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Mehltau an Rosen: Das hilft dagegen

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"Schönwetterpilz"  

Mehltau an Rosen: Das hilft dagegen

14.04.2015, 08:34 Uhr | hm (CF), anni

Mehltau an Rosen: Das hilft dagegen. Wenn Sie Kletterrosen den Sommer über sich selbst überlassen, könnte Mehltau entstehen. (Quelle: imago/blickwinkel)

Wenn Sie Kletterrosen den Sommer über sich selbst überlassen, könnte Mehltau entstehen. (Quelle: blickwinkel/imago)

Mehltau an Rosen ist ein beharrlicher Pilz, der die Pflanzen insbesondere bei trockenem, warmem Wetter befällt – daher ist er auch als "Schönwetterpilz" bekannt. Hier lesen Sie mehr über echten und falschen Mehltau, wie Sie der Rosenkrankheit vorbeugen können und was es bei einem Befall zu tun gilt.

Mehltau an Rosen entsteht bei Trockenheit

Warme, trockene Tage mit einer Temperatur von über 20 Grad Celsius und Nächte mit Tau – die idealen Voraussetzungen für Rosenmehltau. Der Pilz wird über die Luft und durch Insekten transportiert und macht es sich gerne auf den Gartenschönheiten bequem. Er lässt sich als weiße, schimmelartige Schicht auf der Oberfläche der Blätter nieder.

Einem Bericht des NDR zufolge haben es bei Trockenheit vor allem junge Blätter und Triebe schwer, sich gegen den "Schönwetterpilz" zu wehren. Der breitet sich dann nach und nach immer weiter über die Rose und bringt im Endstadium sogar deren Wachstum zum Erliegen. Obwohl Mehltau bei sommerlichem Wetter entsteht, hält er sich auch bei Frost hartnäckig.

Der Rosenkrankheit vorbeugen

Schützen Sie Ihre Rosen vor Trockenheit und damit einer Angriffsfläche für die Rosenkrankheit. Setzen Sie junge und sensible Pflanzen in feuchte und nährstoffreiche Erde. Sorgen Sie außerdem für eine gute Bewässerung der Rosen, gerade in Perioden anhaltender Trockenheit.

Nach dem ausführlichen Gießen decken Sie die durchnässte Erde im besten Fall mit Mulch ab, damit das Wasser nicht so schnell wieder verdunsten kann. Damit Blätter und Triebe nach Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit trotzdem gut trocknen, sollte der Standort luftig und hell sein.

Mehltau an Rosen bekämpfen mit Hausmitteln

Wenn trotz aller Bemühungen Mehltau entsteht, sollten Sie zuallererst befallene Blätter von der weißen Mehlschicht befreien – der Pilz lässt sich im frühen Stadium leicht abwischen. Stark befallene Triebe sollten Sie lieber ganz abtrennen.

Zusätzlich können Sie den Schädling mit einer speziellen Lösung – eine Empfehlung des NDR – zum Erliegen bringen. Sie benötigen dafür:

  • 45 g Backpulver
  • 50 ml Rapsöl
  • 5 l Wasser
  • etwas Spülmittel

Mischen Sie Backpulver und Rapsöl in dem Wasser und tröpfeln Sie zum Schluss etwas Spülmittel hinzu. Füllen Sie diese Mixtur in eine Sprühflasche und nebeln damit die befallenen Rosen ein. Sie können das Mittel zur Bekämpfung der Rosenkrankheit auch prophylaktisch anwenden: Sprühen Sie Ihre gesunden Pflanzen – vor allem im Sommer – etwa alle zwei Wochen damit ein.

Achtung: Falschen Mehltau erkennen

Es gibt zwei Arten von Rosenmehltau, den oben beschriebenen echten Mehltau sowie den falschen Mehltau. Der zweite bildet sowohl weiße als auch farbige, meist rötliche Flecken aus und greift Knospen und Triebe stärker an.

Im Gegensatz zum echten Mehltau entsteht er durch regnerisches, kühleres Klima und einem zu hohen Stickstoffgehalt im Boden. Der mehlige Belag findet sich meist auch auf der Unterseite der Blätter und lässt sich nicht so einfach abwischen wie echter Mehltau.

Behandlung bei falschem Mehltau: Hausmittel

Falschen Mehltau können Sie ebenfalls mit Hausmitteln wieder loswerden. Zunächst sollten Sie wieder stark befallene Triebe frühzeitig schneiden. Anschließend können Sie die Pflanze mit einem Ackerschachtelhalm- oder Knoblauchsud behandeln. Für ersteren zerkleinern Sie zwei Knoblauchzehen, gießen einen halben Liter kochendes Wasser darüber und lassen das Ganze abkühlen. Verteilen Sie den kalten Sud mit einem Zerstäuber auf den Rosen.

Als zweite Möglichkeit weichen Sie Ackerschachtelhalm für 24 Stunden in lauwarmem Wasser auf, brühen ihn anschließend in kochendem Wasser auf, lassen den Sud abkühlen und füllen ihn wieder in einer Sprühflasche.

Milch bekämpft Mehltau und stärkt Abwehr

Ein bewährtes Mittel gegen beide Sorten Mehltau ist Milch. Die darin enthaltenen Mikroorganismen bekämpfen laut dem Magazin "Gartendialog.de" nicht nur die Rosenkrankheit, sondern helfen auch, Resistenzen aufzubauen.

Wichtig ist jedoch hierbei, dass Sie Frischmilch verwenden und diese vor der Behandlung mit Wasser verdünnen (Verhältnis 1:9). Die Mischung lässt sich auch vorbeugend als Dünger anwenden.

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