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Kürbisse aushöhlen, schnitzen, lagern und pflegen

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Kürbisse für die Herbst- und Halloween-Deko einsetzen

21.10.2015, 10:15 Uhr | sj, zuhause.de

Kürbisse aushöhlen, schnitzen, lagern und pflegen. Keine Herbstdeko ohne Kürbisse. (Quelle: imago/Caro)

Keine Herbstdeko ohne Kürbisse. (Quelle: Caro/imago)

Halloween zu feiern wird in Deutschland von Jahr zu Jahr beliebter. Die gruselige Kürbis-Laterne ist dabei ein Muss. Selbst wer sich den Horror-Maskeraden und dem Süßigkeiten-Sammeln am 31. Oktober verweigert, kommt bei seiner heimischen Herbstdeko nicht ohne Kürbis aus. Doch wenn man die dickbäuchigen Früchte nicht richtig behandelt, neigen sie zum Faulen und Schimmeln. Was Sie beim Kürbisschnitzen beachten müssen und wie die Früchte länger halten – fünf Tipps.

Wer selbst eine Kürbislaterne schnitzen möchte, braucht zunächst einmal einen großen und reifen Kürbis. Ob die Frucht reif ist, erkennt man durch Klopfen. Wenn die Schale hart ist und der Kürbis hohl klingt, ist er reif. Auch ein verholzter Stiel ist ein gutes Indiz für eine reife Frucht. Wichtig ist, dass der Kürbis keine Risse, Quetschungen oder Dellen aufweist. Damit das Schnitzkunstwerk möglichst lange erhalten bleibt, sollte man den Kürbis vor dem Bearbeiten langsam trocken. So wird all zu schnelles Schimmeln und Faulen verhindert.

Halloween-Kürbis als Herbstdeko schnitzen

Allerdings muss man mit dem Trocken bereits mindestens acht Wochen vor dem Schnitzen beginnen. Dazu werden die intakten Früchte zunächst gewaschen und an einem trockenen, gut belüfteten Ort gelagert. Am besten werden sie einmal am Tag gedreht. Mit dieser Methode halten auch Zierkürbisse länger. Generell können Winterkürbisse wie die Halloween-Sorten Jack O´Lantern und Ghost Rrider oder der orangefarbene Hokkaido problemlos über mehrere Monate gelagert werden. Allerdings darf die Schale dazu auf keinen Fall verletzt sein.

Kürbis aushöhlen: So geht's

Um dem Kürbis ein gruseliges Gesicht zu verpassen, muss man ihn zunächst aushöhlen. Dazu wird üblicherweise ein Deckel ausgeschnitten. Wenn man die Öffnung sechs- oder achteckig schneidet, schließt der Deckel anschließend besser. Wichtig ist es, den Schnitt dabei schräg in Richtung Mitte anzusetzen. So erhält man eine größere Auflagefläche und der Deckel kann nicht nach innen fallen. Anschließend höhlt man den Kürbis mit einem großen Löffel oder Eisportionierer behutsam bis auf einen etwa zwei Zentimeter dicken Rand aus. Das Fruchtfleisch lässt sich gut zu einer leckeren Kürbissuppe verarbeiten.

Schnitzfehler korrigieren

Damit das Gesicht perfekt sitzt, zeichnet man mit einem wasserfesten Stift zunächst die Schnittstellen auf. Für ausgefallene Grimassen gibt es beispielsweise im Internet Schnittvorlagen, die man ausdrucken und als Schablone auf den Kürbis heften kann. Als Schnitzwerkzeug eignen sich Teppichmesser, kleine Sägen oder Sägeblätter. Um etwaige Schnitzfehler besser korrigieren zu können, empfiehlt es sich, größere Flächen in kleine Segmente aufzuteilen. Sollte dennoch ungewollt ein Stück zu viel abrechen, kann man es mit einem Zahnstocher wieder anheften.

Kürbis-Laterne kalt stellen

Ist die Fratze für die Herbstdekoration fertig geschnitzt, werden die Schnittkanten und die Innenseite des Kürbis mit einem Küchentuch trockengerieben. Bei Zimmertemperatur neigen die geschnitzten Kürbisse dazu, Schimmel anzusetzen, besonders wenn sie nicht vorher langsam getrocknet wurden. Deshalb sollte man die Laterne an einem möglichst kühlen Ort aufstellen. Damit der Kürbis nicht so schnell verschrumpelt, kann man ihn mit Haarspray einsprühen oder lackieren. Den Schimmel hält dies allerdings nicht auf. Wer bei der Beleuchtung auf Kerzen setzt, sollte sie nicht zu lange brennen lassen. Die Wärme begünstigt ebenfalls die Schimmelbildung.

Kürbis selbst anbauen

Wer einen eigenen Garten hat, kann die Früchte auch leicht selbst anbauen. Allerdings braucht man ein wenig Platz dafür. Zunächst sät man die Kürbis-Samen im April in kleinen Töpfen auf der Fensterbank. Beim Pflanzen sollte man darauf achten, dass die Spitze des Samens nach unten zeigt. Das sollten Sie beim Kürbisanbau beachten.

Nach den Eisheiligen können die Pflänzchen dann in den Garten gesetzt werden. Kürbisse benötigen einen tiefgrundigen, nährstoffreichen Boden und eine sonnige Lage. Damit die Früchte gut gedeihen, ist es ratsam, gegen Ende der Vegetationszeit die größeren Blätter abzuschneiden, damit die Pflanze nicht ihre ganze Kraft für das Ausbilden von Laub vergeudet.

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