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Wäsche mit Ekelfaktor  

Gesundheitsrisiko: Finger weg von Weichspülern

29.10.2017, 17:02 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Gesundheitsrisiko: Finger weg von Weichspülern. Weichspüler haben ihre Schattenseiten: Sie sind nicht nur für die Umwelt schädlich. (Quelle: imago/Symbolbild/CHROMORANGE)

Weichspüler haben ihre Schattenseiten: Sie sind nicht nur für die Umwelt schädlich. (Quelle: Symbolbild/CHROMORANGE/imago)

Weichspüler sollen die Wäsche kuschelig machen und ihr einen guten Duft verleihen. Dass hierfür Rinderfett und kritische Duftstoffe zum Einsatz kommen, wissen viele Verbraucher nicht. Ein Verbraucherschützer erklärt, warum Weichspüler alles andere als empfehlenswert sind. Sein Tipp: Finger weg.

Weichspüler glätten die Gewebefasern, machen sie weich und verhindern, dass sich das Kleidungsstück statisch auflädt. Viele Verbraucher schätzen zudem den angenehmen Duft. Doch Weichspüler haben auch ihre Schattenseiten: So sind sie aufgrund der eingesetzten Chemikalien nicht nur für die Umwelt schädlich. 

"Weichspüler sind ein Gesundheitsrisiko"

So manche Haut reagiert auf die eingesetzten Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe mit Hautrötungen, Juckreiz und allergischen Reaktionen. "Von Weichspülern sollte man die Finger lassen", rät Tristan Jorde vom Fachbereich Umwelt der Verbraucherzentrale Hamburg e.V. (VZHH). "Für die Gesundheit können sie ein echtes Risiko sein. Viele Inhaltsstoffe stehen sogar in Verdacht, karzinogen, also krebserregend zu sein. "

Ekelfaktor: Oft macht totes Tier die Wäsche weich

Und nicht nur das. Weichspüler haben einen echten Ekelfaktor: Rinderfett. Dieses versteckt sich unter anderem hinter dem Begriff "Dihydrogenated Tallowoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate". Auch andere tierische Fette können zum Einsatz kommen. Der Tiertalg legt sich wie ein Film um die Gewebefasern und sorgt so für das weiche Tragegefühl. "Für Verbraucher ist es unmöglich, mit Blick auf die Inhaltsstoffe zu erkennen, ob und welche tierischen Bestandteile enthalten sind", weiß Jorde. "Hierfür müsste er sich die Mühe machen und jeden einzelnen Begriff nachschlagen. Das machen nur die wenigsten. Und darauf spekulieren die Hersteller."

Sehr viele Waschmittel und Pflegeprodukte für die Wäsche enthalten tierische Bestandteile, wie der Experte weiß. Die Abfallprodukte, die beim Schlachten anfallen, seien günstig zu bekommen. Das mache sie für viele Hersteller so attraktiv. Wer sicher gehen möchte, dass keine tierischen Inhaltsstoffe verwendet werden, achtet am besten auf das Vegan-Siegel mit der Blume.

Weichspüler bieten Bakterien reichlich Nahrung

Und noch einen weiteren Ekelfaktor hat Weichspüler: Laut dem Verbraucherschützer können auf den vom Weichspüler verklebten Fasern auch Bakterien leichter wachsen. Fange die Wäsche plötzlich an zu miefen, kann der Weichspüler dahinter stecken. Hinzu kommt: "Durch den Schutzfilm, den der Weichspüler auf der Wäsche bildet, kann Wasser schlechter in die Fasern eindringen und die Reinigung wird schwieriger. Wer Weichspüler verwendet, braucht mehr Waschpulver, um die gleiche Reinigungswirkung zu erreichen", sagt Jorde. Auch in der Waschmaschine können sich Rückstände ablagern, die in dem feucht-warmen Milieu Mikroorganismen eine Brutstätte bieten.

Ein Vollwaschmittel ist völlig ausreichend

Laut dem Experten reicht für saubere und frische Wäsche ein Vollwaschmittel völlig aus. Gegen hartnäckige Flecken kann ein Fleckensalz helfen. Bereits bei 40 Grad kann man sehr gute Waschergebnisse erzielen. Allerdings ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen bei höheren Temperaturen zu waschen, um Bakterien und Pilze in der Trommel abzutöten. Die meisten Wäschestücke überstehen die 60 Grad-Wäsche ohne Probleme. Wer Angst um seine Lieblingsstücke hat, kann die Maschine für die Reinigung mit hohen Temperaturen auch leer laufen lassen.

Dichtungsgummis immer wieder reinigen

Um unangenehmen Gerüchen vorzubeugen, rät der Verbraucherschützer, regelmäßig die Dichtungsgummis der Waschmaschine und das Flusensieb zu reinigen. Nach dem Waschen sollte man immer die Waschmittelschublade und die Trommel offen lassen, damit die Maschine trocknen kann. "Mieft es trotzdem, sollte man die Zu- und Abläufe kontrollieren", rät Jorde. Von Desinfektionsspülern hält der Experte wenig: "Diese sind was die Umweltbelastung angeht noch kritischer einzustufen als Weichspüler", betont er. 

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