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Die gefährlichsten Giftpflanzen im Garten

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Giftpflanzen  

Die gefährlichsten Giftpflanzen im Garten

16.08.2016, 10:52 Uhr | os, zuhause.de

Die gefährlichsten Giftpflanzen im Garten. Giftpflanzen sollten im Garten besser gar nicht angepflanzt werden.  (Quelle: imago/Maria Gänßler)

Giftpflanzen sollten im Garten besser gar nicht angepflanzt werden. (Quelle: Maria Gänßler/imago)

Schöne Blüten laden zum Pflücken ein. Doch Vorsicht: Hinter so manch schöner Blume verbirgt sich eine Giftpflanze. So erfreuen Eisenhut und Engelstrompete den Gärtner zwar mit schönen Blüten, gerade Eisenhut zählt jedoch zu den gefährlichsten Giftpflanzen Europas. Besonders Eltern mit Kleinkindern sollten die Unfallgefahren von Giftpflanzen nicht unterschätzen, wie die Aktion "Das sichere Haus“ warnt. Wir stellen Ihnen hier die zehn gefährlichsten Giftpflanzen im Garten vor.

Beim Eisenhut sollte man besonders auf der Hut sein. Hier kann es nicht nur durch Verschlucken von Blättern oder Blüten zu Vergiftungserscheinungen kommen. Das Gift Aconitin kann auch über die Haut aufgenommen werden, es genügt schon, wenn die Blätter zerrieben werden. Aconitin führt zu Herzrhythmusstörungen, Krämpfen und Kreislauflähmungen. 

Goldmohn ist die Giftpflanze des Jahres 2016. (Quelle: dpa)Goldmohn ist die Giftpflanze des Jahres 2016. (Quelle: dpa) Bei anderen Pflanzen besteht Gefahr erst, wenn Blüten oder Blätter gegessen werden. So ist das Schlafmützchen zwar ein wahrer Hingucker im Garten, doch leider sind alle Teile der auch Goldmohn genannten Zierpflanze giftig. Das Schlafmützchen wurde 2016 in einer öffentlichen Abstimmung des Botanischen Sondergartens Wandsbek zur Giftpflanze des Jahres gewählt.

Der Goldmohn blüht von Juni bis September. Wer ihn trotz der Giftigkeit im Garten pflanzen möchte, braucht einen sonnigen und heißen Standort. Die Pflege ist recht einfach. Die Pflanze braucht weder Dünger noch viel Gießwasser. Der Boden sollte sandig-durchlässig sein.

Giftpflanzen gefährlich für Tiere

Die Eibe wird besonders wegen ihrer leuchtend roten Beeren geschätzt. Das Fruchfleisch der Beeren ist zwar ungiftig, dafür aber fast alle anderen Pflanzenteile. Besonders von Kleinkindern wird da gerne mal etwas verschluckt. Das gleiche gilt übrigens auch für Tiere. Geraten Schnittreste aus dem Garten mit dem Gras vermischt ins Futter, können Rinder oder Pferde verenden.

Erste Hilfe bei Vergiftungen

Haben Eltern den Verdacht, dass ihr Kind giftige Pflanzenteile im Mund hatte, sollten sie ihm laut der Aktion "Das sichere Haus“ Wasser ohne Kohlensäure zu trinken geben. Dadurch könnten eventuell verschluckte Giftstoffe verdünnt werden.

Übergibt sich das Kind oder wirkt es benommen, muss aber unbedingt der Notarzt alarmiert werden. Hilfreich ist es auch, die Nummer der nächst gelegenen Giftnotrufzentrale im Telefon zu speichern und sich von den dortigen Experten im Vergiftungsfall Rat über das beste weitere Vorgehen einzuholen. Vergiftungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Unfälle mit Kindern im Haushalt.

Giftpflanzen oft als Drogen missbraucht

Eine der häufigsten Vergiftungen verursacht die Tollkirsche. Dies liegt wohl auch an der bekannten halluzinogenen Wirkung der Beere. Extrakte wurden früher zur Herstellung von Drogen verwendet, die Tollkirsche soll auch Bestandteil so genannten Hexensalben gewesen sein. Darunter verstand man im Mittelalter Salben, mit denen sich angeblich Hexen einrieben, um zum Hexensabbat zu fliegen.

Auch andere Giftpflanzen haben eine bewusstseinsverändernde Wirkung. So werden offenbar die Blüten der Engelstrompete gegessen oder zu Tees verarbeitet. Andere Pflanzenteile sollen auch geraucht werden. Auf jeden Fall sind diese Experimente nicht zur Nachahmung empfohlen. Schnell kommt es hier zu einer Überdosierung bis hin zur Lebensgefahr.

Gefährliches Spiel mit der Hortensie

Als jüngsten Trend zu hausgemachten Drogen aus dem Garten hat die Cannabis-Szene die Hortensie im Visier. Polizeibehörden melden zunehmende Diebstähle von Hortensien. Als Zierpflanzen sind Hortensien harmlos. Werden sie dagegen verbrannt, wird Blausäure freigesetzt. Experten warnen daher davor, den Rauch zu inhalieren. Die möglichen Folgen reichen von Bewusstlosigkeit und Störungen des Nervensystems bis zum Tod. 

Zum Gartenlexikon: Tipps und Tricks für Ihre Gartengestaltung rund um Haus und Garten
Zum Pflanzenlexikon: Hier finden Sie Infos, Tipps und Tricks für Ihre Pflanzen von A-Z

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