Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Garten > Gartenmöbel >

Hängematte lädt zum Faulenzen ein: der große Hängematten-Ratgeber

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Hängematte  

Auf der Hängematte Körper und Seele baumeln lassen

18.07.2013, 10:52 Uhr | Karin Henjes, zuhause.de

Hängematte lädt zum Faulenzen ein: der große Hängematten-Ratgeber. Eine Hängematte lädt zum Faulenzen und Entspannen ein. (Quelle: Amazonas)

Eine Hängematte lädt zum Faulenzen und Entspannen ein. (Quelle: Amazonas)

Die Hängematte zählt zu den genialsten Möbeln überhaupt: Sie ist günstig, blitzschnell auf- und abgebaut, nimmt kaum Platz weg und bringt das Gefühl von Abenteuer und Freiheit ins Leben. Zugleich lädt sie zum Faulenzen, Entspannen und Genießen ein. Sogar an tristen, grauen Tagen fühlt man sich in der Hängematte wie im Urlaub – nicht nur draußen im Garten, sondern auch bei Regen in den eigenen vier Wänden. Denn auch wenn die baumelnde Liegestätte einst ein reines Draußen-Möbel war: Heute gibt es die Hängematte in unterschiedlichen Varianten für drinnen und draußen.

Die Hängematte stammt aus Südamerika. Dort dient sie seit mehr als tausend Jahren als luftige Schlafstätte, in der man vor Schlangen und anderem gefährlichen Getier, das sich auf dem Erdboden herumtreibt, geschützt ist. Nachdem Kolumbus im 15. Jahrhundert den amerikanischen Kontinent bereist hatte, wurde die Hängematte auf den europäischen Schiffen zum beliebten Schlafplatz. Tagsüber konnten sie einfach weggehängt werden. Nachts bei schwerem Seegang fiel niemand mehr aus seinem Bett, sondern baumelte einfach seelig hin und her.

Hängematte mit und ohne Spreizhölzern

Heute dient die Hängematte – zumindest in westlichen Breitengraden – eher als Lifestyle-Möbel denn als Bett. Sie eignet sich für alle erdenklichen Lebenslagen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen der einfachen Hängematte, die den Körper umschließt und der Stabhängematte, die an ihren Enden mit Spreizhölzern versehen ist. Durch die Hölzer wird eine vergleichsweise ebene Liegefläche geschaffen und die Matte kann sich nicht um den Körper wickeln.

Dafür fällt man aus der Stabhängematte leichter heraus. Ein bloßes Umdrehen oder eine schnelle Bewegung kann ausreichen und der Schwerpunkt verlagert sich so, dass die Matte sich dreht und man aus ihr herausfällt. Kenner raten deshalb, sich leicht schräg in die Hängematte zu legen. Dadurch wird die gesamte Konstruktion stabiler.

Hängematten aus Tuch und Netz

Auch bei der Liegefläche gibt es zwei prinzipielle Varianten: Die traditionelle Netzhängematte und die Hängematte aus Tuch. Die luftdurchlässigen Netzhängematten werden meist ohne Knoten gefertigt und passen sich optimal dem Körper an. Allerdings hinterlassen die Schnüre Druckstellen in der Haut und können den eigentlich so entspannenden Ruhephasen in der Hängematte ein schmerzhaftes Ende setzen. Die Tuchhängematte ist besser fürs lange Faulenzen geeignet. Hier schneiden keine Schnüre ins Fleisch – vor allem für schwere Menschen die weitaus bequemere Variante.

Hängematten werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt

Wurden Hängematten ursprünglich aus Sisal – einer Naturfaser – gefertigt, so kommen heute vor allem Baumwolle, so genannte Fallschirmseide oder Polyamid-Gewebe zum Einsatz. Während sich Baumwollqualitäten gut für den Innenbereich eignen, empfehlen sich für den längeren Verbleib im Garten eher robuste Kunstfasern. Wanderfreunde greifen zur Hängematte aus extrem leichter Fallschirmseide, die es bei Bedarf sogar mit Moskitonetz gibt.

In diesen Größen gibt es Hängematten

Das Maß für Single-Hängematten beträgt circa 110 mal 230 Zentimeter, Doppel- beziehungsweise Familienhängematten messen rund 140 mal 300 Zentimeter. Die Belastungsgrenzen werden in der Regel zwischen 100 und 200 Kilogramm angegeben. An diese Grenzen sollte man sich auch tunlichst halten, sonst landet man irgendwann unsanft auf dem Boden.

Hängematte waschen und pflegen

Wer nicht gern mit der Hand wäscht, greift am besten zur stablosen und waschbaren Hängematte. Mehrere Anbieter haben inzwischen Netz- und Tuchhängematten im Angebot, die sich im Schonwaschgang bei 40 Grad waschen lassen. Profis empfehlen allerdings, dass man die Schnüre an den Enden gut zusammenwickelt, weil sich diese sonst in der Maschine verheddern. Für alle anderen Modelle gilt: behutsame Handwäsche. Wer sich eine Hängematte aus dem Südamerika-Urlaub mitgebracht hat, in der kein Etikett mit Pflegehinweisen eingenäht ist, sollte diese sicherheitshalber mit der Hand waschen.

Hängematten für drinnen und draußen

Neben der klassischen Hängematte, die man draußen zwischen zwei Bäume spannt, gibt es auch Hängematten für den Hausgebrauch. Sie werden an der Decke, zwischen zwei Wänden oder zwischen zwei Balken aufgehängt. Gerade im Innenbereich muss man aber darauf achten, dass die jeweilige Wand das Gewicht der voll belasteten Hängematte auch aushält. Abhängig von der Art der Wand muss man also den richtigen Dübel wählen und braucht einen stabilen Haken, an dem die Matte dann befestigt wird.

Hängematte mit Gestell, wenn Befestigungsmöglichkeiten fehlen

Doch nicht immer finden sich im Garten oder in der Wohnung Möglichkeiten, die Hängematte sicher aufzuhängen. Im Garten bräuchte man beispielsweise zwei Bäume die im richtigen Abstand zueinander stehen, drinnen eben eine Wand, die der Belastung standhält. Fehlen solche Befestigungsmöglichkeiten, kann amn zur Hängematte mit Holz- oder Metall-Gestell greifen, die es ebenfalls für drinnen und draußen gibt.

Hängematte draußen aufhängen und befestigen

Bei den selbst aufgehängten Hängematten sollte man auf die richtige Höhe achten: Der tiefste Punkt in der Mitte sollte bei Belastung etwa 50 Zentimeter vom Boden entfernt sein, damit man sich bequem hineinlegen kann und sich nicht allzu sehr wehtut, wenn man doch einmal aus der Matte kippt. In der Regel werden Hängematten bereits mit Befestigungsschnur geliefert. Bringt man die Matte an Bäumen oder Balken an, so sollte die Schnur mehrfach um den Stamm oder Balken gewickelt werden, damit sie sicher hält. Ist die Entfernung zu groß, so verbindet man Baum und Hängematte mit zusätzlichen Seilen und einem Karabiner.

Auch eine gute Hängematte muss nicht viel kosten

Sind sie sicher befestigt, laden Hängematten mehr als die meisten anderen Möbel zum Faulenzen und Entspannen ein. Zugleich gibt es kaum eine günstigere Möglichkeit im wahrsten Sinne des Wortes einfach mal Körper und Seele baumeln zu lassen. Ordentliche Einstiegsmodelle sind ab etwa 25 bis 30 Euro zu haben, bei Hängematten mit Gestell sollte man für Einstiegsmodelle schon mit mindestens 60 bis 70 Euro rechnen. Gute Modelle mit Gestell können aber auch schonmal mit über 200 Euro zu Buche schlagen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Modische Kinderbekleidung - Qualität & günstige Preise
Kindermode jetzt bei C&A
Shopping
MagentaZuhause für 19,95 € mtl. im 1. Jahr bestellen
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Garten > Gartenmöbel

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017