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Demonstranten wollen Rücktritt des Ukrainischen Präsidenten

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Proteste in der Ukraine  

Tausende fordern Präsidenten zum Rücktritt auf

17.12.2017, 16:24 Uhr | js, dpa-AFX, t-online.de

Um Präsident Petro Poroschenko zu schwächen, versuchten Anhänger Saakaschwilis, ein Kulturzentrum am Maidanplatz zu besetzen. (Screenshot: Reuters)
Tausende fordern Poroschenko zum Rücktritt auf

Um Präsident Petro Poroschenko zu schwächen, versuchten Anhänger Saakaschwilis, ein Kulturzentrum am Maidanplatz zu besetzen.

Um Präsident Petro Poroschenko zu schwächen, versuchten Anhänger Saakaschwilis, ein Kulturzentrum am Maidanplatz zu besetzen. (Quelle: Reuters)


Demonstranten fordern den Rücktritt des ukrainischen Präsidenten. Angeführt werden sie von dessen Ex-Vertrautem, der heute sein größter Gegner ist.

Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben am Sonntag mehrere Tausend Menschen für eine Amtsenthebung von Präsident Petro Poroschenko demonstriert. Nach örtlichen Medienberichten nahmen rund 6000 bis 10 000 Menschen teil. Die Behörden schätzten die Teilnehmerzahl auf nur etwa 2000 Menschen. Rund 1000 Polizisten sicherten den Marsch.

Angeführt wurde die Demonstration von Georgiens Ex-Staatschef Michail Saakaschwili. Er war einst ein enger Vertrauter Poroschenkos. Der ließ ihn ins Land, machte ihn zum Gouverneur der Provinz Odessa und gab ihm die Staatsbürgerschaft.

Saakaschwilli ist heute staatenlos

Als Saakaschwili aber politische Ambitionen zeigte und Poroschenko öffentlich scharf kritisierte, zerrüttete sich das Verhältnis. Saakaschwilli verlor seine Staatsbürgerschaft und ist jetzt staatenlos. Nur gegen Widerstände und Drohungen reiste er wieder ins Land ein – jetzt versucht er offenbar, sich gegen Poroschenko in Stellung zu bringen.

Mittlerweile wirft ihm die Staatsanwaltschaft die Organisation eines Staatsstreiches mit finanzieller Unterstützung einer kriminellen Organisation vor. Der 49-Jährige soll umgerechnet mehr als 400 000 Euro aus dem Umfeld des nach Russland geflüchteten Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch für die Organisation der seit Oktober andauernden Proteste angenommen haben.

Erst am vergangenen Montag war er nach einer vorläufigen Festnahme von einem Gericht freigelassen worden.

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