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Spinnen bekämpfen: Die besten Tipps gegen Hausspinnen

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Spinnen  

Die besten Tipps gegen Spinnen im Haus

08.09.2017, 11:08 Uhr | rw, t-online.de

Spinnen bekämpfen: Die besten Tipps gegen Hausspinnen. Hauswinkelspinne (Tegenaria domestica) in einer Zimmerecke. (Quelle: imago/blickwinkel)

Hauswinkelspinne (Tegenaria domestica) in einer Zimmerecke. (Quelle: blickwinkel/imago)

Die menschlichen Reaktionen auf Spinnen reichen von Panik und Ekel bis hin zu Faszination. Zumindest in Haus und Wohnung sind die Achtbeiner bei den meisten Leuten aber nicht allzu gern gesehen. Doch man kann einiges gegen die unerwünschten Mitbewohner unternehmen. Diese Tipps helfen gegen Spinnen im Haus.

Die Abscheu vor Spinnen ist weit verbreitet. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid ekeln sich 20 Prozent aller Männer und 59 Prozent aller Frauen vor den Achtbeinern. Sie lassen sich meist auch nicht davon beeindrucken, dass die Achtbeiner in unseren Breitengraden in aller Regel absolut harmlos und zumindest in freier Wildbahn äußerst nützlich sind.

Im Herbst zieht es Spinnen in die Häuser

"Jahr für Jahr vertilgen alle Spinnen, die auf einem Hektar Wiesenland leben, die gigantische Menge von 50.000 Kilogramm Insekten", informiert die Deutsche Wildtier Stiftung. Kaum auszudenken, mit wie vielen Mücken, Fliegen und anderen lästigen Plagegeistern wir jeden Sommer zu kämpfen hätten, würden Spinnen deren Bestände nicht erfolgreich dezimieren. Auf der Wiese dürften sie die meisten Menschen auch kaum stören.

Gerade im Herbst aber suchen die Achtbeiner in großer Zahl Unterschlupf in Häusern und Wohnungen. Und da hört für viele der Spaß auf: Jeder fünfte Bundesbürger würde eine Spinne sogar sofort totschlagen, so ein weiteres Ergebnis der Emnid-Umfrage, die von der Deutschen Wildtier Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Allein schon aus Gründen der Gastfreundschaft empfindlicheren Besuchern gegenüber will man seine Wohnung möglichst spinnenfrei halten.

Spinnen im Haus vorbeugen

Am besten gelingt dies, indem man den Tieren schon den Einschlupf unmöglich macht. Fliegengitter an Fenstern und Türen sind dafür ein probates Mittel. Weil die meisten handelsüblichen Insektenschutzlösungen aber viel Licht schlucken, montieren viele Menschen sie wieder ab, sobald die Saison für Fliegen, Mücken und Wespen vorbei ist. Gerade dann aber kommen die Spinnen ins Haus.

Am besten lässt man die Fliegengitter im Herbst also noch eine Weile hängen. Das gilt insbesondere für Fenster und Türen in der Nähe von Komposthaufen, Tierställen oder Brennholz-Stapeln. Hier halten sich Spinnen wegen des reichhaltigen Nahrungsangebots gerne auf und suchen im trockenen Haus Unterschlupf, sobald sie sattgefressen sind. Für all jene, die der vergitterte Ausblick massiv stört, gibt es im höherpreisigen Segment auch Insektenschutzgitter mit so dünnen Fäden, dass man sie kaum wahrnimmt. Der süddeutsche Hersteller Neher beispielsweise bietet ein beinahe unsichtbares Gitter mit einer Fadenstärke von nur 0,13 Millimetern an.

Wer trotzdem nicht auf Fliegengitter zurückgreifen will, kann es mit Duft-Barrieren versuchen. Ebenso wie viele Insekten sollen auch Spinnen empfindlich auf bestimmte Aromastoffe reagieren. Am häufigsten wird Lavendel empfohlen. Als Duftbarriere geeignet sin demnach künstliche Raumdüfte wie Duftkerzen, -öle oder -säckchen ebenso wie frische Lavendelpflanzen an den entsprechenden Fenstern.

Spinnen im Haus einfangen und nach draußen befördern

Was aber tun, wenn trotz allem Spinnen ins Haus verirrt haben? Sie einfach tot zu schlagen, ist nicht die beste Lösung. Diese Methode ist nicht nur ziemlich grob, sondern hinterlässt oft auch hässliche Flecken, die zum Beispiel von der Wand nur schwer wieder zu entfernen sind. Besser ist es, die Tiere einzufangen, etwa ein Glas über sie zu stülpen, vorsichtig ein Stück Pappe zwischen Glas und Wand oder Boden zu schieben und die Spinne im Freien wieder auszusetzen. Wer den Tieren aus Abscheu oder Angst selbst nicht so nah kommen mag, der bittet am besten ein etwas robusteres Familienmitglied oder einen netten Nachbarn um Hilfe.

Diverse Gadgets helfen beim Spinnenfangen

Oder man greift zu einem der diversen Hilfsmittel, die im Handel und Online-Shops unter bezeichnenden Namen wie "SNAPY" oder "Spider Catcher" angeboten werden. Dabei handelt es sich um mechanische Fangvorrichtungen, die das Einfangen und Aussetzen der ungeliebten Achtbeiner ermöglichen, ohne sie zu berühren.

Andere Gadgets, beispielsweise die optisch an eine Schusswaffe erinnernde "Fly Goodbye" oder der batteriebetriebene "Katcha", saugen die Spinne ein (angeblich ohne ihr dabei zu schaden) und man kann sie draußen in die Freiheit entlassen. Die Einfanghilfen kosten zwischen sieben und 22 Euro.

An der Staubsauger-Methode scheiden sich die Geister

Alternativ kann man der Spinne auch mit dem Staubsauger zu Leibe rücken. Dann befindet sich immerhin ein langes Teleskoprohr zwischen Tier und Mensch. Allerdings sind sich die Experten uneins, ob die beliebte Staubsauger-Methode bei der Spinnenbekämpfung wirklich nachhaltigen Erfolg verspricht.

Das Einsaugen der Spinne soll höchstens funktionieren, wenn der Sauger eine entsprechende Rückschlagklappe hat. Andernfalls könne wieder ins Freie krabbeln. Verfechter der Staubsauger-Methode argumentieren hingegen, dass die Spinne allein wegen der starken Sogwirkungen, dem Herumwirbeln und dem Sauerstoffmangel im Sauger-Inneren sterben würden. Ziemlich sicher sterben Spinnen, wenn man nach dem Einsaugen bei voller Leistung einige Male die Düse mit der flachen Hand zu hält, so dass ein starker Unterdruck entsteht. Wenn man es sich denn irgendwie zutraut, bleibt das Einfangen und Aussetzen dieser nützlichen Tiere aber die bessere Methode.

Mehr über diese Methode erfahren lesen Sie hier.

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