06.09.2012, 13:51 Uhr | je (CF)
Die Bremsen gehören ohne Frage zu den wichtigsten Bauteilen eines Fahrzeuges. Sie sollten sie also regelmäßig kontrollieren lassen – zu Ihrer eigenen Sicherheit, aber auch um die Unterhaltskosten des Fahrzeuges möglichst gering zu halten.
Unterziehen Sie die Bremsen Ihres Autos regelmäßig einer Prüfung durch eine Fachwerkstatt. Sind die Bremsbeläge nämlich abgenutzt, verlängert sich der Bremsweg, und es kann zu Problemen mit den Bremsscheiben oder Bremstrommeln kommen. Sie sollten die Beläge also unbedingt rechtzeitig austauschen. Ein untrügliches Warnzeichen ist ein auffällig lautes Quietschen beim Bremsvorgang, warnt der TÜV Süd. Auch Vibrationen deuten stark auf Probleme mit den Bremsen hin: Die sogenannten Führungsstifte können verschlissen sein. Richtig gefährlich kann es werden, wenn der Druckpunkt des Gaspedals nachlässt. Wer jetzt keine Werkstatt aufsucht, riskiert seine eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer. Außerdem können weitere Bauteile kaputt gehen, was hohe Folgekosten nach sich ziehen kann. Spätestens bei der Hauptuntersuchung fallen die Schäden auf und müssen behoben werden. Es lohnt sich also auch finanziell, diesen Problemen vorzubeugen.
Mängel an der Bremse sind nicht immer leicht festzustellen, falls oben genannte Anzeichen nicht vorliegen. Mit der Standbremsprobe können Sie regelmäßig Ihre Bremsen und somit Ihr Auto auf Sicherheit überprüfen. Testen Sie zunächst den Leerweg und den Widerstand, indem Sie das Bremspedal betätigen. Sie sollten einen Widerstand spüren. Können Sie das Pedal zu leicht durchdrücken, ist das Bremssystem möglicherweise undicht. Es kann auch mit Luft gefüllt sein. Falls das Bremspedal schwammig federt und sich Dampfblasen in der Bremsflüssigkeit befinden, sollten Sie die Bremse entlüften lassen. Funktioniert soweit alles einwandfrei, prüfen Sie die Dichtheit. Treten Sie das Bremspedal für 30 Sekunden. Spüren Sie beim Durchdrücken erst kurz vorm Boden Widerstand, ist ein Bremskreis undicht. In diesem Fall fahren Sie langsam (mit etwa um ein Drittel reduzierter Geschwindigkeit) zur Werkstatt. Falls Sie das Pedal bis zum Boden durchdrücken können, müssen Sie das Fahrzeug abschleppen lassen.
Sie sollten auch die Bremsflüssigkeit prüfen, damit die Bremsen nicht an Qualität verlieren. Idealerweise sollte sie honig- bis bernsteinfarben sein. Handelt es sich um einen dunklen bzw. schwarzen Farbton, müssen Sie die Flüssigkeit austauschen. Besuchen Sie dafür unbedingt eine Werkstatt.
Korrosion an den Bremsscheiben ist völlig normal und nicht zwingend ein Sicherheitsproblem, da der Rost regelmäßig wieder "weggebremst" wird. Dies gilt allerdings vornehmlich für die Bremsen der Vorderachse. Der Grund dafür ist, dass die hinteren Bremsscheiben bei vorsichtigen Bremsvorgängen viel weniger stark belastet werden. Haben sich hier allerdings bereits sogenannte Rostpickel oder Rostnarben gebildet, sollten Sie eine Werkstatt aufsuchen. Um dieser Korrosion vorzubeugen, empfiehlt der TÜV Süd, in regelmäßigen Abständen stärkere Bremsmanöver vorzunehmen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie hierbei unter keinen Umständen andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Gut geeignet ist hierfür beispielsweise ein leerer Parkplatz.
06.09.2012, 13:51 Uhr | je (CF)
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