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Demenz und Alzheimer: Kranke überfordert schon leichter Stress

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Hilfe bei Demenz  

Demenzpatienten nicht überfordern - Unruhe mit Spaziergängen gegensteuern

04.05.2016, 14:19 Uhr | dpa-tmn

Demenz und Alzheimer: Kranke überfordert schon leichter Stress. Demenzkranke sollte man nicht mit Stress überfordern. (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)

Demenzkranke sollte man nicht mit Stress überfordern. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa)

Sich nicht erinnern können - das verbinden viele mit Demenz. Aber auch andere Merkmale können mit der Krankheit einhergehen. Etwa eine Änderung des Verhaltens oder emotionale Symptome wie Antriebslosigkeit, Aggressivität oder auch Unruhe.

Bei Unruhe können Angehörige versuchen, Betroffene mit Bewegung etwa in Form eines Spaziergangs zu beruhigen, empfiehlt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Aber auch Stress und Überforderung sollte man dann möglichst meiden. Bei Antriebslosigkeit kann man versuchen, Betroffene in Alltagsaufgaben einzubeziehen. Ihr Wohlbefinden hänge auch davon ab, ob sie sich nützlich und wertgeschätzt fühlen.

Partner mit Demenz nicht immer verbessern

Hat der Partner Demenz, sollte man ihn nicht ständig korrigieren. Das gilt etwa, wenn er nach dem Vater fragt, der längst tot ist, oder zur Arbeit gehen will, obwohl er lange Rentner ist. Darauf weist das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hin. Es mache dann Sinn, Anteil zu nehmen und etwa zu sagen "Du vermisst Deinen Vater".

Korrigiert man den Betroffenen, kann es sein, dass er wütend wird. Denn auf das Verhalten des Betroffenen hat es möglicherweise einen Einfluss, ob er sich verstanden und sicher fühlt oder ob er das Gefühl hat, dass der andere ihn verwirrt oder ihm sogar Angst macht.

Bei Demenzpatienten besonders auf Anzeichen für Schmerzen achten

Können pflegebedürftige Menschen sich etwa wegen einer fortgeschrittenen Demenz nicht mehr mitteilen, sollten pflegende Angehörige genau auf Anzeichen für Schmerzen achten. Diese können sich etwa durch Unruhe oder Aggressivität äußern. Aber auch ein angespannter oder ängstlicher Gesichtsausdruck kann ein Zeichen dafür sein. Darauf weist das Zentrum für Qualität in de Pflege (ZQP) hin. Auch eine verkrampfte Haltung, Schwitzen, Umherlaufen und Schaukeln können Ausdruck von Schmerzen sein. In der Regel können Schmerzen auch bei Demenz gut behandelt werden, deshalb sollte man sie vom Arzt abklären lassen und nicht als altersbedingt hinnehmen.

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