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Spinnmilben an Zimmerpflanzen vorbeugen und bekämpfen

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Spinnmilben an Zimmerpflanzen bekämpfen

09.02.2016, 17:54 Uhr | rw, zuhause.de

Spinnmilben an Zimmerpflanzen vorbeugen und bekämpfen. Spinnmilben befallen Zimmerpflanzen bevorzugt während der Heizperiode. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Spinnmilben befallen Zimmerpflanzen bevorzugt während der Heizperiode. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Während der Heizperiode fühlt sich ein mikroskopisch kleiner Schädling ganz besonders wohl. Dann treibt die Gemeine Spinnmilbe ihr Unwesen. Sie befällt fast alle Zimmerpflanzen und saugt ihnen den Pflanzensaft aus. Doch es gibt ein einfaches Mittel, um Spinnmilben zu bekämpfen und einem Befall vorbeugen – Wasser.

Feuchtigkeit mögen die nur 0,5 bis 1 Millimeter kleinen Spinnentiere nämlich ganz und gar nicht. Das ist auch der Grund, warum sie sich vor allem in den Wintermonaten bei trockener Heizungsluft so rasch vermehren.

Diese Schäden richten Spinnmilben an Zimmerpflanzen an

Die Gemeine Spinnmilbe bildet feine, weiße Gespinste zwischen den Blättern und Pflanzstengeln. besonders gut sichtbar werden sie, wenn man die Pflanze mit einem Zerstäuber besprüht. Dadurch ist ein Befall leicht zu erkennen. Die winzigen Achtbeiner stechen die Zellen der Blattunterseiten an und saugen den Pflanzensaft heraus.

Die Zellen trocknen aus und es bilden sich hellgrüne bis gelbliche Flecken. Bei fortschreitendem Befall trocknen die Blätter vollständig ein, verfärben sich graubraun und rollen sich zusammen. Unbehandelt kann die befallene Pflanze sterben.

Die Schädlinge sind nicht allzu wählerisch und können grundsätzlich fast alle Zimmerpflanzen befallen. Besonders gerne laben sie sich an den Pflanzensäften von Gummibaum, Zypergras, unterschiedlichen Palmen oder der Grünlilie.

Spinnmilben vorbeugen und bekämpfen

Hohe Luftfeuchtigkeit im Umfeld der Pflanzen erzeugt ein für die Schädlinge ungünstiges Klima und kann einem Befall vorbeugen. Ein probates Mittel ist es, die Töpfe der Zimmerpflanzen auf breite, mit Wasser gefüllte Untersetzer zu stellen. Alternativ kann man seine Pflanzen natürlich auch regelmäßig mit Wasser besprühen.

Bereits befallene Pflanzen sollte man ausgiebig lauwarm abduschen. Der Wurzelballen muss dabei vollständig durchfeuchtet und vor allem die Blattunterseiten in die Behandlung mit einbezogen werden.

Hinterher hüllt man die Pflanzen in eine transparente Plastiktüte. Man bindet die Tüte zu und lässt die Pflanzen für etwa drei bis vier Tage darin stehen. Im Inneren entsteht eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, wodurch die Spinnmilben absterben. Unter Umständen muss man die Prozedur einige Male wiederholen, weil oft nur die erwachsenen Tiere, nicht aber alle Eier sterben.

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