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Rasenmähen: Diese Fehler schaden Ihrem Rasen

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So wird er saftig grün  

Diese fünf Fehler schaden dem Rasen nachhaltig

02.05.2017, 15:51 Uhr | sj, dpa-tmn, t-online.de

Rasenmähen: Diese Fehler schaden Ihrem Rasen . Mit Rasenmähen nicht zu lange warten. (Quelle: imago/Westend61)

Mit Rasenmähen nicht zu lange warten. (Quelle: Westend61/imago)

Für einen saftig grünen Rasen ist richtiges Mähen das A und O. Wie oft sollte man seinen Rasen mähen, wann ist der richtige Zeitpunkt und wie kurz darf das Gras geschnitten werden? Wer Fehler macht, riskiert Kahlstellen, Klee und Moos – diese fünf Fehler sollten Sie beim Rasenmähen vermeiden.

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Für einen gesunden Rasen ist regelmäßiges Mähen wichtig. Wie oft gemäht wird, hängt vom Wetter und dem Graswachstum ab. Ein gesunder Rasen braucht im Frühsommer meist wöchentlich einen Schnitt. Wer das Gras zu lange wachsen lässt, muss anschließend braune Stellen in Kauf nehmen.

Bei langen Halmen wird beim Mähen der grüne obere Teil abgeschnitten und es bleibt nur der trockene untere Bereich stehen. Beim Einstellen der Schnitthöhe darf man sich allerdings nicht von den Angaben auf dem Rasenmäher irritieren lassen. Bei einigen Modellen sind nicht die Zentimeter sondern lediglich Stufen regelbar. Wer nicht sicher ist, sollte in einer schattigen Ecke testen und nachmessen.

Rasen nicht zu kurz mähen

Ein zu kurzer Schnitt schadet dem Rasen – besonders in Trockenzeiten. Um den Rasen grundsätzlich besser vor dem Austrocknen zu schützen, sollte er nicht zu kurz geschnitten werden, wenn es länger nicht geregnet hat. Ideal ist eine Halmlänge zwischen drei und vier Zentimetern. Bei einem kürzeren Schnitt können die dabei freigelegten Wurzeln leiden. Außerdem verbrennt ein sehr kurz geschnittener Rasen bei starker Sonneneinstrahlung leicht und wird braun. Der plötzliche Kahlschnitt beeinträchtigt das Wachstum der sensiblen Gräser oder lässt sie sogar ganz absterben.

In den dabei entstehenden Kahlstellen siedelt sich dann vermehrt Unkraut wie Hornklee an. Im Gegensatz zum Gras verbrennt er nicht bei viel Licht, sondern gedeiht besonders gut. Generell sind etwa vier Zentimeter eine gute Schnittlänge. Spätestens, wenn die Halme doppelt so lang sind, sollte man zum Rasenmäher greifen. Demnach ist es bei einer Grashöhe zwischen sieben und zehn Zentimetern Zeit zu mähen. Bei Grünflächen, die im Schatten liegen darf man das Gras etwa einen Zentimeter länger lassen, damit die Halme genügend Sonne bekommen.

Dürfen die Grashalme liegen bleiben?

Wer häufiger mäht oder einen Mulchrasenmäher verwendet, kann sich den Fangkorb sparen und die gemähten Grasspitzen einfach liegen lassen. Laut Johannes Treiling, Gartenberater beim Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen, verbessert der Grasschnitt sogar die Humusbilanz und fördert die Krümelstruktur des Bodens. Das funktioniert aber nur bei kurzen Grasschnipseln. Das häufige Mähen erleichtert ein Mähroboter. Auch im Beet kann das Schnittgut bei Hitze noch wertvolle Dienste leisten – als Mulch. Längere, abgeschnittene Grashalme müssen allerdings unbedingt entfernt werden, sonst erstickt der Rasen. 

Bei Nässe sollte man besser nicht mähen, da die Halme ungleichmäßig abgeschnitten werden. Außerdem lässt sich der Rasenmäher bei nassem Gras schlechter reinigen.

Bei Temperaturen über 30 Grad ist Rasenmähen ebenfalls nicht zu empfehlen. Der Boden trocknet zu schnell aus. Als guter Zeitpunkt zum Mähen bietet sich der späte Nachmittag an. Vormittags ist das Gras meist noch zu feucht, mittags würden die abgeschnittenen Halme zu leicht verbrennen.

Die optimale Temperatur für den Rasen

Rasensamen brauchen 14 bis 25 Grad, um zügig zu wachsen. Sie werden mit dem Rechen in die Oberfläche eingearbeitet, so dass die Samen etwa einen halben bis einen Zentimeter tief im Boden stecken. Dann wird dieser mit einer Walze oder Brettern an den Füßen angedrückt, wie die Bayerische Gartenakademie erklärt.

Die keimenden Samen und heranwachsenden Pflänzchen brauchen ausreichend Feuchtigkeit. Daher muss der Gartenbesitzer der Fläche bei Trockenheit mehrmals täglich ein bis drei Liter Gießwasser pro Quadratmeter geben. Erst nach Wurzelbildung kann man die Intervalle auf zwei- bis dreimal pro Woche ausdehnen. Dann bekommen die Pflanzen fünf bis zehn Liter Wasser je Quadratmeter.

Darf man sonntags rasenmähen?

Doch nicht nur die Wetterbedingungen bestimmen den Zeitpunkt zum Rasenmähen. Laut Bundesimmisionsschutzgesetz ist es in allgemeinen und reinen Wohngebieten an Sonn- und Feiertagen ganztägig verboten, Rasenmäher zu nutzen. An Werktagen muss der Rasenmäher in der Zeit von 20.00 Uhr bis 7.00 Uhr ausbleiben. Wer sich nicht an die vorgeschriebenen Zeiten hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann.

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