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AfD will strengere Regeln für Abtreibung zum "Überleben des Volkes"

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AfD will strengere Regeln für Abtreibung  

Parteivize spricht von "Überleben des eigenen Volkes"

21.08.2014, 16:52 Uhr | AFP

AfD will strengere Regeln für Abtreibung zum "Überleben des Volkes". Die Alternative für Deutschland (AfD) erwägt eine Volksabstimmung zur Verschärfung der Abtreibungsgesetze. Durch einen solchen Schritt könnte dem Kindermangel in Deutschland entgegengewirkt werden, sagte AfD-Bundessprecherin Frauke Petry (Quelle: dpa / picture alliance / Stefan Sauer)

AfD-Bundessprecherin Frauke Petry irritiert mit nationalistischen Aussagen. (Quelle: dpa / picture alliance / Stefan Sauer)

Die Alternative für Deutschland (AfD) erwägt eine Volksabstimmung zur Verschärfung der Abtreibungsgesetze. Durch einen solchen Schritt könnte dem Kindermangel in Deutschland entgegengewirkt werden, sagte AfD-Bundessprecherin Frauke Petry der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

"Die deutsche Politik hat eine Eigenverantwortung, das Überleben des eigenen Volkes, der eigenen Nation sicherzustellen", sagte Petry, die Spitzenkandidatin der AfD für die Landtagswahl in Sachsen ist. Wünschenswert sei, dass eine deutsche Familie drei Kinder habe.

Provozierende Äußerungen mit nationalistischem Touch

Viele Mitglieder der Partei seien mit der derzeitigen Abtreibungsregelung im Paragrafen 218 nicht zufrieden, sagte Petry, die selbst vierfache Mutter ist. Dem Gesetz zufolge sind Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft straffrei, wenn die Frau eine vorschriftsmäßige Beratung vorweist.

UMFRAGE: AFD-ÄUßERUNGEN
Was halten Sie von den Äußerungen der AfD-Sprecherin?

Immer wieder fallen AfD-Mitglieder durch nationalistisch beziehungsweise ultrakonservativ gefärbte Äußerungen auf. Offiziell kämpft die Partei gleichzeitig gegen ein extrem rechtes Image und will sich als bürgerliche Kraft positionieren.

Reale Chancen auf Einzug in Landtag

Bei der Wahl in Sachsen am 31. August hat die eurokritische AfD, realistische Chancen, erstmals in einen deutschen Landtag einzuziehen. Auch bei den Wahlen in Thüringen und Brandenburg Mitte September hat sie Umfragen zufolge Aussichten auf ein Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde.

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