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Hundeerziehung: Dem Hund das Bellen abgewöhnen

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Hundeerziehung  

Hund das Bellen abgewöhnen: So geht’s

20.02.2014, 12:11 Uhr | uc (CF)

Hundeerziehung: Dem Hund das Bellen abgewöhnen. Wenn ein Hund zu vielen Gelegenheiten bellt, liegt es meist an der falschen Erziehung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn ein Hund zu vielen Gelegenheiten bellt, liegt es meist an der falschen Erziehung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer seinem Hund das Bellen abgewöhnen möchte, muss dafür fast genau so viel Disziplin aufbringen wie der Vierbeiner. Diese Tipps helfen Ihnen bei der Erziehung Ihres Haustiers.

Verhaltensstörung durch falsche Erziehung

Wenn ein Hund unverhältnismäßig viel bellt, dann wird das von Experten als eine Verhaltensstörung betrachtet. In der Regel hat sich der Vierbeiner während seiner Erziehung bestimmte Verhaltensweisen angewöhnt. Dann kann es schwierig werden, wenn Sie dem Hund das Bellen wieder abgewöhnen möchten – unmöglich ist es aber nicht.

Zunächst müssen Sie genau feststellen, in welchen Situationen Ihr Haustier verstärkt bellt. Grund kann zum Beispiel Frust sein, wenn der Hund zu wenig Auslauf bekommt oder zu lange allein zu Haus ist und sich langweilt. Sobald Sie nach Hause kommen, versucht der Vierbeiner dann mit starkem Gebell auf sich aufmerksam zu machen.

Lange Spaziergänge helfen

Ihm einfach nur Auslauf im Garten zu geben, hilft in diesem Fall nicht. "Ein Hund will geistig und körperlich gefordert werden", sagt Katrin Umlauf vom Tierschutzbund in Bonn im Interview mit dem "Focus". Daher sollten Sie mit Ihrem Liebling nicht nur kurz Gassi gehen, sondern ausgedehnte Spaziergänge unternehmen, ihn apportieren lassen, den Hundespielplatz besuchen oder hin und wieder ein Leckerli für ihn auf dem Rundgang verstecken.

Stress als Auslöser

Eine andere Ursache kann darin liegen, dass Ihr Hund gestresst ist oder Angst hat. Dann bellt er beispielsweise andere Spaziergänger oder Artgenossen an. Der Grund dafür: Er glaubt, dass Herrchen oder Frauchen Schutz braucht. Daher ist es wichtig, dass Sie immer souverän und ruhig auftreten und schnell reagieren, wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind. Ihn einfach auszuschimpfen, bringt nichts.

Gehen Sie stattdessen ruhig weiter und verzichten Sie vor allem darauf, ihr Tier zu streicheln, um es zu beruhigen. Hunde betrachten das als Belohnung für ihr Verhalten und fühlen sich dadurch noch mehr angespornt. Wichtig ist in dieser Situation auch, dass Ihr Hund Kommandos beherrscht. Befehle wie "Sitz", "Platz", "Bleib" und "Bei Fuß" sind elementar für die Erziehung Ihres Lieblings.

Hund das Bellen abgewöhnen: Aufmerksamkeit im richtigen Moment

Generell bekommen viele Hunde im falschen Moment Aufmerksamkeit und gewöhnen sich so ihr Fehlverhalten an. Läuft Ihr Vierbeiner beispielsweise bellend zur Tür, wenn es klingelt, sollten Sie ihm nicht hinterherlaufen. Verweisen Sie ihn stattdessen auf seinen Platz, bevor Sie an die Tür gehen. Erst wenn der Hund das getan hat, was Sie von ihm erwarten, dürfen Sie ihn loben.

Ähnlich verhält es sich, wenn Sie Ihrem Hund das Bellen abgewöhnen möchten, weil er nicht ruhig bleibt, wenn Sie die Wohnung verlassen. Lassen Sie Ihren Hund dann Schritt für Schritt über längere Zeiträume allein, immer ein paar Minuten länger als zuvor. Reagieren Sie nicht darauf, wenn Ihr Hund Laut gibt, belohnen Sie ihn aber, wenn er es schafft, ruhig zu bleiben.

Mit einer Therapie dem Hund das Bellen abgewöhnen

Falls Sie mit keinem dieser Tipps Ihrem Hund das Bellen abgewöhnen können, sollten Sie einen Hundetrainer oder einen Tierarzt um Rat fragen. Ein Profi kann genau feststellen, wo es in der Erziehung gehapert hat und gegebenenfalls einen Plan erstellen, nach dem Ihr Hund therapiert wird. Während Sie die Erziehung in die richtigen Bahnen lenken, begutachtet er dann in regelmäßigen Abständen die Fortschritte, die Ihr Hund macht.

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