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Mathematik in der Schule: Das lernen Siebtklässler

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Mathe-Quiz  

Mathematik in der Schule – das sollte ein Siebtklässler wissen

02.11.2017, 15:09 Uhr | Nicola Wilbrand-Donzelli, t-online.de

Frustfach für viele Schülerinnen

Dass gerade Mädchen über die "hohe Mathematik“ stöhnen, liegt weniger an ihrer Begabung als an bestehenden Vorurteilen, sagen Forscher. Denn beim Lösen mathematischer Probleme schneiden weltweit weibliche Schüler eigentlich ähnlich gut ab wie Jungen. Das zeigten in den vergangenen Jahren zahlreiche internationale Analysen. Der Grund für die vermeintlich unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Geschlechter, so die Autoren einer OECD-Studie von 2010, liege meist bei dem immer noch gängigen Mann-Frau-Rollenbild. Auf einen Nenner gebracht heißt das: Allein weil Mädchen glauben, sie rechneten schlechter, schwächeln sie tatsächlich auch öfter in dem Fach und machen so eine sich selbst erfüllende Prophezeiung wahr.

Jungs sind motivierter

Dazu passt, dass Jungen in allen Umfragen grundsätzlich ihre mathematische Kompetenz selbstbewusster beurteilen und glauben, dass solche Kenntnisse für eine berufliche Karriere unbedingt notwendig seien. Sie sind demnach häufig motivierter als Mädchen, die das Jonglieren mit Zahlen eher als abstrakt, trocken und praxisfern bewerten.

Studie: Mathe gehört zu beliebtesten Fächern

Im statistischen Durchschnitt schneidet Mathe beim Fächer-Ranking insgesamt aber relativ gut ab. Dies belegte 2009 die repräsentative Forsa-Studie "Rechnen in Deutschland", die im Auftrag der "Stiftung Rechnen" und des "Online Lernsystems" durchgeführt wurde. Danach nannte jeder dritte Schüler Mathematik als eines der Fächer, die ihm am meisten Spaß machten. Nur Sport war noch beliebter als die Beschäftigung mit Formeln und Funktionen.

Auch bei Erwachsenen, die sich an ihre Schulzeit erinnern sollten, dominierte ein positives Bild des Fachs Mathematik: Viele der Befragten zwischen 18 und 65 Jahren gaben nämlich an, den Unterricht rund um die Zahlen gemocht zu haben. Die Disziplin belegte hier sogar Rang eins (40 Prozent) und ist somit das Lieblingsfach der erwachsenen Deutschen.

Lieblingsfach mit schlechtem Image

Doch trotz solch positiver Erinnerungen an die eigene Schulzeit hat Mathematik in der Bevölkerung ein angekratztes Image. Offenbar schließen die meisten Ex-Schüler bei ihren Bewertungen nicht von sich auf andere. Nur elf Prozent der Deutschen glauben nämlich, dass Mathe eine Lieblingsdisziplin sein kann und wirklich Freude macht, was ebenfalls die Forsa-Studie ergab.

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