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Via Twitter: Donald Trump verhöhnt Hurrikan-Opfer von Puerto Rico

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Sturmopfer auf Puerto Rico  

Trump: "Sie wollen, dass alles für sie gemacht wird"

02.10.2017, 11:01 Uhr | AFP, jmt

Donald Trump wirft den Opfern des Hurrikans "Maria" in Puerto Rico vor, die Hände in den Schoß zu legen. Er twitterte: "Sie wollen, dass alles für sie gemacht wird." (Screenshot: Reuters)
Trump kritisiert Sturmopfer von Puerto Rico

Donald Trump wirft den Opfern des Hurrikans "Maria" in Puerto Rico vor, die Hände in den Schoß zu legen. Er twitterte: "Sie wollen, dass alles für sie gemacht wird."

Das Ausmaß der Zerstörung auf Puerto Rico ist kaum überschaubar. Trump sagt, es gebe genug Hilfen. (Quelle: t-online.de)


Die Menschen in Puerto Rico kämpfen mit den schweren Sturmschäden, Häuser und Infrastruktur sind zerstört – US-Präsident Donald Trump wirft den Bewohnern der Insel aber vor, die Hände in den Schoß zu legen. "Sie wollen, dass alles für sie gemacht wird", erklärte der Präsident in einem Tweet, den er von seinem Luxus-Golfressort absetzte.

Tatsächlich sei die Bewältigung der Sturmfolgen aber eine Gemeinschaftsaufgabe. Und 10.000 vom US-Militär entsandte Helfer leisteten auf Puerto Rico derzeit "großartige Arbeit". Insbesondere beklagte sich Trump über die Bürgermeisterin der Inselhauptstadt San Juan, Carmen Yulin Cruz. Diese hatte mit scharfen Worten ausbleibende Hilfen der Regierung für das US-Außengebiet nach Hurrikan "Maria" kritisiert.

Kein Stimmrecht bei US-Wahlen

Puerto Rico zählt zu jenen US-Territorien, die zwar der Regierung in Washington unterstehen, aber kein Bundesstaat der USA sind. Die Einwohner haben die US-Staatsbürgerschaft, dürfen aber nicht an der Präsidentschaftswahl teilnehmen.

Menschen waten in der Nähe einer durch Hurrikan "Maria" zerstörten Tankstelle durch überflutete Straßen. (Quelle: AP/dpa/Carlos Giusti)Menschen waten in der Nähe einer durch Hurrikan "Maria" zerstörten Tankstelle durch überflutete Straßen. (Quelle: Carlos Giusti/AP/dpa)

Trump entgegnete der Bürgermeisterin via Twitter, noch vor einigen Tagen sei sie sehr höflich gewesen. Nun aber sei ihr von den oppositionellen Demokraten in Washington eingeredet worden, sie müsse "gemein zu Trump" sein. Die Bürgermeisterin wie auch andere in Puerto Rico zeigten "armselige Führungsqualitäten" und seien nicht in der Lage, ihre Arbeiter zu Hilfseinsätzen zu bewegen, erklärte der US-Präsident. Am Dienstag wird er zu einem Besuch in Puerto Rico erwartet.

Irma Maldano steht mit ihrem Vogel Sussury in den Trümmern ihres Hauses. Der Hurrikan «Maria» hat auf der Insel Fabriken und Häuser zerstört, die Stromversorgung ist kollabiert. (Quelle: dpa/Carol Guzy)Irma Maldano steht mit ihrem Vogel Sussury in den Trümmern ihres Hauses. Der Hurrikan «Maria» hat auf der Insel Fabriken und Häuser zerstört, die Stromversorgung ist kollabiert. (Quelle: Carol Guzy/dpa)

Kritiker werfen Trump vor, auf die Zerstörungen in dem größtenteils von Latinos bewohnten Territorium langsamer reagiert zu haben als auf die Schäden in den US-Bundesstaaten Texas und Florida nach den Hurrikanen "Harvey" und "Irma". "Alles wurde ausgelöscht", sagte Trump daraufhin. Die Häuser seien zerstört, ebenso ganze Fabrikanlagen, das Stromnetz sei zusammengebrochen und die Abwasserleitungen kaputt. "Wir müssen dort komplett von Null anfangen."

Später relativierte Trump seine Äußerungen, lobte die Kongressabgeordnete Puerto Ricos und versuchte, die Aufmerksamkeit auf die Helfer im Einsatz zu lenken.

Durch die jüngsten Stürme wurden auf Puerto Rico mindestens 13 Menschen getötet, die Infrastruktur der Karibikinsel wurde schwer beschädigt. Nach wie vor sind viele der 3,4 Millionen Einwohner ohne Strom, ohne Trinkwasser und ohne Telefonverbindungen. Nur eines von 69 Hospitälern auf der Karibikinsel arbeitet derzeit in vollem Umfang, 55 weitere teilweise. Noch immer ist der Stromausfall auf der 3,4-Millionen-Einwohner-Insel eine der größten Herausforderungen.

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