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Argentinien: Forscher entdecken Riesen-Dinosaurier mit Mini-Armen

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Neue Dinosaurier-Art  

Forscher entdecken Riesen-Fleischfresser mit Mini-Armen

14.07.2016, 13:35 Uhr | AP, dpa

Argentinien: Forscher entdecken Riesen-Dinosaurier mit Mini-Armen. Der argentinische Paläontologe Sebastian Apesteguia posiert vor einer Replik des entdeckten Saurierskeletts. (Quelle: AP/dpa)

Der argentinische Paläontologe Sebastian Apesteguia posiert vor einer Replik des entdeckten Saurierskeletts. (Quelle: AP/dpa)

Ein acht Meter großer Fleischfresser mit winzigen Armen: Forscher haben in Argentinien die Fossilien eines Dinosauriers ausgegraben, der vor rund 90 Millionen Jahre gelebt haben soll. 

Der Zweibeiner soll sechs bis acht Meter groß gewesen sein, teilten Wissenschaftler am Mittwoch in Buenos Aires mit. Dafür hätten die kümmerlichen Arme des Dinos nur rund 60 Zentimeter gemessen.

"Wir dachten Dinosaurier aus der Gattung der Carnotaurus oder Giganotosaurus gefunden zu haben, aber stattdessen sind wir auf eine Linie gestoßen, die wir bisher nicht kannten", sagte der argentinische Paläontologe Sebastian Apesteguia.

Der argentinische Paläontologe Sebastian Apesteguia posiert vor einer Replik des entdeckten Saurierskeletts. (Quelle: AP/dpa)Der argentinische Paläontologe Sebastian Apesteguia posiert vor einer Replik des entdeckten Saurierskeletts. (Quelle: AP/dpa)

Fund gibt Rätsel auf

Die Forscher um Apesteguia gehen davon aus, dass es sich wie bei anderen fleischfressenden Dinosauriern um ein Exemplar der Gattung Theropoda handeln muss. Die Fossilien seien von großer Bedeutung, um mehr über das Leben fleischfressender Dinosaurier in Südamerika zu erfahren.

Apesteguia sprach von einer "total neuen" Entdeckung und "einer neuen Linie, von der wir vorher nichts wussten." Unklar sei noch, warum diese Spezies ähnlich wie Tyrannosaurus Rex nur zwei Finger gehabt habe. Dies gelte es, herauszufinden, sagte Apesteguia.

Fossilien bereits 2007 entdeckt

Die Fossilien wurden 2007 in der argentinischen Region Patagonien entdeckt, aber wegen bürokratischer Hürden hatten sich die Forschungsarbeiten immer wieder verzögert.

Aus diesen Hindernissen ergibt sich auch der Name des Dinosauriers: Das Forschungsteam kreuzte das spanische Wort für Fluch mit dem Nachnamen des Wissenschaftlers Akiko Shinya, der auf die ersten Fossilien gestoßen war. Heraus kam "Gualicho Shinyae."

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