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Rindenmulch kaufen: Worauf Sie achten sollten

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Rindenmulch kaufen: Worauf Sie achten sollten

27.12.2012, 09:56 Uhr | cf (CF)

Wer im Herbst vorsorglich Rindenmulch im Garten ausbringt, schützt den Boden und braucht im Frühjahr kein Unkraut zu fürchten. Allerdings gibt es große Unterschiede bei der Qualität verschiedener Produkte. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Rindenmulch kaufen.

Fremdstoffe in Rindenmulch

Bei Rindenmulch handelt es sich um zerkleinerte Baumrinde, mit der Gartenbesitzer zum Beispiel Beete abdecken können, um die Erde vor Feuchtigkeitsverlust oder Erosion zu schützen. Zudem verhindern Sie durch das Mulchen, dass sich Unkrautsaat in der Erde absetzt. Bei der Auswahl von Rindenmulchprodukten gibt es allerdings einiges zu beachten, denn sie unterscheiden sich in ihrer Qualität sehr stark voneinander.

Ein Problem ist, dass Rindenmulch keiner offiziellen Definition unterliegt. In vielen billigen Produkten werden daher Fremdstoffe beigemischt, die gar nichts mit Rinde zu tun haben. Theoretisch könnten sogar Produkte verkauft werden, in denen überhaupt keine Rinde enthalten ist, solange irgendeine Form von Holz- und Pflanzenstoffen darin zu finden ist. Auch bei den zugefügten Fremdstoffen gibt es große Unterschiede. So kann es sich dabei beispielsweise um Kompost, Steine, Kunststoffmaterial oder sogar um Scherben handeln, wie das Magazin "Mein schöner Garten" berichtet.

Beim Kauf auf RAL-Siegel achten

Wenn Sie Rindenmulch kaufen, sollten Sie daher weniger auf den Preis als vielmehr auf ein entscheidendes Qualitätsmerkmal achten: Getesteter und für gut befundener Rindenmulch wird mit dem RAL-Gütesiegel der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen (GGS) ausgezeichnet. Hersteller, die dieses Siegel auf Ihre Verpackung drucken, verpflichten sich, tatsächliche Rinde für das Mulchprodukt zu verwenden, halten sich außerdem an bestimmte Hygienevorgaben und die richtige Körnung des Rindenmulchs.

Es gibt allerdings noch ein weiteres Problem: Rindenmulch kann mit Kadmium belastet sein. Nach Angaben des Norddeutschen Rundfunks (NDR) liegt das an der zunehmenden Versauerung der Waldböden, wodurch das Schwermetall bei der Aufnahme von Nährstoffen und Wasser in die Rinde der Bäume gelangt. In bestimmten Mengen wirkt Kadmium giftig, allerdings halten sich seriöse Hersteller laut Testergebnissen des NDR in der Regel an die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte.

Tipp: Eine Alternative zu Rindenmulch bieten selbst gehäckselte Holz- und Gartenabfälle, allerdings halten sie nicht das Unkraut aus den Beeten fern.

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