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Aschermittwoch: Die Bedeutung des Aschenkreuzes

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Brauch und Symbol  

Was das schwarze Aschenkreuz auf der Stirn bedeutet

12.03.2018, 22:50 Uhr | Ron Schlesinger, t-online.de

Aschermittwoch: Die Bedeutung des Aschenkreuzes. Aschenkreuz auf der Stirn einer Gläubigen: Es steht symbolisch für die Vergänglichkeit des Lebens auf der Erde. (Quelle: dpa/Achim Scheidemann)

Aschenkreuz auf der Stirn einer Gläubigen: Es steht symbolisch für die Vergänglichkeit des Lebens auf der Erde. (Quelle: Achim Scheidemann/dpa)

Zum Faschingsende wird Gläubigen ein Aschenkreuz auf die Stirn gemalt. Wir erklären Ihnen, was es mit diesem Brauch am Aschermittwoch auf sich hat.

Nach den tollen Tagen beginnt für die Christen der westlichen Welt die bis Ostern dauernde 40-tägige Fastenzeit. Für viele Gläubige ist das auch eine Zeit der Besinnung und des Verzichts – aber warum eigentlich? Hier lesen Sie die vier wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Aschermittwoch.

Was ist der Aschermittwoch?

Seinen Namen verdankt der Tag einem kirchlichen Brauch aus dem Mittelalter: Am ersten Mittwoch nach Rosenmontag legten Gläubige, die für eine schwere Schuld büßen mussten, ein sogenanntes Bußgewand an. Zudem wurden sie mit Asche bestreut. Daher kommen auch die Redewendungen "in Sack und Asche gehen" und "Asche aufs Haupt". Die Asche gilt dabei als ein Symbol für Trauer und Buße.

Was bedeutet das Aschenkreuz auf der Stirn?

Von dieser mittelalterlichen Praxis hat sich bis heute ein Brauch erhalten: die Aschenbestreuung. So lassen sich Christen in Gottesdiensten am Aschermittwoch ein Kreuz aus Asche auf die Stirn zeichnen – mit den Worten: "Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst."

Aus was besteht die Asche für diese Bußpraxis?

Die geweihte Asche stammte ursprünglich aus den verbrannten Palmwedeln, die am Palmsonntag des Vorjahres an Märtyrer oder Heilige verliehen wurden. Auch heute werden für das traditionelle Kreuzzeichen Palm- oder Buchsbaumzweige am Aschermittwoch verbrannt und gegebenenfalls gesiebt, damit keine Fremdkörper die Gläubigen verletzen. Vorher wird die Asche mit Weihwasser besprengt.

Für was steht das Aschenkreuz heute noch?

Heute bekennen sich die Christen mit dem Aschenkreuz auf ihrer Stirn zu ihrem Glauben. Es ist kein Zeichen von Tod und Trauer wie noch im Mittelalter, sondern eher das Symbol des Anfangs und die Hoffnung auf Auferstehung.

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche
  • kathweb Lexikon Kirche & Religion

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