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Induktionsherd kaufen: Was Sie beachten müssen

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Nicht für jeden geeignet  

Induktionsherd kaufen: Vorteile und Nachteile der Induktionskochfelder

27.05.2015, 13:59 Uhr | ah (ip)

Induktionsherd kaufen: Was Sie beachten müssen. Induktionsherd: Schnelles und stromsparendes Kochen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Induktionsherd: Schnelles und stromsparendes Kochen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fortschrittliche Technologie mit vielen Vorteilen: In immer mehr Küchen finden sich Induktionskochfelder. Sie erleichtern das Kochen, sind aber nicht für jeden geeignet. Wenn Sie einen Induktionsherd kaufen, sollten Sie sich vorher über Preise informieren und auch bedenken, dass Sie einen Teil Ihrer übrigen Küchenausstattung auf einen Induktionsherd abstimmen müssen.

Induktionsherd: Schnell, stromsparend, sicher

Einen Induktionsherd zu kaufen hat Vorteile, denn dieser ist leistungsfähiger als herkömmliche Herdtypen. So sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Energiekosten. Dadurch, dass sich der Boden und die Seitenwände des Kochgefäßes erwärmen, wird der Kochvorgang beschleunigt und das Essen kommt rund ein Drittel schneller auf den Tisch als mit klassischen Kochfeldern.

Befindet sich kein Topf auf dem angeschalteten Kochfeld, strahlt dieses keine Wärme ab. Viele Induktionskochfelder schalten automatisch aus, wenn sich kein Geschirr auf der Platte befindet. Wenn Sie einmal vergessen sollten, den Herd auszuschalten, bietet ein Induktionsherd demnach einen zusätzlichen Schutz – besonders wenn Sie Kinder oder Haustiere haben.

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Da sich die Wärme am Boden des Topfes entwickelt, wird die Herdplatte maximal lauwarm. Verbrennungen beim Kochen sind daher nahezu ausgeschlossen und Übergekochtes kann leicht entfernt werden, da es nicht auf der Kochplatte anbrennt.

Risiken und Nachteile eines Induktionsherdes

Steht ein Topf auf dem Induktionsherd, entsteht ein elektromagnetisches Feld. „Ein Teil der Magnetfelder wird nicht durch die Pfannen aufgefangen, weshalb in der Umgebung des Induktionskochherdes auch Magnetfelder auftreten können“, informiert das Schweizer Bundesamt für Gesundheit. Inwiefern diese Felder gesundheitsschädlich sein können, ist noch ungeklärt. Bisher gibt es laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) keine überzeugenden Hinweise auf langfristige gesundheitliche Auswirkungen.

Schwangere sollten zur Sicherheit die Verwendung eines Induktionsherds reduzieren oder sogar ganz darauf verzichten, da die Wirkungen auf das Kind im Mutterleib bislang noch nicht ausreichend erforscht sind. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt zudem Menschen mit Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Implantaten davor, einen Induktionsherd zu kaufen, „da die bei Induktionsherden entstehenden Streufelder möglicherweise die Gerätefunktion beeinflussen können“. Wenn Sie Betroffen sind, sollten Sie sich vor der Anschaffung von Ihrem Arzt beraten lassen.

Induktion: Magnetfeldbelastung verringern

Damit möglichst wenig Strahlung nach außen dringt, sollten Sie nur Pfannen und Töpfe verwenden, die groß genug sind, um die Kochzone vollständig abzudecken. Zudem sollten Sie immer einen Sicherheitsabstand von mindestens fünf bis zehn Zentimetern zum Herd einhalten, verwenden Sie daher einfach die hinteren Kochfelder des Herdes, wenn Sie nicht alle Platten benötigen.

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit empfiehlt zudem keine Metallkochlöffel zu verwenden, damit keine Ableitströme durch den Körper fließen. So können Sie beim Induktionsherd Nachteile wieder ausgleichen.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie einen Induktionsherd kaufen

Achtung: Sie können nur Töpfe und Pfannen mit Böden aus ferromagnetischem Material verwenden und müssen sich gegebenenfalls neue Geräte für Ihren Induktionsherd kaufen. Am besten eignen sich dafür Töpfe aus Stahl, Emaille und Gusseisen. Ungeeignet hingegen sind Edelstahl, Kupfer und Aluminium, da sie einen zu geringen elektrischen Widerstand haben. Die einzige Ausnahme stellen Edelstahltöpfe dar, die speziell für Induktion angefertigt wurden.

Für Induktion geeignete Töpfe und Pannen sind magnetisch. Halten Sie einen Magneten von außen in die Mitte des Topfbodens. Bleibt dieser haften, können Sie den Topf auf einem Induktionsherd verwenden.

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