Sie sind hier: Home > Leben > Essen & Trinken >

Kochtipps: Kleine Tricks gegen große Küchenkatastrophen

...

Verbrannt, versalzen, verkocht  

Kleine Tricks gegen große Küchenkatastrophen

09.03.2018, 14:34 Uhr | jlu/ag, sah, t-online.de

Kochtipps: Kleine Tricks gegen große Küchenkatastrophen. Rauch aus dem Backofen (Quelle: Getty Images/AndreyPopov)

Rauch aus dem Backofen: Verbranntes Essen müssen Sie nicht unbedingt wegschmeißen – es kann noch gerettet werden. (Quelle: AndreyPopov/Getty Images)

Kurz nicht aufgepasst und schon ist das Essen verbrannt – dieses Malheur passiert fast jedem mal. In den meisten Fällen landet dann alles im Mülleimer. Dabei kann man die Speisen mit einfachen Tricks retten. Auch wer sein Essen verkochen lässt oder es versalzen hat, muss nicht gleich vor Verzweiflung den Kochlöffel wegwerfen. Wir verraten Ihnen, welche Kochtipps bei großen und kleinen Küchenkatastrophen helfen.

Nachwürzen vertuscht Brandgeschmack

Verbranntes Essen zu retten ist schwer, denn der verbrannte Geschmack geht oft auf die gesamte Speise über. Ist das Essen allerdings noch nicht ganz schwarz, ist eine Rettung möglich: Zunächst ist es wichtig, es nicht mehr umzurühren, damit sich der verkohlte Geschmack nicht verteilt. Ist etwa Reis am Boden angebrannt, geben Sie diesen so schnell wie möglich in einen anderen Topf. Außerdem sollte man die schwarzen Stellen entfernen und das Essen in eine neue Pfanne geben. Bei einem Braten etwa kann man verkohlte Stellen abschneiden. Schmeckt es trotzdem leicht angebrannt, hilft es, noch einmal zu würzen.

Verkrustete Pfannen und angebrannte Töpfe können Sie mit Backpulver, Waschpulver oder Essig reinigen.

Aus verkochten Nudeln wird ein leckeres Pfannengericht

Ist das Essen zu lange auf dem Herd, kann es nicht nur anbrennen, sondern auch verkochen. Um in diesem Fall zu retten, was zu retten ist, sollte man Nudeln und Kartoffen sofort abgießen. Genießbar werden sie dadurch allerdings nicht. Deshalb ist es am besten, sie in der Pfanne anzubraten. Kartoffeln lassen sich zudem zu Püree weiterverarbeiten. Matschiges Gemüse kann man hingegen nur schwer retten. Dabei ist es wichtig, es so schnell wie möglich aus dem heißen Topf zu nehmen. Jetzt kann man es entweder mit frischem Gemüse strecken oder es pürieren und in eine Gemüsesoße verwandeln.

Zähen Braten in Soße baden

Auch ein zäher Braten lässt sich retten. Er sollte jedoch nicht mehr am Stück serviert werden. Schneiden Sie stattdessen hauchdünne Scheiben ab und legen Sie diese für einige Minuten in die Soße. So werden die Fleischstücke schön zart. Damit beim nächsten Versuch alles glatt geht, sollte der Braten vor dem Garen im Ofen von allen Seiten in der Pfanne eine knusprig braune Kruste bekommen. So bleibt das Fleisch im Backofen saftig und zart.

Versalzene Saucen und Suppen neutralisieren

Bei einer versalzenen Soße ist ebenfalls Rettung möglich. Dazu wird sie einfach verlängert, es wird also mehr Flüssigkeit dazugegeben. Am besten löffelweise – entweder Wasser oder Wein – bis sich der Salzgeschmack neutralisiert hat. Danach muss die Soße aber wieder angedickt und nachgewürzt werden. Am besten salzen Sie Soßen erst am Ende der Garzeit. Durch das Einkochen kann der Salzgeschmack so intensiv werden, dass die Soße versalzen schmeckt.

Auch gut: Geben Sie ein großes Stück rohe Kartoffel, Karotte oder Brot in die Soße, sie dienen als Salzbinder und ziehen überschüssiges Salz heraus. Auch bei klaren Suppen hilft das Mitkochen eines großen Kartoffelstücks gegen zu viel Salz. Vor dem Servieren wird es einfach entfernt.

Zu süße oder klumpige Saucen retten

Ist eine Soße zu süß geworden – das kann passieren, wenn Sie bei der Zubereitung zu viele Karotten oder Zwiebeln verwenden – hilft ein einfacher Trick: Geben Sie etwas Essig oder trockenen Wein dazu, das gleicht den süßen Geschmack aus. Zu dunklen Fleischsoßen passt ein roter Wein, zu hellen Rahmsoßen ein Weißwein.

Eine verklumpte Soße siebt man einfach in einen neuen Topf und kocht sie nochmal auf. Tipp: Nehmen Sie zum Binden Weizenstärke, dabei entstehen nicht so schnell Klümpchen.

Bei Zwiebelfingern Hände mit Zahnpasta waschen

Selbst wenn beim Kochen keine Pannen passieren, haben viele folgendes Problem: Die Hände haben hinterher den Geruch von Zwiebeln oder Knoblauch angenommen – und das auch nach gründlichem Händewaschen. Doch wie wird man den unangenehmen Geruch wieder los, wenn selbst Wasser und Seife nicht helfen? Der Geheimtipp von Profiköchen: Bei Zwiebelfingern die Hände mit Zahnpasta bestreichen und abwaschen. Und gegen Knoblauchgeruch hilft es, die Finger unter fließendem Wasser an einem rostfreien Stahllöffel abzureiben.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Aktuelle Leserdiskussionen und Kommentare finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sinnliche Nachtwäsche: ver- spielt, verführerisch & sexy
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018