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15.000 Kinder unter fünf Jahren sterben jeden Tag

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Trend besorgt Unicef  

Weltweit sterben immer mehr Neugeborene

18.10.2017, 18:16 Uhr | dpa

15.000 Kinder unter fünf Jahren sterben jeden Tag. Fanna Maibula sitzt auf der Intensivstation für schwer unterernährte Kinder im Universitätsklinikum in Maiduguri (Nigeria) am Bett ihres 18 Monate alten Sohnes Babamadus.  (Quelle: dpa/Kristin Palitza)

Fanna Maibula sitzt auf der Intensivstation für schwer unterernährte Kinder im Universitätsklinikum in Maiduguri (Nigeria) am Bett ihres 18 Monate alten Sohnes Babamadus. (Quelle: Kristin Palitza/dpa)

Rund 15.000 Kinder unter fünf Jahren sterben nach Angaben der Vereinten Nationen jeden Tag auf der Welt. Viele davon sind Babys.

Im vergangenen Jahr sind insgesamt 5,6 Millionen Kinder weltweit gestorben. Das ist weniger als noch im Jahr 2000, als 9,9 Millionen Kinder ums Leben kamen. Dennoch ist das Kinderhilfswerk Unicef über einen Trend besorgt: Der Anteil der Neugeborenen (vier Wochen alt oder jünger) unter den gestorbenen Kindern sei von 41 auf 46 Prozent gestiegen. Jeden Tag sterben 7000 Babys, die nicht älter als 28 Tage sind, heißt es in einem Bericht von Unicef, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank.

Haupttodesursachen sind Lungenentzündungen und Durchfall

Bis 2030 könnten mit besserer Versorgung 30 Millionen Neugeborene und 30 Millionen weitere Kinder unter fünf Jahren gerettet werden, heißt es. "Wir haben das Wissen und die Möglichkeiten, wir müssen sie nur dort hinbringen, wo sie am meisten benötigt werden", sagt Stefan Swartling Peterson, Unicef-Gesundheitsdirektor. "Es ist skrupellos, dass Schwangerschaft und Geburt 2017 noch lebensbedrohliche Umstände für Frauen sein können", sagt Tim Evans von der Weltbank.

Die Haupttodesursachen sind dem Bericht zufolge Lungenentzündungen (16 Prozent) und Durchfall (8 Prozent). Bei den Neugeborenen sterben ein Drittel, weil sie zu früh auf die Welt kommen oder durch Komplikationen bei der Geburt.

5,6 Millionen Totgeburten weltweit

Zusätzlich zu den 5,6 Millionen im Jahr 2016 gestorbenen Kindern seien 2,6 Millionen Babys tot geboren worden. Viele könnten gerettet werden, wenn die Mütter bei Schwangerschaft und Geburt besser versorgt und die Kinder geimpft würden, und wenn die Mütter sauberes Wasser hätten und es in ihrem Umfeld Toiletten gäbe.

Die Hälfte aller Todesfälle bei Neugeborenen passieren in fünf Ländern: Indien (24 Prozent), Pakistan (zehn Prozent), Nigeria (neun Prozent), Kongo (vier Prozent) und Äthiopien (drei Prozent).

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