30.10.2012, 13:12 Uhr | akl
Verändern Leberflecken ihre Farbe oder Form, werden sie größer oder ungleichmäßig, sollten sie einem Hautarzt gezeigt werden. Doch was ist, wenn Leberflecken jucken? Kann das auch ein Warnzeichen für schwarzen Hautkrebs sein? Was Sie über die kleinen, braunen Hautveränderungen wissen sollten.
Leberflecken an sich sind harmlos. Sie können von Geburt an bestehen oder sich im Laufe des Lebens auf der Haut bilden. Aus ihnen kann sich allerdings ein bösartiger Hauttumor entwickeln. Doch es sind nicht nur die optischen Veränderungen von Leberflecken, bei denen man aufmerksam werden sollte. Juckreiz kann ebenfalls ein Warnzeichen sein. In einem solchen Fall sollte sich ein Hautarzt die betroffene Stelle schnellstmöglich anschauen. Das gilt auch, wenn die braunen Flecken immer wieder brennen, stechen oder schmerzen.
Ebenso verdächtig sind kleine, spontane Blutungen an den Leberflecken. Diese sollten auf jeden Fall geklärt werden. Ein weiteres Warnzeichen kann es sein, wenn die, in einem Leberfleck befindlichen Haare plötzlich ausgehen.
Weißer Hautkrebs ist in den meisten Fällen hautfarben. Am häufigsten betroffen sind der Kopf und das Gesicht. Meist beginnt er mit einer kleinen entzündeten Stelle, die nicht abheilt und häufig juckt und nässt. Typisch ist auch eine Krustenbildung oder Verhornung der betroffenen Stelle. Auch in einem solchen Fall muss ein Arzt hinzugezogen werden.
Zudem empfiehlt die Deutsche Krebsgesellschaft, ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre die Haut und die Leberflecken im Rahmen des gesetzlichen Hautkrebsscreenings untersuchen zu lassen.
Hautärzte raten zudem, Pigmentmale, die ständiger Reibung ausgesetzt sind, vorsorglich entfernen zu lassen. Das betrifft Leberflecken am Hosenbund, im Bereich der BH-Träger und an den Fußsohlen. Aber auch für Male, die durch Reibung nässen oder gar bluten. Andauernde Reibung kann den Leberfleck reizen und irritieren - und so den Übergang zu einer bösartigen Veränderung fördern.
Die ABCDE-Regel gibt eine erste Orientierung über mögliche Veränderungen der Leberflecken. Wichtig ist, dass man seine Leberflecken immer wieder untersucht. Denn nur wer sie kennt, erkennt Veränderungen und kann frühzeitig einen Arzt aufsuchen. Dieser untersucht den Leberfleck mit einer Lupe und macht Fotos von den Auffälligkeiten. So können Wachstum und Veränderungen erkannt und analysiert werden. Im Bedarfsfall werden die Pigmentmale dann entfernt.
Aber auch andere Hautveränderungen sollten sorgfältig beobachtet werden. Das gilt für die Bildung verhornter Stellen im Bereich des Gesichts ebenso wie für entzündete Stellen, die nicht abheilen, nässen und öfter mal jucken.
Quelle: akl
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