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Haarausfall: Benedikt Höwedes ließ sich Haare verpflanzen

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"Für Glatze zu jung"  

Höwedes ließ sich Haare verpflanzen

13.08.2014, 11:55 Uhr | Nina Bürger

Haarausfall: Benedikt Höwedes ließ sich Haare verpflanzen. Der Haarausfall von Fußballer Benedikt Höwedes war während der WM 2014 deutlich sichtbar.  (Quelle: Ima Ulmer/ Teamfoto)

Der Haarausfall von Fußballer Benedikt Höwedes war während der WM 2014 deutlich sichtbar. (Quelle: Ima Ulmer/ Teamfoto)

Auch junge, durchtrainierte Sportler leiden an Haarausfall. Deshalb ließ sich nach BVB-Trainer Jürgen Klopp nun auch der Nationalkicker Benedikt Höwedes (26) Eigenhaar vom Hinterkopf auf den Vorderkopf verpflanzen, wie er gegenüber der "Bild" bestätigt.

"Ja, ich habe mich einer Haartransplantation unterzogen. Warum auch nicht? Ich stehe dazu", so der Fußballer. Der finale Auslöser für den Eingriff seien User-Kommentare während des WM-Regenspiels Deutschland-USA gewesen, in denen die großen Geheimratsecken des Spielers thematisiert wurden. "Ich hatte sowieso vor, das machen zu lassen. Aber natürlich ist der Haaransatz bei Regen deutlich zu sehen und mir war anschließend klar: Okay ich mach's direkt nach der Rückkehr", so Höwedes zur "Bild".

Zu jung für eine Glatze

Haarausfall belastet viele Männer, da volles Haar mit Jugend und Vitalität in Verbindung gebracht wird. Auch bei dem WM-Spieler sei der Haaransatz im letzten halben Jahr immer weiter nach hinten gerutscht. "Für eine Glatze fühle ich mich noch zu jung. Das ist doch eine super Möglichkeit, für ein paar Jahre noch ein paar mehr Haare auf dem Kopf zu haben", sagt der Schalker.

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Unkompliziert war der in einer Düsseldorfer Klinik durchgeführte Eingriff aber nicht: Nach der OP musste Höwedes eine Ruhepause einlegen. "Die acht bis zehn Tage mit Schwellungen taten schon ziemlich weh. Jetzt muss ich Geduld haben", sagte er der "Bild".

Das geschieht bei der Haartransplantation

Bei einer Haartransplantation werden die Haare samt Haarfolikel verpflanzt. Bei dem Folikel handelt es sich um das Teilchen in der Kopfhaut, das die Haarwurzel umhüllt und das Haar in der Kopfhaut verankert. Der Arzt entnimmt dann die Spenderfolikel unter örtlicher Betäubung am Hinterkopf. Die Wunde wird genäht. An der kahlen Stelle, an der die Haare wachsen sollen, werden danach Löcher in die Kopfhaut gestanzt, in die die Folikel eingesetzt werden. Die Haar-OP dauert rund fünf Stunden. Bis die neuen Haare wachsen, dauert es circa drei Monate. Der Eingriff kostet mindestens 2000 Euro.

Geheimratsecken: anlagebedingter Haarausfall

Beim medizinisch relevanten Haarausfall lassen sich drei Arten unterscheiden. Der so genannte anlagebedingte (androgenetische) Haarausfall ist bei etwa 90 Prozent der Betroffenen verantwortlich für den Kahlschlag von der Stirn aufwärts. Ein kahl werdender Hinterkopf und Geheimratsecken sind die klassischen Anzeichen. Auslöser ist eine angeborene Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron.

Lieber nicht selbst therapieren

Da diese Hormonsensibilität angeboren ist, lässt sich androgenetische Haarausfall zwar nicht verhindern, aber die  Behandlungsmöglichkeiten sind inzwischen vielfältig. Besonders effektiv sind Kopfhauttinkturen mit Alfatradiol, Aminexil oder Minoxidil. Diese Wirkstoffe hemmen die Sensibilität der Haarwurzel gegen Testosteron. Experten raten jedoch dazu, auf eigene Therapieversuche zu verzichten. Wirksame Mittel gegen medizinisch relevanten Haarverlust bekommt man nur durch den Arzt.

Tiefe Einblicke: diffuser Haarausfall

Keine Seltenheit ist der so genannte diffuse Haarausfall. Die Haare dünnen gleichmäßig aus, so dass man bis zur Kopfhaut durchsehen kann. Grund hierfür: Die Haarwurzeln werden über die Blutbahnen nur unzureichend mit Nährstoffen versorgt, so dass sie auf Dauer verkümmern und ein Haarwachstum verhindern. Mögliche Ursachen sind körperliche Belastungen wie schwere Infektionen, Stress, Medikamente, Nährstoffmangel (auch durch Diäten) oder Schilddrüsenfehlfunktionen.

Leerstellen-Überschuss: kreisrunder Haarausfall

Ursache Nummer drei heißt Alopezia areata, besser bekannt als kreisrunder Haarausfall. Plötzlich auftretende, kreisrunde Kahlstellen sind dafür typisch. Der kreisrunde Haarausfall tritt jedoch eher selten auf und seine Ursache ist noch nicht vollständig geklärt. Experten vermuten, dass Defekte im Immunsystem eine Rolle spielen. Auch hier ist es ratsam, frühzeitig einen Experten zu konsultieren. Bei einer frühzeitigen Versorgung ist mittlerweile jedoch jede Art von Haarausfall gut behandelbar.

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