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Wasserkocher entkalken und Wasserkocher-Test

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Wasserkocher entkalken  

Kauf- und Pflegetipps für Wasserkocher

27.05.2016, 10:13 Uhr | rw, zuhause.de, dpa-tmn, Ökotest

Wasserkocher entkalken und Wasserkocher-Test. Im Wasserkocher-Test schneidet ein Gerät für 20 Euro "sehr gut" ab. Nur entkalken muss man Wasserkocher hin und wieder. (Quelle: imago/Sabeth Stickforth)

Im Wasserkocher-Test schneidet ein Gerät für 20 Euro "sehr gut" ab. Nur entkalken muss man Wasserkocher hin und wieder. (Quelle: Sabeth Stickforth/imago)

Wasserkocher sind günstige und praktische Helfer ist fast jeder Küche. Viele Zusatzfunktionen hingegen, mit denen manch ein Markenhersteller auftrumpfen möchte, entpuppen sich im Test aber als Spielerei. Wir erklären, worauf es beim Kauf wirklich ankommt, welche Wasserkocher im Test besonders gut abschnitten und wie Sie Wasserkocher am besten entkalken. Zum Entkalken mit Essig oder Essigessenz gibt eine bessere Alternative.

Ebenso wirksam, aber ohne beißenden Essiggeruch, kann man den Wasserkocher mit Zitronensäure entkalken. Die kleinen Pulverpäckchen findet man in jedem Supermarkt.

Wasserkocher mit Zitronensäure entkalken

Zum Entkalken füllt man den Wasserkocher etwa zur Hälfte mit Wasser, gibt einen halben bis einen Teelöffel des Pulvers hinzu und lässt das Wasser aufkochen. Hinterher muss man den Wasserkocher nur noch ein bis zweimal gründlich ausspülen und sämtlicher Kalk ist verschwunden.

Regelmäßiges Entkalken erhöht die Lebensdauer des Geräts. Wie schnell sich Verkalkungen bilden hängt vor allem vom Härtegrad des Wassers ab. Die Kalkbildung lässt sich reduzieren, indem man nach jedem Gebrauch das verbliebene Wasser ausleert.

Wasserkocher-Test: "sehr gute" Geräte müssen nicht teuer sein

Wer sich einen neuen Wasserkocher kaufen möchte, muss nicht allzu tief in die Tasche greifen. Das bewies zuletzt ein Test des Verbrauchermagazins "Öko-Test" (11/2015). Insgesamt 15 Geräte wurden untersucht. Die Preisspanne reichte von 10 bis 140 Euro. Schlechter als "ausreichend" war keines der Geräte. Zwei Testsieger schnitten "sehr gut" ab: der "Bosch Styline TWK8613P" für 62 Euro und der "Tefal Express K0 299831" für nur 20 Euro. 

Kauftipps für den Wasserkocher

Das günstige Tefal-Gerät kommt ohne Zusatzfunktionen zum Warmhalten oder zur Wärmeregulierung aus. Diese bewerten die Öko-Tester aber ohnehin als reine Spielerei: Schließlich brauche das Gerät nur einige Minuten zum Erwärmen. Warmhalten mache da wenig Sinn – auch nicht unter ökologischen Gesichtspunkten. 

Die Temperaturregelung bewies sich im Praxistest zudem als ungenau. Fünf Testgeräte hatten einen solchen Regler. Die Geräte lagen teils um vier Grad neben der gewählten Temperatur. Der "Severin WK 3369" erhitzte das Wasser schon bei mittlerer Einstellung auf 95 Grad, brachte es also bereits auf mittlerer Stufe beinahe zum Kochen. "Da ist der Nutzen eines Temperaturreglers wirklich nicht plausibel", findet "Öko-Test".

Achten sollte man beim Kauf auf den Sicherheitsaspekt: Ein Wasserkocher sollte über eine Abschaltautomatik sowie über einen Überhitzungs- und Trockengehschutz verfügen. Das ist mittlerweile bei fast allen Geräten Standard. 

Wasserkocher auf Kunststoff, Glas oder Metall?

Aus welchem Material der Wasserkocher gefertigt sein sollte, hängt zum großen Teil von individuellen optischen Vorlieben ab. "Hinsichtlich der Gebrauchstauglichkeit gibt es nicht viele Unterschiede", bestätigt der TÜV Süd. Geräte mit Kunststoffbehälter bleiben außen grundsätzlich ein wenig kühler. Anfassen sollte man aber alle Wasserkocher grundsätzlich immer nur am Griff.

Die beiden Testsieger bei Öko-Test bestehen aus Kunststoff. Beim Bosch-Gerät ist der Kunststoffbehälter mit einer Edelstahlapplikation versehen. 

Wasserkocher sind schnell und sparen Energie

Ein großes Plus von Wasserkochern ist die Effizienz. Sie verbrauchen weniger teure Energie, um Wasser aufzukochen als der Elektroherd. Zugleich erhitzen Wasserkocher das Wasser viel schneller. Das gilt auch im Vergleich zu Ceranfeld- oder Induktionsherden.

Um die Effizienz der Wasserkocher noch weiter zu steigern sollte man stets nur die benötigte Wassermenge erhitzen. Beim Kauf achtet man also am besten auf eine gut lesbare Füllstandsanzeige.

Das Heizelement sollte nicht offen liegen

Außerdem lohnt sich ein Blick ins Innere des Behälters. Noch immer findet man im Handel gelegentlich Wasserkocher mit offenem Heizelement. Diese Konstruktion hat laut TÜV Süd zwei wichtige Nachteile: "Zum einen können Kalk und Verschleiß einer offenen Heizwendel stärker zusetzen, zum anderen können die offenen Heizelemente Nickel ins Wasser abgeben." Letzteres wäre gerade für Allergiker ein Problem.

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