bis zu 60 Zentimeter breite Einzelpflanze eine Fläche gut ab und verhindert dabei, dass Unkraut durchkommt.

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