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Uluru: Klettertouren auf Australiens "Heiligem Berg" bald verboten

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Touristen unerwünscht  

Klettertouren auf Australiens "Heiligen Berg" bald verboten

01.11.2017, 14:36 Uhr | Subel Bhandari, dpa; msc. t-online.de

Kletter-Verbot für Australiens Uluru (Screenshot: Reuters)
Kletter-Verbot für Australiens Uluru

Heiligstätte der Aborigenes darf ab 2019 nicht mehr betreten werden

Ab sofort herrscht Kletter-Verbot für Touristen am Ayers Rock. (Quelle: Reuters)


Aborigines hatten sich seit Jahren dafür eingesetzt, den Gipfel des Uluru für Touristen sperren zu lassen. Jetzt ist es soweit. Auf ihren "heiligen Berg" Uluru, besser bekannt als Ayers Rock dürfen in Zukunft keine Touristen mehr klettern.

Damit kam die Verwaltung des Nationalparks Uluru-Kata Tjuta im Herzen des Kontinents am 1. November 2017 Forderungen nach, die von Australiens Ureinwohnern, den Aborigines, schon seit vielen Jahren erhoben wurden. Das Verbot soll allerdings erst 2019 in Kraft treten.

Eines der bekanntesten Wahrzeichen Australiens

Der Uluru - ein Felsblock, der in den verschiedensten Rot- und Brauntönen leuchtet – ragt mitten in der Wüste etwa 350 Meter in die Höhe. Er gehört zu Australiens bekanntesten Sehenwürdigkeiten. Mehr als 250.000 Touristen nehmen jedes Jahr lange Reisen auf sich, um in das abgelegene Gebiet zu kommen. Mehr als 30.000 klettern dann auch tatsächlich nach oben. Der Berg gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

Der Aufstieg ist anstrengend und auch gefährlich. Auf der 1,6 Kilometer langen Strecke kamen schon mindestens 36 Menschen ums Leben, viele davon nach einem Herzinfarkt. Bei Regen oder großer Hitze ist der Aufstieg bereits heute verboten. Zudem wurde bisher an alle Besucher appelliert, auf die Gefühle der Aborigines Rücksicht zu nehmen.

Heiliges Gelände für Ureinwohner

Damit ist es jetzt allerdings nicht mehr getan. Die Parkbehörde beschloss einstimmig, vom übernächsten Jahr an alle Klettertouren zu verbieten. Der Aborigines-Stamm der Anangu, die seit mindestens 30.000 Jahren in der Nähe leben, hatte dies schon seit langem gefordert. Der Vorsitzende der Behörde, Sammy Wilson – selbst ein Anangu –, sagte: "Das ist für uns heiliges Gelände. Kein Spielplatz und auch kein Themenpark wie Disneyland."

Der Name Uluru wurde bis in die 90er Jahre fast ausschließlich von Aborigines verwendet. Inzwischen hat er sich international durchgesetzt. Zuvor war in und außerhalb Australiens die englische Bezeichnung Ayers Rock üblich. Der Name geht auf den ehemaligen Premierminister Südaustraliens, Henry Ayers, zurück.

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