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Waschmaschine stinkt: Tipps zum richtigen Reinigen

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Modrigen Geruch einfach beseitigen  

Was tun, wenn die Waschmaschine stinkt?

10.03.2017, 09:11 Uhr | sj, dpa-tmn, t-online.de

Screenshot: t-online.de
30-Grad-Wäsche lässt Waschmaschine stinken

Wer immer nur kalt wäscht, riskiert Keime und Schimmel. So bekämpfen Sie muffigen Waschmaschinen-Geruch.

30-Grad-Wäsche lässt Waschmaschine stinken


Damit die Wäsche nach dem Waschgang nicht nur strahlend sauber aussieht, sondern auch so riecht, fügen die Waschmittel-Hersteller ihren Produkten reichlich Duftstoffe hinzu. Doch in Zeiten von Sparprogrammen und Niedrigtemperatur-Wäschen kommt es immer häufiger vor, dass die Maschine modrig riecht - oft sogar nach faulen Eiern. Wie Sie den Geruch beseitigen und die Waschmaschine richtig reinigen.

Mindestens einmal im Monat sollte die Waschmaschine bei 40 oder noch besser 60 Grad laufen – statt stets nur in den energiesparenden Programmen mit 20 oder 30 Grad, rät Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt.

Niedrige Waschtemperatur schafft günstiges Klima für Keime

"Wird ausschließlich in diesem niedrigen Temperaturbereich gewaschen, bildet sich im Innenraum der Maschine ein Biofilm, in dem Bakterien und Pilze leben", warnt er weiter. Der Belag könne unangenehme Gerüche in der Waschmaschine ausströmen. Empfehlenswert sei auch, im höheren Waschgang ein Voll- oder Universalwaschmittel zu verwenden. Diese enthielten Bleichmittel, die die Ablagerungen ebenfalls zerstörten.

Türgummi der Waschmaschine reinigen

Als erste Maßnahme gegen Gestank aus der Waschmaschine ist es ratsam, das Bullaugengummi hin und wieder zu säubern – am besten nach jedem Waschgang. In der Falte des Türgummis sammeln sich bei jeder Wäsche Feuchtigkeit und Waschrückstände, die Keimen und Bakterien einen idealen Nährboden bieten. Wenn man die Falte im Gummi zurückschiebt, bemerkt man oft schon einen schmierigen Belag, den man mit einem Lappen entfernen sollte.

Damit der Belag erst gar nicht entsteht, ist es wichtig, die Tür nach dem Waschen immer offenstehen zu lassen. Dann kann die Restfeuchte aus dem gesamten Innenraum entweichen. Den Keimen wird damit die feuchte Umgebung entzogen, in der sie sich am wohlsten fühlen. Auch das Schubfach fürs Waschmittel sollte man einen Spalt offen lassen, damit es trocknen kann.

Flusensieb der Waschmaschine reinigen

Als weitere mögliche Quelle für den unangenehmen Duft kommt das Flusensieb in Betracht. Das Sieb befindet sich meist hinter einer Blende im Sockel und fängt die Textilfasern auf, die sich beim Waschen von der Kleidung lösen. Wird es nicht regelmäßig gereinigt, kann sich auf den nassen Fusseln Schimmel bilden. Der davon ausgehende modrige Geruch bleibt auch in der Wäsche hängen.

Beim Reinigen die Waschmittelschublade nicht vergessen

Auch in der Einspülkammer machen sich mit der Zeit Pilze oder Bakterien breit. Deshalb sollte man die Schublade ebenfalls von Zeit zu Zeit reinigen. Dazu löst man die Verriegelung und zieht das ganze Fach heraus. Die Verriegelung zu finden ist meist nicht schwer - oft muss man einfach nur auf eine bestimmte, dafür gekennzeichnete Stelle drücken. Im Zweifel sollte man aber vorsichtshalber in der Bedienungsanleitung nachsehen. Reinigen kann man die Waschmittelschublade unter fließendem Wasser oder - noch besser - man weicht die Verkrustungen erst im Waschbecken ein und schrubbt die Beläge mit einer alten Zahnbürste ab.

Waschmaschine regelmäßig entkalken

Auch auf Kalkablagerungen lassen sich Keime und Bakterien gerne nieder. Deshalb ist es wichtig, die Waschmaschine regelmäßig zu entkalken. Dafür kann man handelsübliche Kalklöser verwenden. Das Entkalken ist schon aus Kostengründen zu empfehlen. Eine verkalkte Maschine erhöht den Energieverbrauch erheblich. Nach Berechnungen des Bundes für Umwelt und Naturschutz sorgen bereits Kalkbeläge von fünf Millimetern auf Heizstäben dafür, dass ein Gerät 30 Prozent mehr Energie benötigt. Zusätzlich leidet die Wäsche: Weiße Stoffe werden mit der Zeit grau, bei bunten Textilien verlieren die Farben ihre Strahlkraft.

Sollte sich nach diesen Reinigungs-Maßnahmen kein Erfolg einstellen, könnte auch eine defekte Ablaufpumpe die Ursache für den Geruch sein. Ein kleines Leck genügt schon, um im Inneren der Maschine eine Pfütze zu bilden, die mit der Zeit zu riechen beginnt. In diesem Fall hilft nur eine Reparatur oder der Austausch der Pumpe.

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