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Distelfink: Erfahren Sie hier mehr über den Gesang des Vogels

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Bunt und klangvoll  

Distelfink: Erfahren Sie hier mehr über den Gesang des Vogels

22.09.2014, 13:59 Uhr | Ann-Christin Hübner

Distelfink: Erfahren Sie hier mehr über den Gesang des Vogels. Die Erkennungsmerkmale des Distelfink stechen farblich hervor: Roter Kopf und gelbes Flügelband (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Erkennungsmerkmale des Distelfink stechen farblich hervor: Roter Kopf und gelbes Flügelband (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In Deutschland gilt der Distelfink als besonders geschützte Art, in der Schweiz wurde der Singvogel 2003 sogar zum Vogel des Jahres gekürt, um damit auf die zunehmend durch Umweltbelastung bedrohte Nahrungsgrundlage aufmerksam zu machen. Sein natürlicher Lebensraum reicht von Europa bis Zentralasien und Nordafrika.

Aussehen, Nahrung und Gesang

Der Distelfink ist ein heimischer Vogel aus der Familie der Finken, und heißt eigentlich Stieglitz. Zu den typischen Erkennungsmerkmalen zählt seine Farbenpracht: Der rötlich gefärbte Kopf erinnert ein bisschen an einen Clown. Er hat einen langen, spitzen Schnabel und ein grell-gelbes Flügelband. Ansonsten ist das Federkleid des Distelfinken bräunlich und schwarz-weiß.

Der Beiname Distelfink kommt daher, dass der Vogel eine Vorliebe für Distelsamen hat. Tierische Nahrung nimmt er selten zu sich – ab und zu, zum Beispiel während der Brutzeit, frisst er Blattläuse oder Insekten.

Seinen eigentlichen Namen Stieglitz hat der Finke seinem unverkennbaren Gesang zu verdanken. Der typische Ruf des Vogels klingt dem Naturschutzbund NABU zufolge wie "stiglit" oder "didelit". Besonders die Männchen zwitschern diesen Ruf häufig während der Balz und Brutzeit.

Distelfinken artgerecht halten: Nichts für Unerfahrene

Wilde Distelfinken tummeln sich gerne in Wäldern, auf Streuobstwiesen oder an bewachsenen Flussufern. Mit Obstbäumen schaffen Sie in Ihrem Garten eine einladende Atmosphäre für die Singvögel. Wegen ihrer zutraulichen Art werden Stieglitze auch häufig in Käfigen gehalten und gezüchtet. Sie können die Vögel bei Vogelzüchtern oder auf Vogelbörsen kaufen, und sogar im Internet bestellen. Die Entscheidung, sich einen Distelfinken anzuschaffen, sollten Sie allerdings sehr überlegt treffen, da die Haltung der Tiere recht viel Aufwand erfordert.

So sollten Sie Distelfinken nicht einzeln in kleinen Käfigen halten, sondern am besten in Gruppen von mehreren Pärchen in einer geräumigen Gartenvoliere. Darin sollte es neben dem Außenbereich einen geschlossenen Innenraum geben, der im Winter frostfrei ist und im Frühjahr als Nistplatz taugt. Außerdem sollten Sie die Voliere mit Sträuchern bepflanzen und mit Zweigen ausstatten. Auch eine Futter- und Wasserstelle, wo die Finken gemeinsam fressen und sich putzen können, darf nicht fehlen.

Die Fütterung der Stieglitze erfordert ebenfalls Feingefühl. Zum Beispiel sollten Sie im Sommer anderes Futter als während der Wintermonate verwenden. Im Fachhandel werden spezielle Futtermischungen für verschiedene Vogelarten angeboten. Erkundigen Sie sich in Sachen Futter am besten bei einem erfahrenen Vogelhalter oder -züchter.

Stieglitze züchten: Mischlinge und Mutationen

Laien ist die Zucht von Distelfinken generell nicht zu empfehlen, da hierfür Erfahrung und Fachwissen unerlässlich sind, und teilweise eine Zuchtgenehmigung von der Naturschutzbehörde erforderlich ist. Professionelle Züchter von Distelfinken gibt es hierzulande viele, einige von ihnen führen auch eigene Webseiten.

Wenn Sie sich einen Stieglitz zulegen möchten, sollten Sie sich über die unzähligen Unterarten und Mutationen informieren. Neben der Reinzucht von Unterarten, wie Stieglitz Major oder -Parva, gibt es einfache Mischlinge. Beispielsweise werden die Finken gerne mit exotischen Vögeln wie Kanarien gekreuzt.

Zusätzlich gibt es die sogenannte Mutationszucht, bei der bestimmte Merkmale, wie Farben der Federn, durch Zucht gezielt hervorgehoben werden können. Diese Art der Zucht ist bei Vogelfreunden umstritten und unter Naturschützern verpönt, da der ursprüngliche in der Natur lebende Distelfink dadurch in Vergessenheit gerate.

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