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Heiserkeit: Schnelle Hilfe bei Krächzen im Hals

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HEISERKEIT  

Schnelle Hilfe bei Krächzen im Hals

09.02.2009, 11:36 Uhr | ag/mit Material von AP

Gesundheit: Heiserkeit ist in den Wintermonaten weit verbreitet. (Foto: imago)Heiserkeit ist in den Wintermonaten weit verbreitet. (Foto: imago)Rauchig, kratzig oder sexy - die Stimme ist ein Teil unserer Persönlichkeit. Problematisch wird es jedoch, wenn sie wegbleibt oder nur noch ein heiseres Krächzen aus dem Mund gelangt. Im Winter kennt fast jeder das raue Gefühl im Hals nur zu gut.Schuld daran ist weniger die Kälte draußen, sondern die geheizte, trockene Luft in den Wohnungen und Büros. Sie trocknet die Schleimhäute aus und sorgt dafür, dass sich Bakterien dort blitzartig ausbreiten. Telefonieren oder die Kommunikation bei der Arbeit werden dann nahezu unmöglich. Hält der Zustand länger an, sollte ein Arzt aufgesucht werden, sonst könnte die Heiserkeit bleiben.



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Nach spätestens zwei bis drei Wochen zum Arzt

"Meist entsteht Heiserkeit als Folge einer Entzündung im Kehlkopfbereich", erklärt der Ärztliche Leiter der Klinik und Poliklinik für Hör-, Stimm- und Sprachheilkunde am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, Markus Hess. Die so genannten Stimmlippen können dann wegen Entzündungsreaktionen nicht mehr frei schwingen. Nach dem Ende der Entzündung normalisiert sich die Stimme wieder. Tabakrauch und Alkohol, eine Überlastung der Stimme oder auch Pseudokrupp - eine Schleimhautentzündung im Kehlkopfbereich - führen häufig ebenfalls zu einer heiseren Stimme und einer Beeinträchtigung der Stimmlippen. "Bessert sich die Heiserkeit nach zwei bis drei Wochen nicht, sollte unbedingt ein HNO-Arzt aufgesucht werden", rät Hess. Denn mit einer rechtzeitigen Therapie kann verhindert werden, dass die Heiserkeit chronisch wird.

Finger weg von Koffein und scharfen Hustenbonbons

Um zu verhindern, dass der Hals rau wird und die Stimme versagt, kann jeder etwas tun. Vor allem Trinken hilft. Zweieinhalb Liter Leitungswasser am Tag sind ideal. Getränke wie Kaffee, Schwarztee oder Grüntee sind dagegen weniger geeignet. Das dort enthaltene Koffein nimmt negativen Einfluss auf den Muskeltonus und die Schleimhäute. Auch scharfe Hustenbonbons schaden der angeschlagenen Stimme. Der Grund: In vielen Präparaten sind die "Scharfmacher" Capsaicin und Menthol enthalten. Das scharfe ätherische Öl hilft zwar durchzuatmen, ist aber für die empfindlichen Stimmorgane genau das Verkehrte, wenn sie bereits angegriffen sind.

Hausmittel, die garantiert helfen

Um den Schleim im Hals zu lösen und die Schleimhäute feucht zu halten, haben sich Kräutertees bewährt. Ein beliebtes Hausmittel gegen das Krächzen im Hals sind auch salzige Suppen oder Brühe, die Sie am besten kurz vor dem Schlafen zu sich nehmen. Sie töten Keime und hemmen die Entzündung. Viele Betroffene schwören auch auf Halswickel. Tauchen Sie ein kleines Handtuch in Quark und Zwiebeln und legen sie es um den Hals, bis der Quark getrocknet ist. Das wirkt lindernd auf die innere Halswunde und beschleunigt den Heilungsprozess. Beim Schlafen sollten Sie Ihren Kopf etwas höher betten. So können Sie den Schleim besser abhusten.

Gurgeln, bis die Stimme wiederkommt

Die ätherischen Öle in Salbei- und Kamillentee haben sich gegen Entzündungen im Hals- und Rachenbereich bewährt und wirken bei Heiserkeit manchmal Wunder. Kochen Sie zwei Teelöffel Salbeiblätter oder Kamillenblüten in einem halben Liter Wasser auf und lassen Sie das Ganze 15 Minuten zugedeckt ziehen. Dann gurgeln Sie mit der noch heißen Flüssigkeit circa fünf bis zehn Minuten. Den Tee spucken Sie hinterher wieder aus.

Bei Heiserkeit am besten nicht mal flüstern

Wer trotz aller Vorsicht seine Stimme verloren hat, sollte idealerweise überhaupt nicht sprechen und die Stimme komplett für zwei bis drei Tage schonen. Wer das nicht machen kann, sollte vor allem nicht flüstern: Denn dann strengt seinen Stimmapparat noch viel mehr an. Also: Selbst wenn nicht viel herauskommt, dann am besten ganz normal sprechen, so gut es geht.


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