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Kühen bloß nicht in die Augenschauen!

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"Die Alm ist kein Streichelzoo"  

Kühen bloß nicht in die Augen schauen!

08.10.2015, 11:15 Uhr | Hans-Werner Rodrian, srt

Kühen bloß nicht in die Augenschauen!. Der Kuh-Knigge soll Unfälle zwischen Wanderern und den Rindviechern verhindern. (Quelle: imago/Eibner)

Der Kuh-Knigge soll Unfälle zwischen Wanderern und den Rindviechern verhindern. (Quelle: Eibner/imago)

Nach blutigen Zwischenfällen zwischen Mensch und Tier auf den Almen gibt es in Tirol inzwischen einen Benimm-Guide für Wanderer. Die wichtigsten Hinweise lesen Sie hier.

Sie sehen so gemütlich aus: Kühe auf der Alm. Doch die friedlichen Vegetarier können sich blitzschnell in schnaubende Angreifer verwandeln, wenn man sie reizt. Schon mehrfach wurden in diesem Jahr Wanderer in den Tiroler Alpen von Kühen angegriffen und einige sogar tödlich verletzt. Darauf hat die Tiroler Landwirtschaftskammer mit einer Infobroschüre reagiert.

Fehleinschätzung "statt Killer-Kühen"

Der Kuh-Knigge heißt "Die Alm ist kein Streichelzoo" und enthält Ratschläge, wie man als Urlauber mit den Rindviechern auf der Weide umgehen soll. Denn über eins sind sich die Fachleute einig: Das Problem sind nicht die "Killer-Kühe", wie sie im Boulevardfernsehen bereits genannt wurden. Schuld sind vielmehr die Touristen, die das Verhalten der auf den Almen frei herumlaufenden Tiere oft völlig falsch einschätzen.

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ruhe bewahren!

Der wichtigste Ratschlag für tierische Begegnungen am Berg lautet: Ruhe bewahren. Vermeiden sie hektische Bewegungen und laute Geräusche - diese schrecken die Tiere nur auf und machen sie nervös.

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Abstand halten!

Mindestens 20 bis 30 Meter zur weidenden Herde empfiehlt die Broschüre. Der Sicherheitsabstand gibt Ihnen auch im Fall der Fälle Zeit, sich aus dem Staub zu machen.

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Augenkontakt meiden!

Schauen Sie den Rindviechern nicht direkt in die Augen, das mögen sie nicht. Sie können die Kühe auch im Auge behalten ohne direkten Augenkontakt aufzunehmen.

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Von Kälbern fernhalten!

Auf keinen Fall sollte man auf die Kälber zugehen und sie zu streicheln versuchen. Das empfinden die Muttertiere als Provokation und gehen ihrerseits unvermittelt zum Angriff über.

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hunde an die Leine nehmen!

Bei allen Vorfällen dieses Sommers waren Wanderer mit Hund beteiligt. Eine gefährliche Konstellation, so die Fachleute: Denn eine Kuh sieht im Hund stets eine potenzielle Bedrohung. Deshalb, so der dringende Rat, muss auch ein noch so folgsamer Hund stets an der Leine über die Weiden geführt werden.

Das tun Sie im Notfall

Falls die Rindviecher aber tatsächlich angreifen, raten die Experten zum Gegenteil: Dann sollte man den Hund schnellstens ableinen. Denn die Kühe sehen ja in ihm den Feind, sie werden deshalb ihn verfolgen und nicht den Halter, der währenddessen den Gefahrenbereich verlassen kann. Um den Hund muss man dabei keine Angst haben: Der ist im Gegensatz zum Menschen schnell genug um zu flüchten.

Kommt eine Kuh trotz allem bedrohlich auf den Menschen zu, heißt es Ruhe bewahren und langsam die Weide zu verlassen. Keinesfalls sollte der Mensch dem Tier den Rücken zudrehen. Steht die Kuh so nah, dass man ihren Atem geradezu spüren kann, schnaubt sie vielleicht noch und scharrt mit den Hufen wie ein Stier in der Arena, dann hilft nur noch eins, so die Tiroler Kuhkenner: "Versetzen Sie dem Rind im absoluten Notfall mit dem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase." Und dann heißt es hoffen, dass es abdreht.

Weitere Informationen:

Die Infobroschüre "Die Alm ist kein Streichelzoo" ist kostenlos bei der Tirol Werbung und als Gratisdownload im Internet (tirol.lko.at) erhältlich.

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